Schlagwort-Archive: HSV

Hamburg meine Perle


Veröffentlicht am 2. Juli 2015

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„Das Ausland hat auch mich gereizt. Aber ich war beim HSV viele Jahre in der besten Mannschaft Europas aktiv. Vier Europapokalendspiele, daraus zwei Titel und im Zeitraum von vier Jahren drei Deutsche Meisterschaften waren absolute Spitze. In Hamburg und unter den Hamburgern fühlte ich mich außerdem sehr wohl. Warum hätte ich meinem HSV also den Rücken kehren sollen?“

(Felix Magath, Interview transfermarkt.de, 28. Juni 2015)

Peru folgt Chile


Veröffentlicht am 26. Juni 2015

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Ex-Bundesliga-Angreifer Paolo Guerrero mit Dreierpack

Bereits zum zweiten Mal nacheinander steht Peru im Halbfinale der Copa América. In Temuco bezwang die Mannschaft von Trainer Ricardo Gareca den Nachbar Bolivien souverän mit 3:1 (2:0) und trifft in der kommenden Woche nun auf Gastgeber Chile. Zum Matchwinner aufseiten der Peruaner schwang sich einer auf, den man hierzulande nur allzu gut kennt: Paolo Guerrero, von 2002 bis 2006 in Diensten des FC Bayern und anschließend bis 2012 im HSV-Trikot unterwegs, brachte es seinerzeit in 161 Bundesliga-Partien auf 47 Tore und 24 Vorlagen. Inzwischen bei Flamengo Rio de Janeiro unter Vertrag, erzielte Guerrero in der Nacht von Donnerstag auf Freitag alle drei Treffer für die Selección und katapultierte sich praktisch aus dem Nichts an die Spitze der Copa-Torjägerliste. Für Bolivien, das durch Martins Moreno immerhin noch zum Ehrentreffer gelangte, war allein schon die Teilnahme an der KO-Runde ein großer Erfolg. Immerhin gelang der von Mauricio Soria gecoachten Auswahl bei der diesjährigen Auflage der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft durch den 3:2-Erfolg über Ecuador zum ersten Mal seit 1997 wieder ein Sieg. Während „La Verde“ vor 18 Jahren mit dem Heimvorteil im Rücken erst im Finale an Brasilien scheiterte, war diesmal gegen starke Peruaner jedoch im Viertelfinale Endstation. Weiterlesen

Unabsteigbar


Veröffentlicht am 2. Juni 2015

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HSV rettet sich in Karlsruhe

Der Hamburger Sport-Verein hat es wieder einmal geschafft und spielt auch in der Saison 2015/16 in der Fußball Bundesliga! In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Abstiegsendspiel im Karlsruher Wildparkstadion rettete den Dino nach dem glücklichen 1:1 im Hinspiel ein mehr als fragwürdiger Freistoßpfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe. Auslöser ein vermeintliches Handspiel von KSC-Mittelfeldmann Jonas Meffert, der einen straffen Schuss von Slobodan Rajković aus zwei Metern Entfernung gegen den angelegten Arm bekam. Es lief schon die Nachspielzeit, als in seinem letzten Spiel im HSV-Trikot nicht Rafael van der Vaart zur Tat schritt, sondern der Chilene Marcelo Díaz das Leder gefühlvoll über die Mauer hob. Wie in Zeitlupe senkte sich der Ball ins Karlsruher Tor, nichts zu halten für Routinier Dirk Orlishausen. Ein Kunstschuss mitten ins Herz aller Badener, die sich nach dem Führungstreffer des eingewechselten Reinhold Yabo (78.) zwölf Minuten lang wie ein Erstligist fühlen durften. In der Verlängerung schließlich bewahrte Nicolai Müller die Hanseaten vor dem Vabanquespiel vom Elfmeterpunkt und schickte den Karlsruher SC ins Tal der Tränen. Während sich der HSV im zweiten Jahr nacheinander die Bundesliga-Zugehörigkeit nur über den glücklichen Relegationsumweg erkämpfte, steht die Mannschaft von Markus Kauczinski trotz einer fantastischen Zweitliga-Spielzeit am Ende mit leeren Händen da. Gerechtigkeit geht anders. Weiterlesen

Der Tragödie erster Teil


Veröffentlicht am 29. Mai 2015

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HSV und KSC trennen sich 1:1

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Gut möglich, dass die Gefühlslage vieler HSV-Fans im Stadion und an den TV-Bildschirmen nach Abpfiff des Relegationshinspiels jener von Goethes Dr. Faust im berühmten Studierzimmer ähnelte. Aufklärung darüber, was dieses 1:1 gegen den Karlsruher SC letztendlich wert ist, wird es erst am kommenden Montag geben. Auf dem Papier weist das Unentschieden an der Elbe – vor allem das vom treffsichersten Karlsruher Angreifer und ehemaligen Hamburger Rouven Hennings bereits nach vier Minuten erzielte Auswärtstor – zwar einen leichten Vorteil für die Badener aus. Diesen im heimischen Wildpark aber auch über die Ziellinie zu retten, bleibt am Ende einer langen Saison das letzte große Meisterstück für den von Markus Kauczinski trainierten Noch-Zweitligisten. Mut machen kann den Hanseaten auf der anderen Seite die eigene Schlussviertelstunde, die ausgerechnet eines der größten Sorgenkinder der letzten Jahre mit dem so wichtigen Ausgleich vergoldete. Weiterlesen

HSV und VfB unverzichtbar


Veröffentlicht am 20. Mai 2015

„Sportlich wäre es ungerecht, wenn ich sagen würde, mir wäre es lieber Paderborn und Freiburg würden absteigen und der HSV und Stuttgart blieben drin. Das ist gegen die Gesetze des Sports. Aber wir machen uns doch nichts vor – für das Produkt Bundesliga sind natürlich solche Branchengrößen wie der HSV und VfB unverzichtbar.“

(Heribert Bruchhagen, Sky, 20. Mai 2015)

Couch-Meister und Labbadia-Effekt


Veröffentlicht am 27. April 2015

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Bayern mit 25. Meisterschaft, HSV sendet Lebenszeichen

Am Sonntagabend war es soweit. Der VfL Wolfsburg hätte im Gladbacher Borussia-Park unbedingt gewinnen müssen, um nach dem 1:0-Sieg der Münchner im Heimspiel gegen tapfere Berliner das Unvermeidliche noch eine Woche hinauszuzögern. Taten die Wölfe aber nicht, stattdessen traf Max Kruse in der Schlussminute zum hochverdienten 1:0 für spielstarke Borussen und machte den FC Bayern damit vier Spieltage vor Saisonende endgültig zum neuen alten Deutschen Meister. Die Reaktion im Landessüden eher durch freudvolle Nüchternheit denn überschwängliche Begeisterung gekennzeichnet. Es gibt eben Wichtigeres, eine Meisterschaft allein reißt in München niemanden mehr vom Hocker. Erst recht nicht dann, wenn sie ohne direktes eigenes Zutun praktisch auf dem heimischen Sofa zur Kenntnis genommen werden durfte. Noch weniger, wenn sie derart klar und überlegen errungen wurde, wie im nunmehr dritten Spieljahr in Folge. Der FC Bayern in der Saison 2014/2015 seit Spieltag fünf unangefochten wie ungefährdet an der Tabellenspitze. Ernsthafte Konkurrenz? Einmal mehr absolute Fehlanzeige! Weit spannender fast schon traditionell der Kampf um den Klassenverbleib. Klarer Punktsieger am zurückliegenden Wochenende: Bruno Labbadia und der Hamburger Sport-Verein. Weiterlesen

HSV muss sich besinnen


Veröffentlicht am 13. April 2015

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„Ich muss nach diesem Wochenende und vor allem nach dem Auftritt [gegen Wolfsburg] sagen: Es fällt mir jetzt auch schwer, zu sehen, wie man noch ans rettende Ufer kommen soll. […] Jetzt zittere ich wie alle HSV-Fans mit dem Verein. […] Ich kann nur sagen, das Spiel war das eines Absteigers. Der VfL Wolfsburg war nicht überragend, sondern der HSV war schwach. Das Publikum ist fantastisch, in so einer Situation noch hinter der Mannschaft zu stehen, hinter dem Verein. Aber von der Mannschaft kam nichts. […] Man muss die Situation intensiver betrachten. Das Problem gibt es ja jetzt nicht seit drei Wochen, oder zwei Spielen, sondern im Grunde haben wir das Problem, dass es diese Saison genauso weitergegangen ist, wie es in der letzten aufgehört hat. Deswegen, glaube ich, dass wenn man Ursachen sucht, die Ursachen darin zu finden sind, dass meiner Meinung nach der Hamburger Sport-Verein bisher so agiert hat, als wäre der Abstieg kein Thema. Wenn man in einer solchen Situation ist wie der HSV, dann muss man alle Kräfte bündeln, dann muss man alles zusammenholen und sich nur für den Kampf gegen den Abstieg wappnen – und nicht Diskussionen anfangen über die neue Saison, über die Zukunft, über die Jugendabteilung oder über die Struktur. Das war ja letztes Jahr das Thema, die Struktur, und was hat’s gebracht? Keinen Unterschied.“

(Felix Magath, NDR Sportclub, 12. April 2015)

Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer


Veröffentlicht am 12. April 2015

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Hamburger Schachjugend olympiareif

Für 2.500 schachbegeisterte Schülerinnen und Schüler in Hamburg bot das traditionsreiche Schachturnier „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ in der vergangenen Woche eine willkommene Abwechslung zum Bildungsalltag auf den Schulbänken. Die spürbare Freude in den Gesichtern der jungen Schachfreunde, gepaart mit unbedingtem Siegeswillen und hoher Konzentration sorgten für eine einzigartige und olympiareife Atmosphäre im Hamburger Congress Center. Mit dabei – als Schirmherr des von Barclaycard in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schachjugend ausgerichteten internationalen Schulschachturniers „Yes2Chess“ – natürlich auch Felix Magath. Der HSV-Europapokalheld von 1983 ist selbst ein langjähriger Freund der 64 Felder, weiß um die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung lösungsorientierter Denkansätze bei Kindern und Jugendlichen und tritt deshalb regelmäßig als bekennender Befürworter der Schulschachidee auf. Das weltgrößte Schulschachturnier – unterstützt von Barclaycard, ChessBase und dem Hamburger Schachverband – startete der Fußballlehrer an der Alster mit dem Eröffnungszug. Weiterlesen

Berufserfahrung


Veröffentlicht am 11. April 2015

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„Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vereinsvertreter, die für den Verein verantwortlich zeichnen, sollten sie sich mal einer schweren Operation unterziehen, zum Beispiel am Herzen, dass sie dann auf jemanden zurückgreifen würden, der wenig Berufserfahrung mitbringt.“

(Felix Magath, Hamburg, 8. April 2015)