Schlagwort-Archive: Interview

Was macht eine gute Schule aus?


Veröffentlicht am 7. September 2018

„Sie soll den Schülern Wissen vermitteln und sie so erziehen, dass sie fit fürs Arbeitsleben sind. Das sind die beiden Kernaufgaben von Schule.“

(Michael Rudolph, Direktor Bergius-Schule Berlin im Cicero-Interview, 30. August 2018)

HSV im Jahr 2018


Veröffentlicht am 16. April 2018

„Der Verein wird seit Jahren ‚geführt‘ und keiner hat etwas mit dem Niedergang zu tun. Immer sind es die Trainer, die jedes Jahr drei- bis viermal gewechselt werden. Wo so etwas hinführt, sieht man beim HSV. Es wird überhaupt nicht darüber gesprochen, wie das Geld verschleudert wird für eigenes Unvermögen. Die Verantwortung dafür trägt niemand.“

„Ich hatte immer mal wieder Kontakt mit Menschen, die in verantwortlicher Position im Verein waren. Aber eine wirkliche Absicht habe ich da nie erkennen können. Für einen runden Tisch oder so etwas wurde ich nie angefragt. Aus meiner Sicht gäbe es im Moment eine positive Lösung für den HSV nur mit Herrn Kühne. Ich wollte ihm keine Anteile abkaufen, sondern selber Anteile erwerben und mich im Zuge dessen mit Herrn Kühne besprechen, ob es Sinn macht den HSV wieder in die richtige Richtung zu bringen.“

„Der HSV ist ein großer Verein, der sehr gut verkauft werden kann, weil er viele Anhänger hat und durch seine früheren Erfolge stark bei den Fußballinteressierten überall verankert ist. Von daher wird der HSV nicht so schnell – da habe ich keine Angst – kaputtzukriegen sein. Selbst die letzten Jahre haben es nicht geschafft. Der HSV ist ja immer noch ein großer Traditionsverein, der jetzt vielleicht belächelt und nicht mehr respektiert wird. Aber trotzdem ist er ein großer Verein und er wird es mit Sicherheit auch wieder werden.“

(Felix Magath, Interview, NDR, 15. April 2018)

 

Think


Veröffentlicht am 27. März 2018

„The reality is for people with a brain, with common sense, with knowledge of what sports is.”

(José Mourinho, Interview mit CNN, 21. März 2018)

Unterhaltung und Verkaufen


Veröffentlicht am 27. Dezember 2015

„Mich stört als Sportler, wie sehr das Sportliche bedeutungsloser wird und die Kommunikation alles bestimmt. Die Nachricht, oftmals nur die Schlagzeile, ist heute wichtiger als die Sache. Es geht nur noch um Unterhaltung und Verkaufen. Alles wird schöngeredet und positiv dargestellt, jedes kritische Wort vermieden. Wenn man aber einen Leistungsanspruch hat, kommt man ohne Kritikbereitschaft nicht aus.“

(Felix Magath, Interview FAZ-Sonntagszeitung, 6. Dezember 2015)

Nicht wegzudenken


Veröffentlicht am 12. Dezember 2015

„Im Fußball gibt es immer einen Platz für mich. Fußball ist mein Leben. Ich mache nichts anderes als Fußball. Auch mal von verschiedenen Standpunkten aus – unter anderem als Kolumnist.“

(Felix Magath, Interview FAZ-Sonntagszeitung, 6. Dezember 2015)

Doppelfunktion


Veröffentlicht am 10. Dezember 2015

„Das Entscheidende ist doch: Welche Macht gibt die Vereinsführung einem Trainer? Sie gibt ihm Macht und nimmt sie ihm. Gegen die Vereinsführung haben Sie als Trainer überhaupt keine Chance. Die sind vor Ort vernetzt, sie kommen von außen. Die bestimmen die Kommunikation. Und die Spieler merken sofort, wenn ein Trainer geschwächt wird. Sie spüren, wer hat Macht, wer hat das Sagen. Deshalb war es eine meiner Stärken, dass ich in Stuttgart, Schalke und Wolfsburg die beiden Funktionen als Trainer und Manager vereinigen konnte. Das war der eigentliche Grund, warum ich beides gemacht habe. […] Durch die Doppelfunktion habe ich bei den Spielern eine große Leistungsbereitschaft erlebt. Weil sie wussten: Der entscheidet auch über Transfers. Das war Teil meines Erfolges. Wenn man diese Macht einem Trainer nimmt, spürten die Spieler das sofort. Hoeneß hat das gemacht, indem er die Spieler hochholte in sein Büro und sie sich ausweinen ließ. Und wenn er ihnen dann sagte, da muss ich doch mal mit dem Trainer reden, hat der Spieler schon gewonnen und der Trainer schon verloren.“

(Felix Magath, Interview FAZ-Sonntagszeitung, 6. Dezember 2015)

„Erfolg oder Ausreden – aber nicht beides“


Veröffentlicht am 8. Dezember 2015

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Apnoetaucherin Anna von Boetticher im Interview

Leidenschaftlich liebt Anna von Boetticher ihren Sport. Die Berliner Buchhändlerin ist in einer außergewöhnlichen Sportart unterwegs, dem Apnoetauchen. Darin gehört sie mittlerweile zur absoluten Weltklasse, holte bereits bedeutende Titel und jagt weiter Rekorde. Sie ist im Apnoetauchen längst eine begehrte Expertin, die versierte Workshops abhält und ihr Wissen weitergibt. Außerdem ist die Spitzensportlerin ein gern gesehener wie charmanter Gast in Talkshows. Mit Herzblut wirbt sie dort für ihren Sport. Bei Markus Lanz im ZDF kamen Felix Magath und Anna von Boetticher ins Gespräch und stellten schnell eine völlige Übereinstimmung in Sachen Leistungsbereitschaft und sportlichem Anspruchsdenken fest. Wie Felix Magath hasst auch Anna von Boetticher jede Ausrede bei fehlender Einstellung und strebt ständig nach Erfolgen, genügt sich niemals im Mittelmaß. Felix Magath wünscht vielen Fußballern diese Denkweise der Anna von Boetticher, dann wäre so manches Team wesentlich weiter. Im Training und im Wettkampf schont Anna von Boetticher sich nicht, akzeptiert keine Grenzen und lässt sich auch von einer Ohnmacht beim Weltrekordversuch nicht von ihren Zielen abbringen. Magath & Fußball traf die außergewöhnliche Sportlerin zum Interview. Weiterlesen

Rückblick auf den Sir


Veröffentlicht am 2. Dezember 2015

„Ich tat alles, um Sir Alex Ferguson zu gefallen. Du wolltest unbedingt sein „gut gemacht“ verdienen. Du wolltest für ihn spielen; du wolltest für ihn gewinnen; du wolltest alles für ihn tun. Er hatte eine Präsenz und du warst enorm von ihm eingeschüchtert, aber zur gleichen Zeit war er wie dein Vater.“

(Darren Fletcher, Interview, grahamhunter.tv, 22. Oktober 2015)

„Hamburg kann Olympia!“


Veröffentlicht am 24. November 2015

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Hamburgs Erster Olympia-Botschafter Alexander Otto im Interview

Alexander Otto ist ein global erfolgreicher Unternehmer, der sich mit Enthusiasmus nicht nur für Sport und Fußball einsetzt, sondern als Mäzen auch die schönen Künste in Hamburg fördert. Der gebürtige Hamburger steht als Hamburgs Erster Olympia-Botschafter in vorderster Reihe, um die Olympischen Spiele 2024 in seine Heimatstadt zu holen. Mit Verve wirbt Alexander Otto dabei weltweit und mit gleichermaßen Herzblut in Hamburg bei seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für einen positiven Ausgang des Olympia-Referendums. Darüber hinaus ist der jüngste Sohn des Versandhausgründers Werner Otto der Macher des HSV-Campus – ein Projekt, welches den Hamburger Sport-Verein in Sachen Nachwuchsarbeit zukunftstauglich und wettbewerbsfähig machen soll. Dabei ist Alexander Otto bei weitem nicht nur auf der großen Sportbühne zu Hause, sondern unterstützt mit seiner Alexander Otto Sportstiftung intensiv die nachhaltige Förderung des Breitensports. Nun möchte der leidenschaftliche Sportförderer und Olympia-Werber die Elbmetropole für die Olympische Idee begeistern und ist mit seinen Mitstreitern dabei schon ein gutes Stück des Weges vorangekommen. Inzwischen läuft die letzte Abstimmungswoche für das Olympia-Referendum – noch bis einschließlich Sonntag, 29. November, entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger abschließend über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in der Hansestadt. Magath & Fußball befragte Hamburgs tatkräftigen Olympia-Macher zum Stand der Dinge. Weiterlesen