Schlagwort-Archive: Kapitän

Klare Kante für Olympia


Veröffentlicht am 16. September 2015

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„Hamburg kann es! Die Menschen sind dabei. Das Konzept ist nachhaltig und gut.“

Hanseaten an der Spree sind nicht die Regel, kommen aber vor. Der Hamburger Marcus Weinberg vertritt seine Heimatstadt seit 2005 im Deutschen Bundestag. Mit Verve und hanseatischer Sachlichkeit kommt er seinen politischen Pflichten nach. Felix Magath ist in Aschaffenburg geboren, ein Hamburger aus Leidenschaft und Tradition. Immerhin lief er zehn Jahre im Trikot des HSV auf. Marcus Weinberg und Felix Magath kennen sich vom traditionellen Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags. An der Seitenlinie Felix Magath, auf dem grünen Rasen Marcus Weinberg, seines Zeichens Kapitän des FC Bundestag. Der Hanseat Weinberg ist nicht nur leidenschaftlicher Familienpolitiker, sondern auch begeisterter Sportler und lebenslanger Fan des FC St. Pauli. In Berlin trafen sich die beiden Fußballer nicht zufällig. Felix Magath hatte am Vortag die Flüchtlingsmannschaft Welcome United 03 in Babelsberg trainiert, der MdB Marcus Weinberg daran großes Interesse gezeigt und sich umgehend kundig gemacht. Natürlich hatten die beiden Gesprächspartner auch das Thema Olympia auf ihrer Agenda. Die Bewerbung von Hamburg für die Olympischen Spiele 2024 ist ihnen eine gemeinsame Herzensangelegenheit. Marcus Weinberg wie Felix Magath wollen sich mit ihren jeweiligen Möglichkeiten einbringen und dieser Bewerbung ihre volle Unterstützung geben. Die Redaktion Magath & Fußball hat die Gelegenheit genutzt und ein Interview mit dem Kapitän des FC Bundestag geführt. Weiterlesen

Zuverlässiger „Fußballgott“


Veröffentlicht am 22. Juli 2015

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Borussia Mönchengladbach und Tony Jantschke: Das passt!

Tony Jantschke ist anders als viele seiner Berufskollegen. Gladbachs Nummer 24 zählt nicht zu den schillernden Stars in der Manege, wirkt inmitten einer sämtlichen rationalen und gesunden Verhältnismäßigkeiten entrückten Branche beinahe wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Wie ein archaisches Überbleibsel aus einer Zeit, in der Fußball noch Fußball war und es weniger auf eine marktgerechte Inszenierung des Schauspiels, als auf die nüchterne, sportliche Leistungsfähigkeit ankam. Jantschke ist weder Selbstdarsteller noch Lautsprecher, wirkt wesentlich älter, reifer als jene 25 Jahre, die sein Spielerpass ausweist. Auf Auswärtsreisen spielt er lieber Skat oder Doppelkopf, wenn die meisten Teamkollegen den DVD-Player oder das iPad vorziehen. Im Großen und Ganzen ist er einfach er selbst, weiß was er kann und ist damit bislang außerordentlich gut gefahren. Jantschke muss niemandem mehr etwas beweisen, hat sich dennoch in seinem öffentlichen Auftreten stets eine angenehme Bodenständigkeit bewahrt. Freilich hat auch der gebürtig aus Hoyerswerda im sächsischen Landkreis Bautzen stammende Defensivspezialist gelernt, mit der Zeit zu leben, besitzt inzwischen natürlich einen Twitter-Account, pflegt sein eigenes Facebook-Profil. Das alles aber wirkt bei ihm echt und weniger künstlich – wie seine Verbundenheit zur Borussia aus Mönchengladbach. So etwas kommt an bei den Fans, erst recht am Niederrhein, wo sich Tony Jantschke bei der aufstrebenden Fohlenelf auch dank Lucien Favre zum unverzichtbaren Leistungsträger und Anführer entwickelt hat. Weiterlesen

Spaß und Spannung für den guten Zweck


Veröffentlicht am 17. Juni 2015

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Viele Sieger beim 12. Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags

Groß war die Begeisterung bei allen Aktiven und Zuschauern im Hanns-Braun-Stadion im Berliner Olympiapark, als Moderator Dirc Seemann gemeinsam mit Felix Magath und dem Kapitän des FC Bundestag, Marcus Weinberg MdB, am Dienstagabend um kurz vor 18 Uhr das traditionelle Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags eröffnete. Im Verlauf eines jederzeit kurzweiligen, bisweilen sogar spannenden und hochklassigen Fußballabends spielten zehn Mannschaften in 27 teils dramatischen Begegnungen den Gewinner der zwölften Turnierauflage aus. Platz eins ging nach zwei denkbar knappen Siegen im Elfmeterschießen schließlich an das Team von Coca Cola, das vom Punkt aus sowohl im Halbfinale gegen das Team Würth als auch im Endspiel der beiden spielstärksten Auswahlen gegen das Team der Deutschen Automatenwirtschaft die besseren Nerven bewies. Abseits der bestens präparierten Spielfläche, die unter anderem als Heimspielstätte der Juniorenmannschaften von Hertha BSC dient, war die Phytokids-Stiftung der große Gewinner des Abends und durfte sich über eine willkommene Spende in Höhe von 12.000 Euro freuen. Weiterlesen

Nie genug


Veröffentlicht am 24. Januar 2015

„Während andere sich schon zu ihren aktiven Zeiten im Ruhm sonnen, war Steven das Erreichte nie genug. Er war ein Anführer, ein leuchtendes Beispiel für alle um ihn herum. Durch seine pure Präsenz hob er die Mannschaft auf ein höheres Niveau. Er weigerte sich, Niederlagen anzuerkennen, solange das Spiel noch lief. Für seine Mitspieler war es deshalb unmöglich, sich hängen zu lassen. Ich möchte Steven Gerrard danken. Für die harte Arbeit, die er geleistet hat, für die Hingabe, für seine Leidenschaft. Der Liverpool FC verliert nicht nur einen tollen Athleten und einen großen Kapitän. Er verliert sein Herz.“

(Rafael Benítez, Trainer des Liverpool FC von 2004 bis 2010, 11 Freunde, Ausgabe 159, Februar 2015)

Kapitäne gehen von Bord


Veröffentlicht am 22. Juli 2014

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Philipp Lahm und Steven Gerrard beenden Karriere im Nationaltrikot

Einfach ist es nicht, den richtigen Zeitpunkt für einen Rücktritt zu erwischen. Auch dieser allerletzte Schritt einer großen Karriere will wohl überlegt sein, das Zeitgespür eine Kunst, die mitentscheidend dafür sein kann, mit welchem Zungenschlag ein Sportlerleben im Nachgang rekapituliert wird. Oft zu spät, manchmal zu früh, bisweilen den allgemeinen Erwartungen entsprechend, hin und wieder für alle überraschend – ein Rücktritt bleibt immer auch Kontroverse, insbesondere in der zitatengeschwängerten Fußballwelt ein gerne und viel diskutiertes Medienthema. Jüngst reihten sich erst Philipp Lahm und drei Tage später Steven Gerrard in den erlauchten Kreis verdienstvoller Ex-Nationalspieler: Zwei große Kapitäne quittierten den Dienst für ihr Land auf dem Rasen. Weiterlesen

Rekordjäger


Veröffentlicht am 3. April 2014

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Celtic Glasgow holt sich 45. Meistertitel in Schottland

Den Titel so früh und souverän wie die Bayern. Im Unterschied zu den Hauptkonkurrenten der Münchner, die um Lichtjahre hinterherhecheln, ist der große Gegner von Celtic nicht mal in der Liga vertreten. Stadtrivale Glasgow Rangers muss sich aus der Strafversetzung in eine untere Liga erst wieder in Schottlands höchste Spielklasse zurückkämpfen. Derweil Celtic Glasgow in der letzten Woche und sieben Spieltage vor Schluss seinen 45. Meistertitel einfuhr. Die 50 Titel gelten längst als anvisiert, 2019 soll es dann soweit sein. Diese Titelsammlung ist noch spektakulärer als die der Bayern, selbst die 32 Meisterschaften von Real Madrid wirken bescheiden. Weiterlesen

28. Spieltag: Fulham FC – Chelsea FC 1:3 (0:0)


Veröffentlicht am 1. März 2014

Pajtim Kasami kann sich hier im Laufduell mit Chelseas Branislav Ivanović durchsetzen.

Pajtim Kasami kann sich hier im Laufduell mit Chelseas Branislav Ivanović durchsetzen.

Aufstellung Fulham FC

Stekelenburg – Riether, Heitinga, Hangeland (15. Burn), Richardson – Dejagah, Parker (79. Karagounis), Sidwell, Kasami (62. Holtby) – Dempsey – Bent

Trainer: Felix Magath

Aufstellung Chelsea FC

Čech – Ivanović, Cahill, Terry, Azpilicueta – Ramires, Matić – Schürrle (87. David Luiz), Oscar (77. Mikel), Hazard – Torres (82. Ba)

Trainer: José Mourinho

Statistik

Tore: 0:1 Schürrle (52.), 0:2 Schürrle (65.), 0:3 Schürrle (68.), 1:3 Heitinga (74.)

Gelbe Karten: Fulham (Dejagah, Kasami), Chelsea (Ramires)

Schiedsrichter: Mark Clattenburg

Zuschauer: 25.700 (ausverkauft)

Statement Felix Magath

„Wir begannen sehr gut und wir kämpften auch gut. Nach dem ersten Gegentor fehlte der Glaube noch wiederkommen zu können. Ich war mit der ersten Hälfte zufrieden, wir hatten dort auch zwei oder drei gute Situationen, aber ich weiß nicht, was in der zweiten Halbzeit passiert ist, unsere Spieler haben da vergessen zu verteidigen. Natürlich war es für uns ein sehr großes Problem, dass unser Kapitän Brede Hangeland verletzt wurde und so früh ausfiel. Wir müssen weiter intensiv an unserer Defensive arbeiten. Ich habe selten einen Spielzug gesehen wo jemand 90 Meter laufen kann ohne angegriffen zu werden. Schürrle nimmt den Ball tief in deren Hälfte und wird dann auf dem ganzen Weg Richtung Tor nicht angegriffen. Noch kann ich nicht sagen wie schwer die Verletzung von Brede Hangeland ist. Ich hoffe, er wird schnell wieder kommen und uns nächste Woche zur Verfügung stehen.“

Tabelle nach Spieltag 28: Platz 20 Fulham FC, 28:62 Tore, 21 Punkte

Redaktion Magath & Fußball

Luis Suárez


Veröffentlicht am 18. Dezember 2013

Genie und Dämon eines Torjägers

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Messi und Ronaldo, dieses Mal vervollständigt Ribéry das Trio. Egal, wer sich im Januar 2014 den „Ballon d’Or“ für den Weltfußballer in den Koffer packt, einen wird der Sieger dabei längst im Nacken spüren, verstecken muss dieser sich vor niemandem: Luis Suárez. Im Punktspiel seines FC Liverpool, gegen Tottenham am 15. Dezember 2013 in London, trug er erstmals die Kapitänsbinde der Reds, führte sein Team auf den Platz und zu einem triumphalen 5:0-Auswärtssieg. Die bis dato beste Saisonleistung der Mannschaft von der Anfield Road – ohne ihren etatmäßigen Kapitän Steven Gerrard. Von diesem steht ein Saisonziel im Raum: „Luis Suárez muss Champions League spielen.“ Weiterlesen

Michael Ballack – Weltklasse!


Veröffentlicht am 3. Juni 2013

Mitnichten unvollendet. Ein Abschiedsspiel mehr als verdient.

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Der Deutschen Hang zur Dramatik machte auch vor Michael Ballack nicht halt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere, der einzige Weltklassespieler seines Landes, rettete er die Nationalmannschaft oft im Alleingang vor Blamage und Niederlage. Eben ein Kapitän. Viermal Deutscher Meister, einmal Englischer Meister, dreimal DFB-Pokalsieger, dreimal FA-Cupsieger, dreimal Fußballer des Jahres, 55-mal die Kapitänsbinde seines Landes am Arm. So eine Bilanz verdient sich in Deutschland zwischenzeitlich den Titel „Unvollendeter“. Weil dem aber zu wenig Dramatik innewohnt, klebt man noch flott ein „ewig“ davor. Dank sieht anders aus. Nun aber wohl – richtig so – Ende gut, alles gut. Weiterlesen