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Angepasstheit


Veröffentlicht am 17. Dezember 2015

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„Man will in Deutschland angepasste Profis. Wer mal etwas macht oder sagt, was von der Norm abweicht, wird attackiert. Wenn ich Interviews höre, denke ich oft: Da kannst du jetzt die Replay-Taste drücken. Alle bekommen das gleiche Medientraining, alle sagen das Gleiche.“

(Mitchell Weiser, Interview kicker.de, 16. Dezember 2015)

Hoogland über Magath


Veröffentlicht am 4. April 2015

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„Ich kann nichts Schlechtes über ihn [Felix Magath] sagen. Vieles, was man über ihn liest, ist Schwachsinn. Er hat natürlich seine Methoden, aber damit hatte er auch Erfolg. (…) Er wollte hier [beim FC Fulham] Sachen anwenden, die in Deutschland normal, aber hier neu sind. Auch daran ist er wohl gescheitert. Es gibt sicher Spieler, die nicht mit seiner Art umgehen können. Er kommt streng rüber. Manche entwickeln Angst vor ihm, aber das ist unbegründet.“

(Tim Hoogland, kicker Sportmagazin, 2. April 2015)

Klaus-Michael Kühne über den HSV


Veröffentlicht am 29. Juli 2013

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„Zunächst müssen die Strukturen im Club verändert werden, es muss professioneller werden. Einiges liegt im Argen.“

„Die Mitgliederschaft ist zu heterogen. Doch ich habe den Eindruck, dass sich die Stimmung bei den Fans allmählich ändert. Die Einsicht nimmt zu, dass es nur über Reformen geht, soll der HSV wieder aus dem Mittelmaß herauskommen.“

„Der Aufsichtstrat ist zu groß, es gibt zu viele Streitereien, zu viele Wechsel. Bei der Berufung der Vorstände hat der Rat nicht immer gut gehandelt. Auch der Vorstand könnte eine klare und erfolgversprechende Führung ausüben.“

„Ich hätte mir jemanden wie Felix Magath als einflussreichen Vorstand und Sportdirektor gewünscht.“

„Ich habe keine Skrupel mitzuhelfen, dass die Chancengleichheit gewahrt bleibt. Die Bundesliga droht aufgrund der ökonomisch übermächtigen Bayern und des BVB, der sich dies durch kluge Disposition erarbeitet hat, zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft zu werden.“

(Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne, Interview kicker, 22. Juli 2013)

Christoph Metzelder


Veröffentlicht am 21. Mai 2013

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kicker: Zu aller Überraschung schafften Sie 2010/11 stolze 47 Pflichtspiele. Trotz oder wegen des berüchtigten Magath-Trainings?
Metzelder: Es war eine Quälerei. Aber er hat es geschafft, mich fit zu kriegen, wie vorher angekündigt.

kicker: Sehen Sie die Reizfigur Magath differenzierter als andere?
Metzelder: Da ich schon etwas älter war, konnte ich seine Methoden ganz gut einschätzen. Für junge Spieler war es sicher eine Grenzerfahrung. Aber Magath wollte mit seiner Art bestimmte Reaktionen provozieren. Und die, die er in der Kabine besonders hart anfasste, die haben eigentlich immer gespielt.

kicker: Sie unterstellen Magath also bei allem gute Absichten?
Metzelder: Absolut. Wer behauptet, Magath sei ein Menschenhasser, hat ihn noch nicht unter vier Augen erlebt oder beim Umgang mit seiner Familie. Und letztlich hat er ja fast überall Erfolg gehabt. Selbst Jefferson Farfan, der sicher nicht mehr unter Magath arbeiten möchte, räumt ein: Damals war ich auf jeden Fall fit.

(Christoph Metzelder, Interview kicker, 21. Mai 2013)