Schlagwort-Archive: Kinder

Felix Magath und Weihnachten


Veröffentlicht am 24. Dezember 2015

„Ich wünsche mir nichts Materielles mehr. Mit fünf Jahren habe ich mal ein Fahrrad bekommen. Da war ich irre stolz und bin es gefahren, bis es auseinandergefallen ist. Später gab’s dann mal Fußballschuhe. Aber inzwischen wünsche ich mir nur Zeit mit der Familie. Dieses Zusammensein habe ich in meiner Kindheit nicht erlebt. […] Auch wenn ich derzeit keinen Verein trainiere, sieht man sich doch im Jahr immer nur selten, weil alle ihre Verpflichtungen haben: Schule, Sportverein, Freunde. Daher genieße ich es einfach, zehn Tage am Stück mit der Familie zu verbringen. […] Traditionell mache ich mit den Kindern einen Heiligabend-Spaziergang, um den Weihnachtsmann zu suchen. Zwar haben wir den in den ganzen Jahren noch nicht gefunden, die Kinder glauben auch nicht daran, dennoch soll das Ritual bleiben. […] Immer eine Gans mit Knödeln. Ganz klassisch.“

(Felix Magath, Interview Express, 24. Dezember 2015)

El Tractor mit der Nummer vier


Veröffentlicht am 17. August 2015

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Der außergewöhnliche Weg des Javier Zanetti

Geboren wurde er 1973 in Buenos Aires, ging mit 19 Jahren in die Provinz zu Talleres de Escala, um nach einem Jahr und 17 Spielen in die Hauptstadt zum Vorortverein CA Banfield zurückzukehren. Dort spielte er 66 Partien in Abwehr und Mittelfeld und machte sich 1995 auf nach Europa, um die alte Welt zu erobern. Es sollte ihm gelingen. Javier Zanetti schrieb Fußballgeschichte. Als diese glanzvolle Spielerlaufbahn endete, waren Fabelrekorde gebrochen und eine Legende geschaffen. Zanetti gestaltete diese atemberaubende Karriere nicht mit dem infantilen Zirkus der Marke Beckham oder Ronaldo, sondern als ein kluger junger Mann, der ein gebildeter und verantwortungsvoller Erwachsener wurde. Ein Blick auf seine Zahlen lässt den Atem stocken und Ehrfurcht vor diesem Gentleman des Fußballs aufkommen, den seine Fans ob seines unermüdlichen Einsatzes ganz unfein aber respektvoll „Traktor“ nannten. Weiterlesen

Anders geht’s auch


Veröffentlicht am 13. Juli 2015

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Swansea City in Sachen Kartenpreise an der Seite der Fans

Britische Fußballfans ächzen unter dem fortschreitenden Wahnsinn der Preisgigantonomie in Sachen Eintrittskarten und Ticketpreise. Die Clubs kratzte dies bisher nicht oder wenig. Einzig der walisische Premier League Verein Swansea City zeigte Flagge und traf eine historische Entscheidung. The Swans wollen den eigenen Fans mit 500.000 Euro aktiv helfen. Der Jubel bei den Anhängern groß. Die beispiellose Aktion unter dem Motto „True to 22“ möchte mit dieser Subvention in Höhe von einer halben Million Euro dafür Sorge tragen, dass kein Fan des Vereins aus Wales mehr als 22 Pfund (Umgerechnet: 31 Euro) für eine Karte bei Auswärtsspielen bezahlen muss. Eine vom Verein in Auftrag gegebene Studie hatte darauf hingewiesen, dass die Swansea-Fans mit im Durchschnitt 217 Meilen (Umgerechnet: 350 km) pro Saisonspiel den weitesten Reiseweg zu Auswärtsspielen in der Premier League haben. Die Ticketpreise im englischen Spitzenfußball sind für viel Fans kaum noch zu leisten, die steigenden Reisekosten durch Preiserhöhungen bei der Bahn und bei Flügen erschweren es Anhängern immer öfter, ihren Teams auf weiten Wegen noch treu zu folgen. Das neue System für die Saison 2015/16 sieht vor: Erwachsene zahlen für ihr Ticket maximal 22 Pfund, Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Pfund. Der Rest wird aus dem vom Verein verfügbar gemachten Subventionstopf gezahlt. Eine tolle Errungenschaft, müsste ein Erwachsener doch im Emirates Stadium von Arsenal bei einem Besuch mindestens 50 Pfund für sein Auswärtsticket zahlen. Swanseas Vizepräsident Leigh Dineen dazu: „Wir glauben, dass unsere ‚True to 22‘ Initiative das Verhältnis zwischen Club und Fans auf eine neue Ebene gehoben hat. Für die Verringerung der Ticketpreise bei Auswärtsspielen haben wir alle hart gearbeitet.“ Den Spitzenligen in ganz Europa könnte so ein Ansatz gut tun, mehr Swansea-Philosophie im Fußball die Fanherzen auch auf dem Kontinent erfreuen. Allerdings, bisherige Nachahmer in Premier League und in ganz Fußballeuropa: gleich Null.

Redaktion Magath & Fußball

Persönlicher Dialog


Veröffentlicht am 6. Juli 2015

„Wenn man Kinder hat, die sich bestens im Netz auskennen, muss man sich anstrengen, um mithalten zu können. Das Engagement in den sozialen Netzwerken und meine Website Magath & Fußball verschaffen mir einen direkten Draht zu den Fans. Ich habe die Möglichkeit, ihnen meine Meinung unverstellt mitzuteilen. Sehen Sie, das hat den Vorteil, dass sich eigene Worte nicht in entstellter Form wiederfinden. Dieser persönliche Dialog mit Fußballfans ist mir nicht nur wichtig, er macht mir auch Spaß.“

(Felix Magath, Interview transfermarkt.de, 28. Juni 2015)

12. Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags in Berlin


Veröffentlicht am 16. Juni 2015

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Erlös geht an die Phytokids-Stiftung

Am heutigen Dienstagabend um 17.30 Uhr steigt im Hanns-Braun-Stadion im Berliner Olympiapark die zwölfte Auflage des traditionellen Benefiz-Turniers des Deutschen Bundestags. Ausrichter ist die Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag e.V. und wie in den vergangenen Jahren auch werden die aus Vertretern der Wirtschaft, Medien und Sport bestehenden Teams für einen guten Zweck um Tore und Punkte kämpfen. Der Erlös des Benefiz-Turniers kommt diesmal der Phytokids-Stiftung zugute, die sich für kranke und sozial benachteiligte Kinder einsetzt und Therapie- und Spielräume in Krankenhäusern oder sozialen Einrichtungen betreibt. „Es geht uns darum, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und mit unserem Sport Geld für soziale Zwecke einzusammeln“, unterstreicht der Abgeordnete Marcus Weinberg, der die Mannschaft des FC Bundestag als Kapitän aufs Feld führen wird. Unterstützt wird der Turnier-Gastgeber von Felix Magath, der nicht nur bei der Abgeordneten-Auswahl als Trainer an der Seitenlinie fungiert, sondern als Vorsitzender des Stiftungsrates der Phytokids einmal mehr Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein demonstriert.

Zur offiziellen Pressemitteilung des Deutschen Bundestags geht es hier.

Zum Webauftritt der Phytokids-Stiftung geht es hier.

Redaktion Magath & Fußball

Turin zeigt hässliches Gesicht


Veröffentlicht am 27. April 2015

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„Es tut mir leid, was passiert ist. Auf dem Platz hatten wir ein faires, fesselndes Spiel. Daran sollte allen am Sport Beteiligten gelegen sein. Leider aber sind wir in Italien noch immer hinterher – und bis die Verantwortlichen beginnen, die nötigen Maßnahmen einzuleiten, wird das auch so bleiben. Das gilt für den Fußball wie für unsere ganze Nation. Wir müssen viele Dinge verbessern, damit die Leute wieder ins Stadion kommen. Bei allem, was momentan in italienischen Stadien passiert, würde wohl nur ein Verrückter seine Kinder mit zu den Spielen nehmen.“

(Massimiliano Allegri, Trainer Juventus Turin, The Guardian, 27. April 2015)

„Yes2Chess“ – Schulen am Schachbrett


Veröffentlicht am 16. Januar 2015

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Kinder spielen Schach und lernen fürs Leben

Es ist von einer guten Sache zu berichten. Unter dem Motto „Yes2Chess“ – „Ja zu Schach“ – veranstalten Barclaycard und die Deutsche Schachjugend zum zweiten Mal ein internationales Schachturnier, an dem bundesweit Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis sechs teilnehmen können. Mit diesem Wettbewerb möchte Barclaycard die Akzeptanz von Schach bei Schülern, Lehrern und Eltern erhöhen und für Schach als Schulfach werben. Die Online-Schachgemeinschaft „Yes2Chess“, wo Kinder Schach erlenen, Partien spielen und darüber hinaus an einem Turnier teilnehmen können, läuft auch im Schuljahr 2014/15. Das Schachturnier wird via Internet auf www.schach.de in Deutschland, Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen, Dänemark, den USA, und Großbritannien ausgetragen. Die Gewinner aus jedem Land werden nach London eingeladen, um dort im Finale gegeneinander anzutreten. Ein lohnenswertes Ziel steht den Teilnehmern also stets vor Augen. Das soziale Engagement von Barclaycard ist nicht nur vorbildlich, es hilft Menschen ganz konkret bei der Verwirklichung ihrer Ziele. Barclaycard ist in Deutschland seit 1991 als Zweigniederlassung der Barclays Bank PLC aktiv und heute eines der führenden Kreditinstitute in Deutschland. Großes soziales Engagement gehörte dabei stets zum Profil von Barclaycard. Besonders eindrucksvoll im Segment vielfältiger Programme ist das Format „Yes2Chess“. Schirmherr: Felix Magath. Weiterlesen

Weihnachtsritual


Veröffentlicht am 24. Dezember 2014

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„Früher habe ich den Baum selbst geschmückt, aber nun sind die Kinder ja größer und können das auch schon. Da bleibt für mich meistens nicht mehr viel zu tun, aber ich versuche, dass das Schmücken eine gemeinsame Aktion ist. […] Nach dem Essen ziehen wir uns ordentlich an und gehen in die Kirche. Anschließend haben wir ein schönes Ritual: Ich suche mit den Kindern den Weihnachtsmann. Wir haben ihn bislang allerdings noch nicht gefunden, aber wir versuchen es jedes Jahr aufs Neue.“

(Felix Magath, Interview Die Welt, 23. Dezember 2009)

Wenn die Söhne mit dem Vater


Veröffentlicht am 29. November 2014

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Zinédine Zidane und sein persönliches Fußballquartett

Im Meer der Nachrichtensaat des Weltfußballs nur ein kleines Korn, aber aus was für einem Speicher! Enzo Fernández, mit vollem Namen Enzo Alan Zidane Fernández, wurde am 16. November 2014 beim 2:1-Sieg von Real Madrid Castilla im Ligaspiel gegen UB Conquense in den Schlussminuten eingewechselt und gab damit im Alter von 19 Jahren sein Punktspieldebüt bei den Madrilenen. Sein Trainer ist ein Mann mit einem der größten Namen des Weltfußball und im Hauptberuf auch noch der Vater von Enzo, kein geringerer als Zinédine Zidane. Real Madrid Castilla ist die Talentschmiede und zweite Mannschaft des spanischen Fußballclubs Real Madrid, die dem eigenen Nachwuchs als Anlaufstätte zum ersten Team dient. Man spielt gegenwärtig in der dritthöchsten Spielklasse des spanischen Fußballs, der Segunda División B. Seit Saisonbeginn 2014/15 ist Vater Zidane dort Cheftrainer. Die „10“ im Team trägt Enzo, eine Nummer, die dem Vater durchaus bekannt sein sollte. Weiterlesen