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Namenstag


Veröffentlicht am 31. Januar 2015

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„Es ist eine Art Sponsoring durch Understatement, das Fans glücklich macht. Auch Kühne dürfte die Dankbarkeit der Basis sicher sein, weil er dem HSV ermöglicht, seinen Stadionnamen zu veräußern und zugleich zu behalten. Und weil er den Fans mit dem Klang eines einzigen Wortes, Volksparkstadion, etwas zurückgibt: die alten Erinnerungen und guten Gefühle ihrer Fußballjugend.“

(Christian Eichler, Kommentar Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Januar 2015)

„Das Stadion hatte in den vergangenen 14 Jahren vier verschiedene Namen. Für Fans ist der Name einer Arena aber ein Anker für ihre Identifikation mit dem Verein. Der alte Stadionname erinnert die HSV-Fans an die Erfolge in den Achtzigerjahren und an ihre Legenden. Sie verstehen das als Zeichen, dass es im Klub eine Rückbesinnung gibt. […] Es ist ein schlauer Kniff. Herr Kühne möchte als Klubförderer wahrgenommen werden, dem die Vereinswerte am Herzen liegen. Er möchte das Bild des herkömmlichen Sponsors, für dessen Geld der Klub alles macht, vermeiden. Indirekt wird das auch das Image seiner Firma positiv beeinflussen, er gewinnt also doppelt.“

(Peter Rohlmann, Sportmarketing-Experte, Interview Der Spiegel, Ausgabe 5/2015)

Klaus-Michael Kühne über den HSV


Veröffentlicht am 29. Juli 2013

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„Zunächst müssen die Strukturen im Club verändert werden, es muss professioneller werden. Einiges liegt im Argen.“

„Die Mitgliederschaft ist zu heterogen. Doch ich habe den Eindruck, dass sich die Stimmung bei den Fans allmählich ändert. Die Einsicht nimmt zu, dass es nur über Reformen geht, soll der HSV wieder aus dem Mittelmaß herauskommen.“

„Der Aufsichtstrat ist zu groß, es gibt zu viele Streitereien, zu viele Wechsel. Bei der Berufung der Vorstände hat der Rat nicht immer gut gehandelt. Auch der Vorstand könnte eine klare und erfolgversprechende Führung ausüben.“

„Ich hätte mir jemanden wie Felix Magath als einflussreichen Vorstand und Sportdirektor gewünscht.“

„Ich habe keine Skrupel mitzuhelfen, dass die Chancengleichheit gewahrt bleibt. Die Bundesliga droht aufgrund der ökonomisch übermächtigen Bayern und des BVB, der sich dies durch kluge Disposition erarbeitet hat, zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft zu werden.“

(Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne, Interview kicker, 22. Juli 2013)