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USA souverän, Mexiko glücklich


Veröffentlicht am 20. Juli 2015

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Deutsches Trainerduell im Gold Cup Halbfinale

Ausnahmslos alle Viertelfinalpartien beim CONCACAF Gold Cup 2015 besaßen großen Unterhaltungswert, drei von vier Begegnungen boten obendrein ein hohes Maß an Spannung für Fans und Zuschauer. Lediglich der Gastgeber machte mit Kuba kurzen Prozess: 6:0 für die USA hieß es nach 90 einseitigen Minuten im mit knapp 38.000 Besuchern gefüllten M&T Bank Stadium in Baltimore, der Heimstätte des NFL-Teams der Baltimore Ravens. Im Halbfinale trifft die Mannschaft von Jürgen Klinsmann nun auf Jamaika, das an gleicher Stelle sein Viertelfinale knapp mit 1:0 gegen Haiti gewann. Im Georgia Dome in Atlanta stehen sich am frühen Donnerstagmorgen mit Klinsmann und Winfried Schäfer folglich zwei deutsche Trainer gegenüber. Das zweite Halbfinale steigt ebenfalls in Atlanta – Mexiko sinnt im Duell mit Panama auf Revanche für die 1:2-Niederlage von vor zwei Jahren. Beiden Teams verhalfen Elfmeter zum Einzug in die Vorschlussrunde: Mexiko bezwang Costa Rica durch ein Strafstoßtor in der Nachspielzeit der Verlängerung, Panama eliminierte Trinidad und Tobago im Elfmeterschießen. Im Lincoln Financial Field in Philadelphia – auch dies ein Footballstadion der Philadelphia Eagles mit einem Fassungsvermögen von knapp 70.000 Zuschauern – findet am frühen Montagmorgen mitteleuropäischer Sommerzeit das Endspiel statt. Dieses Finale dann also in jedem Fall mit deutscher Beteiligung auf der Trainerbank. Weniger diese Konstellation als die Tatsache, dass der Fußball auch in Nord- und Mittelamerika sowie in der Karibik immer mehr an Bedeutung gewinnt, sollte dazu führen, dass dem Gold Cup auch in Europa größere Beachtung geschenkt wird. Weiterlesen

Gold Cup 2015


Veröffentlicht am 10. Juli 2015

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Erster Gruppenspieltag absolviert, USA und Mexiko siegreich

Analog zur Copa América findet in diesem Jahr der CONCACAF Gold Cup in den USA und Kanada statt. 13 der 14 Austragungsorte dabei in amerikanischer Hand, einzig das BMO Field in Toronto hält die kanadische Flagge hoch. Ähnlich wie die Copa verfügt auch die Kontinentalmeisterschaft für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik über ein zwölfköpfiges Starterfeld, das sich zunächst auf drei Vierergruppen verteilt. Die beiden Topteams jeder Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale, das schließlich von den beiden besten Drittplatzierten komplettiert wird – der Modus also identisch. Die Historie des Wettbewerbs allerdings nicht ganz so reichhaltig wie die seines südamerikanischen Äquivalents. Erst 1963 kam der CONCACAF Nations Cup in El Salvador zu seiner ersten Austragung, den Premierentitel sicherte sich Costa Rica. Das Turnier, seit 1991 besser unter dem Namen Gold Cup bekannt, findet heute alle zwei Jahre statt. Rekordsieger mit neun Titeln Mexiko, die USA bislang fünffacher Gewinner. Costa Rica immerhin dreimal erfolgreich, zuletzt 1989, lang ist es her. Diese drei Mannschaften, daran kann keinen Zweifel geben, werden den Turnierverlauf auch diesmal prägen. Einbrechen in die Phalanx des Top-Trios kann wohl am ehesten noch der Co-Gastgeber, Kanada holte im Jahr 2000 seinen zweiten Turniersieg und damit den letzten, der nicht nach Mexiko oder an die USA ging. Ein solcher Ausgang anno 2015 aber kaum vorstellbar. Nach dem schwachen Auftritt Mexikos kürzlich bei der Copa América in Chile, scheint das von Jürgen Klinsmann gecoachte US-Team leicht favorisiert. Überhaupt konnten die Soccer Boys in den letzten beiden Jahrzehnten den Abstand auf El Tri merklich verringern – seit 1991 stand die USA bei neun von zwölf Austragungen des Gold Cups im Finale, holte in dieser Zeitspanne alle seine fünf Titel, zuletzt 2013 durch einen 1:0-Finalsieg über Panama. Weiterlesen

Verbales Donnergrollen


Veröffentlicht am 28. Juni 2014

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„Wir hatten Pelé, wir hatten Ronaldo, wir hatten Romario, Rivaldo und Ronaldinho, aber einen wie Neymar hatten wir noch nie.“
(Luiz-Felipe Scolari, Brasilien)

„Mir ist nicht bange. Wir haben viele junge, gute Spieler. Wir stehen am Ende einer sechsjährigen, sehr erfolgreichen Ära. Es wird jetzt weitergehen – wer auch immer der Trainer sein wird.“
(Vicente del Bosque, Spanien)

„Wenn wir ins Finale wollen, müssen wir jeden Gegner schlagen. Wir fangen deshalb jetzt nicht an, zu rechnen und zu spekulieren, wem wir aus dem Weg gehen wollen.“
(Joachim Löw, Deutschland)

„Balotelli war Teil des Projekts, und es war kein siegreiches Projekt.“
(Cesare Prandelli, Italien)

„Im Fußball gibt es keinen Platz für Angst, die gibt es nur im richtigen Leben. Sorgen vielleicht, aber nicht Angst.“
(Óscar Tabárez, Uruguay)

„Die FIFA spricht immer von Fair Play, und dann spielt sie immer mit solchen Tricks. Das ist nicht gut, das ist kein Fair Play. Warum zur Hölle tun sie das?“
(Louis van Gaal, Holland)

„Wenn du etwas zu sagen hast, dann reiß dich zusammen und hab wenigstens die Eier, es den Leuten ins Gesicht zu sagen.“
(Miguel Herrera, Mexiko)

„Ich denke, der größte Sieg ist immer der nächste.“
(Jorge Sampaoli, Chile)

„Es macht mich stolz, die Spieler verdienen diese Beachtung.“
(Jorge Luis Pinto, Costa Rica)

„Wenn du einen Spieler wie Messi hast, gibt es immer eine Abhängigkeit. Wir versuchen, diese zu verkleinern.“
(Alejandro Sabella, Argentinien)

„Wir können Geschichte schreiben, hier in Südamerika, wo schon einige Europäer ausgeschieden sind, Argentinien schlagen.“
(Ottmar Hitzfeld, Schweiz)

„Das US-Team bestreitet ein kritisches WM-Spiel gegen Deutschland, und wir brauchen die volle Unterstützung der Nation, wenn wir in die nächste Runde kommen wollen.“
(Jürgen Klinsmann, USA)

„Der Verband hat mich gebeten, weiterzumachen. Ich bin sehr froh, dass sie mich noch wollen.“
(Roy Hodgson, England)

„Wenn du immer nur in der gleichen Liga spielst, dann wirst du dich nur schwer verbessern. Das hält den russischen Fußball auf.“
(Fabio Capello, Russland)

„Ich wollte uns nach vorne bringen und die Qualifikation für das Achtelfinale schaffen. Ich übernehme die volle Verantwortung.“
(Alberto Zaccheroni, Japan)

Konsequenz und Fitness


Veröffentlicht am 10. Januar 2014

Konditionstrainer Werner Leuthard und Felix Magath

Konditionstrainer Werner Leuthard und Felix Magath

„Ich bin nicht streng zu den Spielern. Bei mir darf jeder alles, wenn er der Mannschaft hilft. Wenn mir einer sagt, er muss frei­tagabends zehn Bier trinken, um am Samstag ein Tor zu schießen, dann kriegt er die von mir. Aber ich erwarte, dass er Leistung bringt. Und wenn er sie nicht bringt, will ich keine Ausreden hören. Da bin ich konsequent, aber nicht streng. Ich lege Wert auf Disziplin, Ordnung und körperliche Fitness. Leider wird vieles hochstilisiert, das mit dem Medizinball zum Beispiel. Der spielt eine untergeordnete Rolle, macht weniger als ein Prozent meiner Trainingsar­beit aus. Meine Spieler – übrigens auch ein Verdienst meines langjähri­gen Konditionstrainers Werner Leuthard – sind immer die fittesten gewesen, das hat 2006 auch Jürgen Klins­mann bestätigt. Das wir bei unserer Trainingsarbeit kaum verletzte Spieler haben, darüber redet keiner.“

(Felix Magath, Interview Nürnberger Zeitung, 1. Januar 2014)

Weltmeister werden


Veröffentlicht am 7. Dezember 2013

Magath Kolumne – Hamburger Abendblatt

Die deutsche Gruppe hat ihre besonderen Reize. Portugal, Ghana und die USA sind drei attraktive Gegner, zwar alle drei nicht allererste Wahl, die uns viel, aber sicherlich nicht alles abverlangen werden – und der deutschen Mannschaft dabei helfen sollten, die Konzentration für das lange Turnier von Beginn an hochzuhalten. Weiterlesen