Schlagwort-Archive: Klub

Keinerlei Groll


Veröffentlicht am 3. Oktober 2015

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„Natürlich war ich im ersten Moment enttäuscht, aber ich akzeptiere seinen Entscheid. Wir hatten mit ihm eine unglaublich gute Zeit, alle profitierten lange Zeit extrem von ihm. Ich bin überzeugt, dass wir es mit Lucien Favre geschafft hätten, aus dieser Situation rauszukommen! Es ist natürlich sehr schade, dass er geht. Aber solche Momente sind Teil des Fussball-Geschäfts. Ich werfe Favre nichts vor, sondern behalte ihn in guter Erinnerung. Ich habe unter ihm in meiner ersten Bundesliga-Saison unheimlich viel gelernt, sein Fussball-Stil prägte mich auch als Goalie. Er hat Gladbach vor dem Abstieg gerettet und hier unglaubliche Erfolge gefeiert. Dank ihm erlebte der Klub tolle Jahre. Das sollte niemand vergessen. Wir schätzten Favre sehr, aber jeder ist jetzt genug professionell, um wieder nach vorne zu blicken.“

(Yann Sommer, Interview swissinfo.ch, 21. September 2015)

Irre Gehälter


Veröffentlicht am 1. September 2015

„Die Engländer geben irre Gehälter für durchschnittliche Spieler aus. Was wir im Monat zahlen, gibt es dort in der Woche. Wenn ein Spieler dann vorzeitig den Klub verlassen soll, weil es sportlich nicht mehr passt, gibt es kaum noch einen Markt für ihn. So hohe Gehälter können sie vielleicht noch in der Golfregion, in Russland und mit Abstrichen in der Türkei verdienen.“

(Christian Heidel, Interview Der Spiegel, 29. August 2015)

Gelenkte Gier


Veröffentlicht am 18. Juli 2015

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Das aberwitzige Wechseltheater des Raheem Sterling

Ein Paradeexemplar des modernen Jungprofis, längst kein Einzelfall, ließ dieser Tage den Fußball in den Spiegel schauen und offenbarte mal wieder die dunkle Seite des Sports. In England ging ein gewaltiges Schmierentheater über die Fußballbühne. Der Hauptakteur eine Mischung aus unreifem Kind, großer Hoffnung und hohem Risikofaktor. Seine Torquote ist ausbaufähig, der linke Fuß schwach, die Launenhaftigkeit greifbar. Er ist jung und schnell, bringt Leben auf die Außenbahn, zeigt dabei erstaunliche Dribblings, die Flanken kommen meistens an. Dazu besitzt er noch einen englischen Pass. So etwas reicht aus, um in Englands Fußball als große Nummer zu gelten und für 69 Millionen Euro Ablöse den Verein zu wechseln. Weiterlesen

Aufbruchzeiten – Englands Fußball am Scheideweg


Veröffentlicht am 29. August 2014

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Louis van Gaal und Felix Magath gestalten Neuanfang

Englands Fußball muss umdenken, Fans und Medien endlich einen klaren Blick auf die Realität tätigen. Bei Chelsea und Manchester City standen in der Startformation zum Saisonauftakt jeweils ein Engländer und zehn Ausländer. Darüber muss nicht nur der Nationaltrainer besorgt sein, sondern auch die britische Fußballöffentlichkeit. Louis van Gaal hatte bei Manchester United immerhin sieben Briten im Auftakt, musste sich nach der Heimniederlage umgehend Kritik aus der Öffentlichkeit anhören wegen zu weniger Investitionen in ausländische Stars. Diese Fußballöffentlichkeit muss sich entscheiden. Möchte man ein ausländisches Starensemble oder Teams mit heimischen Talenten, die sich aus eigenen Nachwuchsbereichen rekrutieren? Zweiteres würde den englischen Fußball in Gesamtheit voranbringen, den „Three Lions“ wieder internationale Geltung verschaffen. In zwei Jahren jährt sich der letzte Titelgewinn für England zum 60. Mal, darüber kann niemand froh sein im Mutterland des Fußballs. Weiterlesen

Wolverhampton Wanderers Football Club


Veröffentlicht am 20. August 2014

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League 1-Aufsteiger Gast im Craven Cottage

Zwischen dem Craven Cottage und dem Stadion der Wolverhampton Wanderers liegen 222 Kilometer. Wolverhampton, eine Großstadt in den West Midlands, wird von 250.000 Einwohnern bevölkert. Die Region wurde über die Jahrhunderte sehr stark durch den Kohlebergbau geprägt. Untrennbarer Bestandteil der Identität der Menschen in Wolverhampton sind die traditionsreichsten Wölfe Englands, der Fußballclub Wolverhampton Wanderers. Der 1877 entstandene Klub war 1888 eines von nur zwölf Gründungsmitgliedern der Football League, entwickelte sich kurz nach dem zweiten Weltkrieg bis Anfang der sechziger Jahre zu einem der absoluten Spitzenvereine in England. Man gewann 1954, 1958 und 1960 den englischen Meistertitel, besiegte Mitte der fünfziger Jahre große europäische Clubs und wurde von heimischen Medien zur besten Vereinsmannschaft der Welt stilisiert. Diese goldene Zeit wurde von Stan Cullis geprägt, der als Spieler und Trainer das Wolfsrudel von 1934 bis 1964 führte. Diese goldenen Zeiten längst vorbei, geblieben ist das Gold der Trikots. Letztmalig für internationale Furore sorgte der Verein Anfang der siebziger Jahre, man bestritt 1972 in einem rein englischen Duell zwei hart umkämpfte UEFA-Cup Endspiele, unterlag in der Endabrechnung Tottenham Hotspur knapp mit 2:3. Weiterlesen

Alistair Mackintosh: Wunderbarer Tag


Veröffentlicht am 18. Februar 2014

Alistair Mackintosh

„Ein wunderbarer Tag für den Klub. Ich bin froh, dass ich nun so einen erfahrenen Mann wie Felix Magath an meiner Seite habe, wir werden uns gut ergänzen und prima zusammenarbeiten.“

(Alistair Mackintosh, CEO Fulham FC, Homepage Fulham FC, 14. Februar 2014)

Dietmar Hamann über Magath und Fulham


Veröffentlicht am 18. Februar 2014

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„Magath hat das Zeug dazu, Fulham zu retten“

„Ich denke, dass Magath das Zeug dazu hat, sich in Fulham und damit auch in der Premier League zu behaupten. Ich hatte aus der Ferne allerdings auch gedacht, dass er demnächst wohl beim HSV ist. Aber gut. Nun ist er hier. Dort, wo er bislang gearbeitet hat, hatte er fast immer Erfolg. Es ist eine große Aufgabe, die er jetzt vor sich hat. Der Klub hat einen neuen Besitzer. Man will das Stadion Craven Cottage ausbauen und dort dann natürlich Premier-League-Spiele austragen – und keine Zweitliga-Spiele. Vielleicht ist es ein Vorteil für ihn, dass es im Vergleich zu vielen anderen Klubs etwas ruhiger zugeht beim FC Fulham. Auch wenn der Druck ebenso groß ist. Ich finde, dass Fulham ein toller Verein ist. Möglicherweise ist die harte Trainingsarbeit, für die Felix Magath steht, genau das, was die Spieler von Fulham jetzt brauchen. Die Mannschaft an sich ist ja sehr gut besetzt. Sie braucht jetzt nur einen Trainer mit Erfahrung und einer ruhigen Hand. Die Engländer sind gespannt, wie sich Felix Magath hier machen wird.“

(Dietmar Hamann, Interview Die Welt, 17. Februar 2014)

Fulham Football Club


Veröffentlicht am 14. Februar 2014

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Tradition in London

Der Fulham Football Club (FC Fulham, The Cottagers od. The Whites) – ist in der westlichen Innenstadt von London im Themsebogen beheimatet. Mit dem Gründungsdatum 16. August 1879, ist er der älteste noch aktive Profifußballklub in London. Tradition pur. Der FC Fulham spielt in der höchsten englischen Fußball-Liga, der Premier League.

Glanzlichter der Vereinsgeschichte waren das Erreichen des FA-Cup-Endspiels im Jahr 1975, 2002 der Gewinn des UI-Cups, der dem Klub die erste Teilnahme am UEFA-Pokal einbrachte, und 2010 in der UEFA Europa League die erste Finalteilnahme in einem europäischen Vereinswettbewerb.

Vereins Homepage: http://www.fulhamfc.com/

Redaktion Magath & Fußball

Der arge Weg der Erkenntnis


Veröffentlicht am 5. Februar 2014

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„Bayern München ist in der Bundesliga übermächtig geworden. Das sind keine spanischen, das sind schottische Verhältnisse. Sie wollen uns zerstören. Nicht dahingehend, dass sie uns menschlich kaputt machen wollen, weil sie uns nicht mögen, sondern um uns dauerhaft als direkten Konkurrenten auszuschalten, indem sie sich an unseren Spielern bedient haben. Damit wir nie wieder eine Gefahr für sie darstellen. Das ist legitim und damit müssen wir leben. Wenn Spieler das zweifache Gehalt geboten bekommen, haben wir nun mal keine Chance. Es gibt derzeit keine andere Liga, die derart von einem einzigen Klub dominiert wird wie die Bundesliga von den Bayern.“

(Hans-Joachim Watzke, Borussia Dortmund, Pressegespräch in Berlin, 30. Januar 2014)