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„Erfolg oder Ausreden – aber nicht beides“


Veröffentlicht am 8. Dezember 2015

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Apnoetaucherin Anna von Boetticher im Interview

Leidenschaftlich liebt Anna von Boetticher ihren Sport. Die Berliner Buchhändlerin ist in einer außergewöhnlichen Sportart unterwegs, dem Apnoetauchen. Darin gehört sie mittlerweile zur absoluten Weltklasse, holte bereits bedeutende Titel und jagt weiter Rekorde. Sie ist im Apnoetauchen längst eine begehrte Expertin, die versierte Workshops abhält und ihr Wissen weitergibt. Außerdem ist die Spitzensportlerin ein gern gesehener wie charmanter Gast in Talkshows. Mit Herzblut wirbt sie dort für ihren Sport. Bei Markus Lanz im ZDF kamen Felix Magath und Anna von Boetticher ins Gespräch und stellten schnell eine völlige Übereinstimmung in Sachen Leistungsbereitschaft und sportlichem Anspruchsdenken fest. Wie Felix Magath hasst auch Anna von Boetticher jede Ausrede bei fehlender Einstellung und strebt ständig nach Erfolgen, genügt sich niemals im Mittelmaß. Felix Magath wünscht vielen Fußballern diese Denkweise der Anna von Boetticher, dann wäre so manches Team wesentlich weiter. Im Training und im Wettkampf schont Anna von Boetticher sich nicht, akzeptiert keine Grenzen und lässt sich auch von einer Ohnmacht beim Weltrekordversuch nicht von ihren Zielen abbringen. Magath & Fußball traf die außergewöhnliche Sportlerin zum Interview. Weiterlesen

Andere Gepflogenheiten


Veröffentlicht am 21. Oktober 2015

„Grundsätzlich würde es dem englischen Fußball sicher guttun, wenn ein paar mehr deutsche Einflüsse in der Premier League Einzug hielten. Ich befürchte jedoch, dass die Bereitschaft der Engländer eher gering ist, sich Neuem aufgeschlossen zu zeigen. Es gibt Spieler auf der Insel, zu deren Selbstverständnis es nicht gehört, zweimal am Tag zu trainieren. Auch die Art der Vorbereitung aufs Spiel ist zu den Gepflogenheiten deutscher Teams unterschiedlich. Manche Mannschaften dort treffen sich erst zum Spiel mittags. Damit gibt man die Kontrolle in Sachen Ernährung und Schlaf sicher aus der Hand.“

(Felix Magath, Kolumne, Express Köln, 20. Oktober 2015)

Vom Lehrling zur totalen Kontrolle


Veröffentlicht am 29. August 2014

„Als Lehrling bei einem Werkzeugmacher musste ich in der Früh aufstehen und mich in einen überfüllten Bus nach Hillington setzen, in dem alle wie die Verrückten rauchten. Aber als ich mein erstes Auto bekam und jeden Morgen in der frischen Luft nach Dunfermline fahren konnte was war das für ein Unterschied! Ich entschied, dass ich weiter im Fußball bleiben wollte, und im nächsten Sommer begann ich die Trainerausbildung.“

„Ich bin auf zwei wesentliche Dinge draufgekommen: Macht und Kontrolle. Kontrolle ist wichtig, sehr, sehr wichtig. Meine Kontrolle ist am wichtigsten für mich. Wenn ich die Kontrolle über die Multimillionäre in der Kabine von Manchester United verliere, dann bin ich tot. Also verliere ich nicht die Kontrolle. Wenn jemand außer meiner Kontrolle gerät, dann ist er tot.“

(Sir Alex Ferguson, Vortrag Trinity College, Philosophische Fakultät, Dublin, Januar 2010)

Schach lehrt Fußball


Veröffentlicht am 22. November 2013

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„Ich habe vom Schach viel Wertvolles in den Fußball mitnehmen können. Dass jede Aktion eine Begründung hat, dass möglichst jeder Zug eine Bedrohung für den Gegner sein soll. Übersetzt in den Fußball: Dass man die Macht des Zufalls verringern muss. Dass es entscheidend ist, das Tempo hochzuhalten und trotzdem die Kontrolle zu behalten. Zeit ist Raum.“

(Felix Magath, Interview mit tz München, 22. November 2013)

Glockenschlag


Veröffentlicht am 25. Oktober 2013

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„Das Allerwichtigste in einem Verein ist, dass der Trainer die Kontrolle hat. In der Minute, in der ein Spieler glaubte, er sei größer als der Trainer, musste er gehen. David Beckham glaubte, er sei größer als Alex Ferguson. Das war die Totenglocke für ihn. Er liebte das Spiel, er lebte seinen Traum. Dann wollte er das alles aufgeben für eine neue Karriere, einen neuen Lifestyle – eine neue Berühmtheit. Ich sah, wie er von den Medien und den PR-Agenten geschluckt wurde.“

(Sir Alex Ferguson, My Autobiography, Verlag Hodder & Stoughton, Oktober 2013)