Schlagwort-Archive: Lissabon

PSG, Benfica, Celtic und Zenit


Veröffentlicht am 19. Mai 2015

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„Europas Meister“ – Teil I

Längst befinden sich Europas Ligen auf der Zielgeraden, einige sind sogar schon beendet. Es ist die Zeit des Fußballjahres angebrochen, in der Titel und Pokale vergeben, rauschende Meisterfeiern begangen werden. Im ersten Teil unserer Serie „Europas Meister“ werfen wir einen Blick auf die Ligue 1 in Frankreich, die Primeira Liga in Portugal, die schottische Premier League und die russische Premjer-Liga. Weiterlesen

Sevilla und Sporting


Veröffentlicht am 16. Dezember 2014

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Große Gegner für Gladbach und Wolfsburg

Die Europa League macht ihrem Namen auch in dieser Saison alle Ehre und besticht mit einem bunten Potpourri an Mannschaften aus allen Teilen des Kontinents. 32 Teams aus 17 verschiedenen Ländern Europas haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert, die italienische Serie A stellt mit fünf Vertretern die stärkste Fraktion. Dahinter folgen Premier League, Ehrendivision und Primera División mit je drei verbliebenen Clubs. Je zwei Teams schicken Bundesliga, Jupiler League (Belgien), Premier Liga (Russland), Premier-Liga (Ukraine) und SPORTOTO SüperLig (Türkei) ins Rennen. Auch die griechische Super League, die schweizerische Raiffeisen Super League sowie die österreichische tipico-Bundesliga, die Ligue 1, die polnische T-Mobile Ekstraklasa, die Scottish Premiership, die portugiesische Liga Zon Sagres und nicht zuletzt die dänische Superligaen sind dabei. Obwohl die Borussia aus Mönchengladbach als Gruppensieger bei der Auslosung in Nyon gesetzt war, erwischte sie mit dem Titelverteidiger auf dem Papier das wohl schwerste Los. Der VfL Wolfsburg bekommt es derweil mit einem Champions League Teilnehmer zu tun. Weiterlesen

Gemischte Gefühle


Veröffentlicht am 10. Dezember 2014

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Leverkusen verschenkt Gruppensieg, Dortmund Erster

Bereits im Vorfeld des abschließenden Gruppenspieltags in der Champions League war klar, dass sowohl Bayer Leverkusen als auch Borussia Dortmund im Wettbewerb verbleiben werden. Einzig die Ausgangsposition vor der Achtelfinal-Auslosung am kommenden Montag galt es noch zu klären. Während der BVB seine Spitzenposition im Fernduell mit Arsenal zementierte und sich damit im Hinblick auf das Lotteriespiel im schweizerischen Nyon einen nicht zu unterschätzenden Vorteil erspielte, vergab Bayer 04 Leverkusen auch den zweiten Matchball zum Gruppensieg und musste den AS Monaco doch noch vorbeiziehen lassen. Im Achtelfinale droht der Werkself nun ein ungleich schwereres Los. Mit blütenweißer Weste und einem weiteren Rekord in der Tasche – die Königlichen gewannen ihre letzten 19 Pflichtspiele allesamt – zieht Real Madrid in die nächste Runde ein. Der Traum von der ersten Titelverteidigung in der Geschichte der Königsklasse lebt, auch weil die beeindruckende Trefferserie von Cristiano Ronaldo nicht abreißt. Nach Lionel Messi hat nun auch der Portugiese den einstigen Champions League Rekordtorjäger Raúl überholt. An der Anfield Road dagegen Ernüchterung: Gegen Basel reichte es nicht zum Sieg, weshalb die Reds ab sofort mit der Europa League vorliebnehmen müssen. Weiterlesen

Made in Germany


Veröffentlicht am 16. November 2014

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Rehhagels Disziplin und Ordnung machte Griechenland einst zum Europameister

Wenn vermeintliche Fußballnationen gepeinigt, dann sind die Färöer-Inseln nicht weit. Einst schlugen sie, es war in der EM-Qualifikation 1990, auf fast heimischem Boden, man spielte im schwedischen Landskrona, die Österreicher mit 1:0. In unserem Nachbarland ist das seither eine quälende Sporterinnerung. Nun machte sich die Nationalmannschaft von der 43.000 Einwohner Insel auf nach Hellas und besiegte, was einst nicht mal dem persischen Großkönig Xerxes gelang, die Griechen auf deren heimischem Boden. Für den Ex-Europameister keine geringere Schmach als für die Wiener Alpenrepublik. Im Resultat kostete diese Niederlage dem italienischen Trainer Claudio Ranieri den Job, den er erst im Sommer diesen Jahres angetreten. Die Probleme des griechischen Fußballs liegen aber in einer eher schwachen Liga und den Verhältnissen im griechischen Fußball, weniger beim Trainer. Die Zeche zahlt aber wie immer dieser, und natürlich allein. Ranieri geht und ein Name ist wieder allgegenwärtig, weil gerade in Untergangstagen immer wieder die trostlose Gegenwart mit Niederlagen gegen Rumänien, Nordirland und die Färoer von der gloriosen Vergangenheit überdeckt wird. Dann hört man es über den Peloponnes schallen, was das doch für Zeiten waren, als der Deutsche noch unseren Fußball lenkte. Weiterlesen

Social Media und Fußball


Veröffentlicht am 2. November 2014

Louis van Gaal blickt in die Sozialen Netzwerke

Vor dem englischen Spitzenspiel Manchester City gegen Manchester United hielt sich das verbale Donnergrollen in Grenzen. Dem Chilenen Manuel Pellegrini sind italienische Temperamentausbrüche Marke Roberto Mancini fremd, sein Gegenüber Louis van Gaal steht dem großen Alex Ferguson sicher in keiner Temperamentfrage nach, aber Medien und Öffentlichkeit eine Show auf Bestellung zu liefern ist nicht die Sache des Holländers. Im Vorfeld beschäftigten sich eher eine Heerschar von Ex-Spielern und „Experten“ mit der Partie, stellten die Medien viele Fragen wie es um die Verletzten von Manchester City steht und ob bei Manchester United der Kapitän Wayne Rooney nun spiele oder nicht. Der Umgang der Trainer war über der Woche wohltuend wie unaufgeregt. Pellegrini wies auf die letzten drei Jahre hin, immerhin wurden die Citizens in diesem Zeitraum zweimal Meister und einmal Vizemeister. Louis van Gaal stellte das Thema Social Media einmal in das Licht seiner Betrachtung und verwies auf die dortige, weltweite Anhängerschaft und Reputation der Red Devils. Die Zahlen würden aus seiner Sicht für United sprechen und könnten sich auch mit anderen Großclubs des internationalen Fußballs messen, wogegen Manchester City noch einen weiten Weg hätte und viel Zeit benötigen würde um dieses Niveau zu erreichen. Das war’s dann schon an entspanntem Schlagabtausch. Es lohnt, dem Blick von Louis van Gaal auf die Social Media Zahlen der Fußballriesen zu folgen. Hier diese Zahlen im Vergleich (Stand 02. November 2014, 10.00 Uhr MEZ): Weiterlesen

Stadtduell beendet Saison in Europa


Veröffentlicht am 25. Mai 2014

Real gewinnt Champions League Titel gegen Atlético

Spielfakten sind kalt wie nüchtern und offenbaren selten das Drama Fußball. Die Chronisten haben es notiert und für die Fußball-Ewigkeit festgehalten, Millionen Menschen verfolgten es mit eigenen Augen: Real Madrid gewinnt seinen zehnten Champions League (Europapokal der Landesmeister) Titel durch einen Sieg gegen den Stadtrivalen Atlético Madrid mit 4:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung. Trainer Carlo Ancelotti bricht den Bann und holt sich den 3. Champions League Titel als Trainer, damit ist er alleiniger Spitzenreiter in dieser inoffiziellen Wertung. In der Nacht von Lissabon war die Batterie von Atlético direkt vor Einfahrt in den Triumphbogen urplötzlich leer, es fehlte ein Wimpernschlag, zu wenig ging noch. Erst da schlug die Stunde von Real. Die Truppe von Diego Simeone hatte die Königlichen so dicht an einer Niederlage wie nur noch der BVB im Viertelfinale. Real schnitt sich in einer üppig portionierten Nachspielzeit vom Strick, buchte das Glück des Tüchtigen wie der Uhr und hatte in der Verlängerung eine Schippe mehr drauf. Dann verdient gewonnen, im Ergebnis aber zu drastisch. Glückwunsch dem Sieger, der nicht in Hochmut verfallen sollte und Respekt dem Verlierer, der nicht in Asche gehen muss. Nun wird man in Madrid von Dach zu Dach jubeln wie weinen, so klein ist oft die Welt und so froh wie bitter die Herzen die darin schlagen. Ist der Pulverdampf über Europas neu besetztem Fußballthron verzogen zieht die Karawane weiter, der Zielort längst bekannt: Copa do Mundo FIFA de 2014 Brasilien.

Redaktion Magath & Fußball

Arbeit gegen Starkult


Veröffentlicht am 23. Mai 2014

Erfolgswelle mit Atlético: Raúl Garcia, Koke u. Diego Godin

Erfolgswelle mit Atlético: Raúl Garcia, Koke u. Diego Godin

In Lissabon steigt CL-Finale Atlético vs. Real

Was in Lissabon ins Haus steht ist eine Fortsetzung der Primera División mit anderen Mitteln. Atlético Madrid ist schon vor Anpfiff Sieger, zu verlieren gibt es nichts mehr. Nach 18 Jahren hat man gegen die übermächtigen Giganten Barca und Real endlich wieder einen spanischen Meistertitel geholt. Atlético gehört von Auftritt und Namen wieder zur Crème de la Crème des kontinentalen Fußballs. Das Team von Diego Simeone kann Fußball arbeiten, ist mit einem beängstigenden Siegeswillen ausgestattet. An der Seitenlinie dirigiert der Argentinier seine Mannschaft und die Fans mit Feuereifer, dabei eine Mischung aus Vulkan und Zirkusdirektor. Dieser unbändige Wille von Team und Trainer brachte Atlético in aussichtslosen Saisonsituationen immer wieder auf die Siegerstraße, ließ verloren geglaubte Punkte noch aufs eigene Konto wandern. Simeones Mannschaft bietet tollen Fußball, ehrt diesen Sport durch Teamgeist und pure Lust am Spiel. Weiterlesen

Licht und Fado


Veröffentlicht am 21. Mai 2014

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Im „Estádio da Luz“ steigt das CL-Finale 2014

Von außen ist ein Fußballstadion selten ein schöner Ort, seine Funktionalität und Aufgabe verbietet den großen Glanz, auch manch Lichtspiel kann darüber nicht hinwegtäuschen. Nähert man sich einem Stadion und betritt es, verschieben sich die Perspektiven, die Betrachtung wird milder. Menschen in der Erwartung auf Fußball machen den Ort lebendig und von innen schön, das Stadion wird dann zur Kathedrale des „kleinen Mannes“. „A Catedral“ nennt der portugiesische Volksmund auch das Lissaboner Stadion „Estádio da Luz“, selbst im Deutschen klingt es noch nach einem Filmtitel für den Emotionskanal: „Stadion des Lichts“. Weiterlesen

Madrid + Madrid = Lissabon


Veröffentlicht am 30. April 2014

„Meine herzlichsten Glückwünsche an das gesamte Team. Ich möchte den Spielern gratulieren und ihnen danken. Das Erreichen des Finales der Champions League war unser Ziel. Die Leistung war hervorragend, ich freue mich auf das Endspiel mit diesem Team.“

Carlo Ancelotti (Real Madrid)

„Dieses Ergebnis ist eine große kollektive Anstrengung. Diese Gemeinsamkeit ist das, was uns in die Lage versetzte, das Finale der Champions League zu erreichen. Ab morgen müssen wir uns wieder konzentrieren und nicht von unseren Zielen abweichen.“

Diego Simeone (Atlético Madrid)