Schlagwort-Archive: Mai

Cicero | Ausgabe Nr. 5, Mai 2017


Veröffentlicht am 26. April 2017

Aus dem Inhalt

Der Forscher und Weltreisende Alexander von Humboldt ist uns durch vielfältige Beiträge, Bücher wie Reportagen sehr gegenwärtig und nah, ein Medienstar der letzten Jahre. Sein älterer Bruder Wilhelm von Humboldt geriet dabei etwas in den Schatten. Völlig unverdient. Der große Gelehrte und preußische Staatsmann ist aktueller denn je. Cicero-Ressortleiter Alexander Kissler hat den Bildungsreformer Humboldt in den Mittelpunkt einer Gesprächsrunde gestellt, die es in sich hat. Was den liberalen Rebellen Humboldt so aktuell macht, in einer bemerkenswerten Gesprächsrunde mit einem Philosophen, einem Germanisten und einem Publizisten, geht Cicero der Sache auf den Grund und holt Wilhelm von Humboldt eindrucksvoll aus dem Schatten in unsere Gegenwart.

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Auf den Trainer hören!


Veröffentlicht am 16. Juni 2015

„Immer versuchen, es so zu machen wie der Trainer sagt – dann entwickelt man sich.“

(Felix Magath über seinen Tennisunterricht, Spiegel-TV, 17. Mai 2015)

Quo vadis, FIFA


Veröffentlicht am 18. November 2014

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Fußballweltverband scheitert spektakulär mit dem Versuch der Aufklärung

Rund um den Erdball engagieren sich Menschen unentgeltlich für den Fußball, spielen in Amateurvereinen, trainieren Kinder, Schüler und Jugendmannschaften, feuern als Fans ihre Clubmannschaften an oder stehen ihren Nationalteams zur Seite. Sie sind das Leben, sie sind der Fußball und das Salz in der Suppe dieses völkerverbindenden Sports, der Milliarden Menschen begeistert. Ob dagegen die FIFA ebenfalls noch den Fußball verkörpert, wird momentan weltweit in Frage gestellt. Der Dachverband des Weltfußballs steht schon lange in argem Misskredit und demontiert sich nun mit dem Theater um den Bericht einer selbst eingesetzten Ethikkommission im Eiltempo. Fußballliebhaber und Fans stehen ohnmächtig wie ratlos vor einem unfassbaren wie undurchsichtigen Schauspiel. Weiterlesen

Felix Magath zur Situation beim HSV


Veröffentlicht am 17. September 2013

„Als Beobachter ist man aus meiner Sicht ein bisschen verwundert, denn im Mai, nach der letzten Saison, nachdem Thorsten Fink schon anderthalb Jahre beim HSV war, hat weder der Aufsichtsratschef noch der Vorstandschef einen Zweifel daran gelassen, dass Thorsten Fink der richtige Trainer ist. Wenn jetzt jemand auf einmal dann vier Spieltage später gehen muss, dann frage ich mich, warum er Ende Mai noch der Richtige war und jetzt im September auf einmal der Falsche ist, das leuchtet mir nicht ganz ein.“

„Der HSV liegt mir am Herzen. Aber bei diesem HSV sehe ich jetzt nicht, dass eine Person wirklich helfen könnte. Aus meiner Sicht kann es nur Herr Kühne sein. Außer einer besseren sportlichen Entwicklung gehe ich davon aus, dass der HSV auch Geld braucht. Geld fällt nicht vom Himmel, das muss jemand mitbringen. Ich sehe im Moment außer Herrn Kühne niemanden, der bereit wäre, dem HSV zu helfen. Aus Gesprächen mit Herrn Kühne weiß ich, dass er halt gern helfen würde, aber er möchte natürlich sein Geld, was er dann zur Verfügung stellt, auch sinnvoll verwendet sehen.“

„Ich bin in dieser Frage (Trainer) im Grunde noch nicht entschieden, ich könnte mir vorstellen, wieder als Trainer zu arbeiten, bin aber auch schon so lange dabei, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre, mal etwas anderes zu machen.“

(Felix Magath, Video-Interview auf bild.de, 17. September 2013)