Schlagwort-Archive: Mancini

Der letzte Schotte


Veröffentlicht am 11. August 2015

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Manager aus Schottland prägten englische Liga

Sein Premier League Debüt ging schief, Norwich City unterlag zum Auftakt im heimischen Stadion den Gästen von Crystal Palace mit 1:3. Schottlands einziger, aktueller Premier League Manager heißt Alexander Francis Neil, von Freunden Alex genannt. Den Namen hat er mit einem berühmten Landsmann gemein, auch dieser Fußballmanager und Schotte. Alex Ferguson ist zwar außer Dienst, dennoch Geschichte und Glanzpunkt schottischen Wirkens in der höchsten englischen Spielklasse seit deren Bestehen von Beginn der Saison 1888/89. Kein britisches Fußballvolk hat die englische Eliteliga so geprägt und beherrscht wie die Männer Schottlands. Weiterlesen

Mit Podolski ins neue Jahr


Veröffentlicht am 7. Januar 2015

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Juve nur unentschieden, die Roma pirscht sich ran

Ähnlich wie Premier League und Primera División gönnte sich die Serie A zum Jahreswechsel nur eine kurze Pause. Gerade einmal etwas mehr als zwei Wochen mussten die Tifosi über die Feiertage auf ihr liebstes Sportspektakel, den Calcio, verzichten. Wenngleich die Zuschauerzahlen in der einstigen bedeutungsstärksten Liga Europas seit einiger Zeit rückläufig, so ist die Serie A doch noch immer das Flaggschiff italienischen Sportinteresses. Immerhin 40.000 Menschen kamen zur Eröffnung des Fußballjahres 2015 am Epifania, dem Dreikönigstag, ins Juventus Stadium, dem moderneren Nachfolger des altehrwürdigen Stadio delle Alpi, und sorgten bei der Partie zwischen der Alten Dame und Inter Mailand für die Rekordkulisse des 17. Spieltags. Im Topspiel erkämpften sich die Gäste auch dank des starken Debüts von Lukas Podolski einen Zähler und sorgten damit für noch mehr Spannung an der Tabellenspitze. Derweil verirrten sich nicht einmal 4.800 Menschen ins Stadio Carlo Castellani. Die Ferngebliebenen in Empoli dürfen sich im Nachhinein aber durchaus als Sieger fühlen, verpassten sie doch nicht mehr als ein biederes 0:0 zweier punktgleicher Kontrahenten im unteren Tabellenmittelfeld. Weiterlesen

Im Gleichschritt


Veröffentlicht am 12. Dezember 2014

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Gladbach und Wolfsburg mit deutlichen Siegen weiter

Ja, die Bundesliga kann auch Europa League! Gemeinsam zogen die beiden deutschen Vertreter am Donnerstagabend in die nächste Runde ein. Sowohl der Borussia als auch den Wölfen hätte dafür jeweils ein Unentschieden genügt – beide gaben sich damit aber nicht zufrieden und gewannen ihre Abschlusspartien der Vorrunde deutlich. Während die Fohlen im heimischen Borussia-Park dem FC Zürich beim glatten 3:0 die Grenzen aufzeigten, hatte der VfL auswärts mit dem OSC Lille schon einen deutlich härteren Brocken vor der Brust, siegte durchaus glücklich mit dem gleichen Ergebnis. Mit Spannung blicken beide Clubs nun auf die Auslosung der Zwischenrunde, die direkt nach der Champions League Ziehung am kommenden Montag ab 13 Uhr im schweizerischen Nyon vorgenommen wird. Die Chancen auf namhafte Gegner ist groß, mischen sich doch nun ebenfalls die acht Gruppendritten der Champions League unter die im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften. Weiterlesen

Vujadin Boškov


Veröffentlicht am 28. April 2014

* 16. Mai 1931 – † 27. April 2014

* 16. Mai 1931 – † 27. April 2014

Er war einer der bedeutenden Trainer seiner Zeit, kreuzte von den Siebziger bis in die Neunziger Jahre mit den Großen seines Gewerbes die Klinge, ob  sie nun Michels, Happel oder Miljanić und Trapattoni hießen. Fußball war für Vujadin Boškov ein Laufspiel, Disziplin die Grundlage eines erfolgreichen Teams. Seinen Spielern machte er den Fußball als ernsthaften Beruf klar. Er erwarte leistungsförderndes Verhalten auch neben dem Platz und in der Freizeit. Für ihn hatten Sportler anständig und vernünftig zu leben. Zuwiderhandlungen gegen Vereinsinteressen oder mannschaftsschädigendes Verhalten durch Unaufmerksamkeit und Missachten seiner taktischen Vorgaben bedachte er mit Geldstrafen oder mit Ausschluss. Er mochte offensiven Fußball unter Berücksichtigung von defensiven Notwendigkeiten und setzte stets auf mannschaftliche Geschlossenheit. Seine Leidenschaft galt dem Mannschaftssport Fußball, nicht der sich ausbreitenden Individualität der Spieler.

Als Spieler war Vujadin Boškov sieben Jahre für sein Land Jugoslawien aktiv, spielte bei den Weltmeisterschaften 1954 und ’58, brachte es auf 58 Länderspiele. Als Trainer holte er 1997/1980 das Double mit Real Madrid, unterlag ein Jahr später mit den Madrilenen dem FC Liverpool im Endspiel der Landesmeister auf europäischer Bühne. Von 1986 bis 1992 prägte er die größte Zeit von Sampdoria Genua. Rückgrat seines Sieger-Teams waren Verteidiger Pietro Vierchowod, Mittelfeldspieler Attilio Lombardo und die legendären Stürmer Roberto Mancini und Gianluca Vialli. Roberto Mancini bezeichnet Boškov bis heute als sein sportliches und menschliches Vorbild. Mit Sampdoria holte Vujadin Boškov einen Scudetto, zwei Pokalsiege, den Europapokal der Pokalsieger und erreichte wieder das Endspiel im Landesmeistercup, musste sich dort am 20. Mai 1992 im Londoner Wembley-Stadion in der Verlängerung dem FC Barcelona mit Trainer Johan Cruyff und Kapitän Pep Guardiola 0:1 geschlagen geben.

In Genua und ganz Italien verehrt, ist der große Trainer Vujadin Boškov nun in seiner serbischen Geburtsstadt Novi Sad im Alter von 82 Jahren verstorben.

Redaktion Magath & Fußball

Whose success is it?


Veröffentlicht am 28. Januar 2014

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„I’m happy that Manchester City is one of the best teams in England because I built this team. I think Pellegrini is doing a good job but what is happening now at Manchester City, we did three years ago. It’s the same. The players that score the goals are players that I bought – Sergio Agüero, Edin Džeko, Yaya Touré, David Silva and Samir Nasri. I’m very happy about what I did in Manchester, I love the Manchester City supporters and I had a fantastic experience. After four or five years, maybe the manager needs to change the team. I did my job, I built a fantastic team, we played fantastic football and we didn’t win last year only because Manchester United bought Robin van Persie. He was the difference, if not I think that would have changed the history in Manchester over the last three years. We played really good football and now they are continuing to do this.“

(Roberto Mancini, Ex-Manager ManCity, The Guardian, 22. Januar 2014)

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„We are in a very good moment and the confidence of the whole team is very high. The team is a candidate to win all the titles, but we are still far. It’s not easy to score 100, 103 goals by the middle of the season. It reflects what we think about how this team must play. The players feel comfortable in what we are doing, always an attractive team, always have chances to score a lot of goals. We are playing fantastic football at the moment. We play with fantastic intensity and that is how we must continue. The best way to play is the way we are playing now. I know it is easier to go back with 10 players in our box and try and have a couple of counterattacks, but that is not my way, it is not the style I think this club wants.“

(Manuel Pellegrini, Manager ManCity, The Guardian, 18. Januar 2014)

Alex Ferguson über Italiener


Veröffentlicht am 15. Januar 2014

„I got on well with all three. Mancini brought a very nice wine. Carlo was a very nice man. Fabio Capello was England manager so I didn’t have the same dealings with them. Roberto always bought very good wine, I’m sorry he’s left! The best was Paolo Maldini. I loved him. A fantastic player. I made an approach to his father and he gave me a look that meant I didn’t need to go back! For United, Juve were the model for us. The teams of Marcello Lippi. They were the best. They gave us some beatings and our great moment in beating them 1999 was the progress was wanted to make. Juventus was the model for that.“

(Alex Ferguson, Buchpräsentation „My Autobiography“, The Telegraph, 22. Oktober 2013)