Schlagwort-Archive: Markus Kauczinski

Unabsteigbar


Veröffentlicht am 2. Juni 2015

imago20041948m_c

HSV rettet sich in Karlsruhe

Der Hamburger Sport-Verein hat es wieder einmal geschafft und spielt auch in der Saison 2015/16 in der Fußball Bundesliga! In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Abstiegsendspiel im Karlsruher Wildparkstadion rettete den Dino nach dem glücklichen 1:1 im Hinspiel ein mehr als fragwürdiger Freistoßpfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe. Auslöser ein vermeintliches Handspiel von KSC-Mittelfeldmann Jonas Meffert, der einen straffen Schuss von Slobodan Rajković aus zwei Metern Entfernung gegen den angelegten Arm bekam. Es lief schon die Nachspielzeit, als in seinem letzten Spiel im HSV-Trikot nicht Rafael van der Vaart zur Tat schritt, sondern der Chilene Marcelo Díaz das Leder gefühlvoll über die Mauer hob. Wie in Zeitlupe senkte sich der Ball ins Karlsruher Tor, nichts zu halten für Routinier Dirk Orlishausen. Ein Kunstschuss mitten ins Herz aller Badener, die sich nach dem Führungstreffer des eingewechselten Reinhold Yabo (78.) zwölf Minuten lang wie ein Erstligist fühlen durften. In der Verlängerung schließlich bewahrte Nicolai Müller die Hanseaten vor dem Vabanquespiel vom Elfmeterpunkt und schickte den Karlsruher SC ins Tal der Tränen. Während sich der HSV im zweiten Jahr nacheinander die Bundesliga-Zugehörigkeit nur über den glücklichen Relegationsumweg erkämpfte, steht die Mannschaft von Markus Kauczinski trotz einer fantastischen Zweitliga-Spielzeit am Ende mit leeren Händen da. Gerechtigkeit geht anders. Weiterlesen

Der Tragödie erster Teil


Veröffentlicht am 29. Mai 2015

imago19996280m_c

HSV und KSC trennen sich 1:1

„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Gut möglich, dass die Gefühlslage vieler HSV-Fans im Stadion und an den TV-Bildschirmen nach Abpfiff des Relegationshinspiels jener von Goethes Dr. Faust im berühmten Studierzimmer ähnelte. Aufklärung darüber, was dieses 1:1 gegen den Karlsruher SC letztendlich wert ist, wird es erst am kommenden Montag geben. Auf dem Papier weist das Unentschieden an der Elbe – vor allem das vom treffsichersten Karlsruher Angreifer und ehemaligen Hamburger Rouven Hennings bereits nach vier Minuten erzielte Auswärtstor – zwar einen leichten Vorteil für die Badener aus. Diesen im heimischen Wildpark aber auch über die Ziellinie zu retten, bleibt am Ende einer langen Saison das letzte große Meisterstück für den von Markus Kauczinski trainierten Noch-Zweitligisten. Mut machen kann den Hanseaten auf der anderen Seite die eigene Schlussviertelstunde, die ausgerechnet eines der größten Sorgenkinder der letzten Jahre mit dem so wichtigen Ausgleich vergoldete. Weiterlesen