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„So schnell wie möglich Ruhe“


Veröffentlicht am 27. Februar 2015

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Wolfgang Hesl im Interview

Bei der Spielvereinigung Greuther Fürth steht der Kapitän zwischen den Pfosten. Wolfgang Hesl ist in seiner dritten Saison beim Kleeblatt ein echter Führungsspieler, ein sicherer Rückhalt und für viele seiner jungen Mitspieler eine wichtige Stütze. Der gebürtig aus Nabburg in der Oberpfalz stammende Schlussmann kam im Sommer 2012 von Dynamo Dresden an den Ronhof, spielte zuvor für den österreichischen Bundesligisten SV Ried und den Hamburger SV. Beim 7:0-Sieg über den Karlsruher SC wurde Hesl am letzten Spieltag der Saison 2007/08 eingewechselt und feierte mit der Raute auf der Brust sein Bundesliga-Debüt. In seiner Fürther Premierensaison konnte er den Abstieg aus dem Oberhaus zwar nicht verhindern, beinahe wäre im letzten Jahr jedoch eine schnelle Rückkehr geglückt. Nur aufgrund der Auswärtstorregel scheiterte Greuther Fürth in der Relegation mit viel Pech ausgerechnet am HSV. Die laufende Spielzeit indes entwickelte sich für die Spielvereinigung trotz des vielversprechenden Auftakts und des spektakulären 5:1-Derbysiegs über den 1. FC Nürnberg zu einer schwierigen Runde, derzeit belegt die Mannschaft mit 27 Punkten aus 22 Spielen Tabellenplatz 13 und ist längst nicht von allen Sorgen befreit. Seit Beginn der Woche heißt der neue, alte Trainer der Weiß-Grünen Mike Büskens, Frank Kramer wurde durchaus überraschend nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen von seinen Aufgaben entbunden. Wolfgang Hesl bleibt dennoch ein Ruhepol, einer der nicht mit markigen Sprüchen daherkommt, vielmehr sachlich und in aller Deutlichkeit die richtigen Dinge anspricht. Im Interview mit Magath & Fußball spricht der sympathische Torhüter über den Trainerwechsel, einen Kindheitstraum sowie über die Zeit nach seiner Profikarriere – und berichtet außerdem von einer einschneidenden Veränderung: Seit Anfang Januar ist Wolfgang Hesl stolzer Familienvater. Weiterlesen

Wer muss runter?


Veröffentlicht am 3. Mai 2013

Die Entscheidung im Bundesliga-Abstiegskampf naht

Der Titelkampf – sollte es in dieser Spielzeit jemals einen gegeben haben – ist längst entschieden. Lange schon lockt die Frage, wer die Meisterschale im 50. Bundesligajahr in Empfang nehmen darf, keinen Fußballfan mehr vor den Fernseher. Umso enger geht es dafür wieder einmal im Tabellenkeller zu. Dort streiten sich drei Spieltage vor Saisonende noch immer vier Mannschaften um jene zwei begehrten Plätze, die den Klassenverbleib garantieren. Während ein Team den direkten Gang nach unten antreten muss, bietet Relegationsrang 16 zumindest noch die Möglichkeit für eine verspätete Rettung. Magath & Fußball beleuchtet die Ausgangslage der Kontrahenten vor den entscheidenden Wochen im Bundesliga-Klassenkampf. Weiterlesen