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Konsequenz und Fitness


Veröffentlicht am 10. Januar 2014

Konditionstrainer Werner Leuthard und Felix Magath

Konditionstrainer Werner Leuthard und Felix Magath

„Ich bin nicht streng zu den Spielern. Bei mir darf jeder alles, wenn er der Mannschaft hilft. Wenn mir einer sagt, er muss frei­tagabends zehn Bier trinken, um am Samstag ein Tor zu schießen, dann kriegt er die von mir. Aber ich erwarte, dass er Leistung bringt. Und wenn er sie nicht bringt, will ich keine Ausreden hören. Da bin ich konsequent, aber nicht streng. Ich lege Wert auf Disziplin, Ordnung und körperliche Fitness. Leider wird vieles hochstilisiert, das mit dem Medizinball zum Beispiel. Der spielt eine untergeordnete Rolle, macht weniger als ein Prozent meiner Trainingsar­beit aus. Meine Spieler – übrigens auch ein Verdienst meines langjähri­gen Konditionstrainers Werner Leuthard – sind immer die fittesten gewesen, das hat 2006 auch Jürgen Klins­mann bestätigt. Das wir bei unserer Trainingsarbeit kaum verletzte Spieler haben, darüber redet keiner.“

(Felix Magath, Interview Nürnberger Zeitung, 1. Januar 2014)

Wirkungsmacht von Medizinbällen


Veröffentlicht am 26. Juli 2013

imago04599878m_c„Er hat bewiesen, dass ein Medizinball im Training wirkungsvoller ist, als Computer-Analysen und Laktat-Tests. Er hat bewiesen, dass man Millionen-Stars nicht täglich nach ihrem persönlichen Wohlbefinden ausfragen muss, um Leistung zu erzeugen. Und jetzt beweist er gerade, dass ein guter Trainer für einen Club viel wertvoller sein kann, als drei Superstars zusammen. Vor Magath stümperte Schalke (mit einer von den Namen her viel besseren Mannschaft) irgendwo im Mittelfeld herum. Und nach Magath stürzte Wolfsburg (mit fast identischer Mannschaft) auf Platz acht und flog aus der Champions League. ‚Wir wollen jeden Spieler jeden Tag besser machen‘, hat Jürgen Klinsmann bei Bayern angekündigt – und scheiterte. Felix Magath würde so etwas nie sagen – aber er schafft es.“

(Alfred Draxler, BILD Kommentar, 31. Dezember 2009)