Schlagwort-Archive: Kultur

Ein Jahr in China


Veröffentlicht am 13. Juni 2017

„Es liegt mittlerweile ein Jahr intensiver Arbeit in China hinter mir. Diese Arbeit bei Shandong Luneng ist die bisher größte Herausforderung meiner Trainerlaufbahn. Gern schaue ich auf die letzten zwölf Monate zurück und dabei gleichzeitig optimistisch in die Zukunft. Wir sind auf einem guten Weg.

Die Begeisterungsfähigkeit der Shandong Luneng Fans hat mich vom ersten Tag an sehr beeindruckt. In der extrem schwierigen Vorsaison haben uns die Fans im Abstiegskampf großartig zur Seite gestanden. Auf Auswärtsreisen, an Bahnhöfen oder Flughäfen, überall gab es immer einen herzlichen Empfang. Nicht zuletzt für die tolle Atmosphäre in unserem Heimstadion bin ich den Fans sehr dankbar.

Auch abseits des Fußballs ist die Gastfreundschaft der Menschen in China außergewöhnlich und dieses Land in seiner Vielfalt einfach großartig. Immer wieder aufs Neue bin ich gleichermaßen fasziniert von der jahrtausendealten Kultur und dem enormen Fortschritt im Land. Ich freue mich, hier leben und arbeiten zu dürfen!“

Felix Magath (12. Juni 2017)

Arsène Wenger über…


Veröffentlicht am 28. Dezember 2015

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Louis van Gaal
„Ich möchte nicht in eine Welt der Spekulationen tauchen. Ich persönlich habe großen Respekt vor Louis van Gaal. Das, was da gerade vor sich geht, ist sehr respektlos. Dieser Mann arbeitet mit großer Qualität seit 40 Jahren im Fußball und hat phantastische Arbeit geleistet. Es ist einfach respektlos ihm gegenüber. Natürlich verdient er mehr Zeit.“

Pep Guardiola
„Natürlich ist er ein Top-Trainer, niemand wird das abstreiten wollen. Gar nicht so sehr wegen seiner Erfolge, denn Bayern hat auch vor ihm gewonnen, und Barcelona gewinnt heute noch immer, aber ich denke, dass er eine tolle Einstellung gegenüber dem Spiel hat und dass er seine Mannschaften einen tollen Fußball spielen lässt. Das respektiere ich sehr. Ich würde ihn, um der Konkurrenz willen, hier sehr begrüßen.“

Trainer in England
„Wir wollen, dass diese Liga die beste der Welt ist. Wir wollen aber auch die richtige Balance finden. Man braucht 40 bis 50 Prozent ausländische Trainer, aber man muss auch den einheimischen Trainern eine Chance geben. Man will doch nicht, dass die Premier League exklusiv für ausländische Trainer ist – auch wenn ich selbst einer bin. Sie bringen neue Ansätze und andere Ideen, aber man will doch auch die lokale Kultur beibehalten.“

(Arsène Wenger, Pressekonferenz London, 23. Dezember 2015)

Magie Teamsport und die Art des Denkens


Veröffentlicht am 21. November 2015

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„Ich entschied mich für einen Teamsport. Es gibt eine Art von Magie, wenn die Menschen ihre Kräfte vereinen, um eine gemeinsame Idee auszudrücken. Mannschaftssport hat einen Wert, der seiner Zeit voraus ist. Sie können mit elf Spielern aus elf verschiedenen Ländern spielen und bieten dabei eine kollektive Arbeit. Der heutige Sport kann zeigen, was die Welt von morgen sein wird.“

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Klare Kante für Olympia


Veröffentlicht am 16. September 2015

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„Hamburg kann es! Die Menschen sind dabei. Das Konzept ist nachhaltig und gut.“

Hanseaten an der Spree sind nicht die Regel, kommen aber vor. Der Hamburger Marcus Weinberg vertritt seine Heimatstadt seit 2005 im Deutschen Bundestag. Mit Verve und hanseatischer Sachlichkeit kommt er seinen politischen Pflichten nach. Felix Magath ist in Aschaffenburg geboren, ein Hamburger aus Leidenschaft und Tradition. Immerhin lief er zehn Jahre im Trikot des HSV auf. Marcus Weinberg und Felix Magath kennen sich vom traditionellen Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags. An der Seitenlinie Felix Magath, auf dem grünen Rasen Marcus Weinberg, seines Zeichens Kapitän des FC Bundestag. Der Hanseat Weinberg ist nicht nur leidenschaftlicher Familienpolitiker, sondern auch begeisterter Sportler und lebenslanger Fan des FC St. Pauli. In Berlin trafen sich die beiden Fußballer nicht zufällig. Felix Magath hatte am Vortag die Flüchtlingsmannschaft Welcome United 03 in Babelsberg trainiert, der MdB Marcus Weinberg daran großes Interesse gezeigt und sich umgehend kundig gemacht. Natürlich hatten die beiden Gesprächspartner auch das Thema Olympia auf ihrer Agenda. Die Bewerbung von Hamburg für die Olympischen Spiele 2024 ist ihnen eine gemeinsame Herzensangelegenheit. Marcus Weinberg wie Felix Magath wollen sich mit ihren jeweiligen Möglichkeiten einbringen und dieser Bewerbung ihre volle Unterstützung geben. Die Redaktion Magath & Fußball hat die Gelegenheit genutzt und ein Interview mit dem Kapitän des FC Bundestag geführt. Weiterlesen

Struktureller Stillstand


Veröffentlicht am 1. September 2015

„Die Bundesliga ist den Weg der Professionalisierung nicht wirklich konsequent gegangen. Die größte Innovationsbremse ist der strukturelle Stillstand. In Deutschland existiert nach wie vor ein romantisiertes Vereins-Ideal und führt zu einem Festhalten an einer antiquierten 50+1-Regel. In vielen internationalen Ligen sind längst Investoren tätig. Dass damit kein Untergang der eigentlichen Fußball-Kultur einhergeht, zeigen ja gerade die Engländer, deren Tradition, Fair Play und Fan-Kultur hierzulande oft neidisch betrachtet werden. Die Struktur und Entscheidungswege unserer Bundesliga hemmen auch auf anderen Gebieten die Weiterentwicklung. Sei es bei der notwendigen technischen Unterstützung der Schiedsrichter oder in der TV-Vermarktung. Exklusives Pay-TV muss in Sachen Spitzen-Fußball endlich als selbstverständlich angesehen werden. Einerseits wollen wir international mithalten, die Strukturen sollen sich aber nicht an die Standards in anderen Ländern anpassen! Dass wir jetzt schon sportlich hinterherlaufen, hat sich in der letzten Europapokal-Saison gezeigt. Die Bayern-Erfolge haben den Blick auf die Konkurrenzfähigkeit der Bundesliga lediglich verzerrt.“

(Felix Magath, Kolumne Express-Köln, 31. August 2015)

„Mit Schwarz am liebsten den Igel“


Veröffentlicht am 16. Juli 2015

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Unternehmer und Mäzen Wolfgang Grenke im Interview

Ein Lieblingswort des innovativen Unternehmers und passionierten Schachspielers ist Nachhaltigkeit. Er weiß es mit Leben zu füllen. Zu diesem Leben gehören Kultur und Sport. Dank ihm haben die Berliner Philharmoniker und Schachweltmeister Magnus Carlsen in einer kleinen wie feinen Kur- und Bäderstadt einen zweiten Heimathafen. Was er an vielschichtiger Lebensleistung den 24 Stunden des Tages zu entreißen vermag ist staunenswert. Der 1951 in Baden-Baden geborene Unternehmer Wolfgang Grenke ist als Vorsitzender des Vorstands der GRENKELEASING AG auch verantwortlich für Strategie und Konzernentwicklung. Dem leidenschaftlichen Schachspieler sind diese Aufgaben wie auf den Leib geschnitten. 1978 gründete er die GRENKELEASING KG, aus dieser Erfolgsgeschichte wurde dann im April 2000 der Börsengang der GRENKELEASING AG, die heute Teil der Grenke Gruppe ist. Wolfgang Grenke wirkt schon sehr lange weit über sein Unternehmen hinaus. Er lässt die Gesellschaft teilhaben an seinem Erfolg, unterstützt vehement Jugend- und Bildungsprojekte, engagiert sich in Sachen Kultur, fördert die schönen Künste. Herausragendes Beispiel das Festspielhaus Baden-Baden. Ohne Grenkes Engagement wäre dies wohl nur ein Traum, heute ist es als größtes Opern- und Konzerthaus Deutschlands staunenswerte Realität. Mit viel Herzblut unterstützt Wolfgang Grenke außerdem unterschiedliche, wohltätige und soziale Projekte. Als Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe leistet er einen gewichtigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Beitrag. Seinen Erfolgsweg aufzuzeigen und sein Engagement aufzuzählen hieße Bände verfassen. Hier soll der Blick nun auf den Schachmäzen und Schachspieler Wolfgang Grenke gerichtet werden, der im Interview auch einen klugen Blick auf den Fußball wirft. Im Schach hat er den Club OSG Baden-Baden zur absoluten Top-Marke im Reich von Caissa gemacht. Die WM-Duellanten Magnus Carlsen und Viswanathan Anand gehören zum Team. Ihre Mitspieler, unter ihnen Deutschlands Nummer eins Arkadij Naiditsch, sind die Crème de la Crème der Schachwelt. Als Mensch hat Wolfgang Grenke seiner Heimat und als Schachspieler den 64 Feldern lebenslang die Treue gehalten. Über das Brett gebeugt schlug er manche Schlacht und zog viele Lehren. Ein Leben mit Schach. Weiterlesen

Vernunft und Solidität


Veröffentlicht am 3. Juni 2015

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Ein Interview mit Union-Präsident Dirk Zingler

Dirk Zingler führt den 1. FC Union Berlin seit dem 1. Juli 2004 als Präsident. Damals spielten die Berliner noch in der Regionalliga und stiegen am Saisonende sogar in die Oberliga ab. Der danach folgende Union-Aufstieg bis in Liga zwei und der Stadionbau der Fans an der Alten Försterei sind untrennbar mit seinem Namen verbunden. Kurz vor Saisonende stellte sich Dirk Zingler den Fragen der Deutschen Presseagentur (dpa). Hier gibt es das Interview in voller Länge. Weiterlesen

Ritterschlag


Veröffentlicht am 21. April 2015

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„Was Guardiola in seinen vier Trainerjahren beim FC Barcelona erreicht hat, toppt alles, was seine Vorgänger im Camp Nou getan haben. Und da gab es viele großartige: Van Gaal, Rijkaard, Cruyff – um nur einige zu nennen. Guardiola aber hat bestimmte Bereiche – wie das Pressing gegen den Ball – auf ein neues Level gehoben. Barcelonas disziplinierte Spielweise und Arbeitseinstellung sind zu Markenzeichen seiner Mannschaften geworden. Pep erschuf eine Kultur, in der die Spieler wussten: Wenn wir nicht hart arbeiten, werden wir nicht länger für diesen Club spielen dürfen. Glauben Sie mir, das ist alles andere als einfach.“

(Sir Alex Ferguson, Vorwort „Pep Guardiola – Another Way of Winning“, Guillem Balague, 2012)

Den Wölfen zum Fraß


Veröffentlicht am 1. Dezember 2014

„Nur weil man in der Öffentlichkeit steht und ab und zu im Fernsehen kommt, weil man Trainer ist, heißt es doch nicht, dass man den Wölfen zum Fraß vorgeworfen und zerrissen wird. Das geht nicht. Man muss doch die Leute respektieren. Da ist eine Kultur eingerissen wo man sich die Frage stellt wie es weitergehen soll.“

(Christian Streich, Pressekonferenz, Freiburg, 26. August 2013)