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Entscheidung fällt im „El Monumental“


Veröffentlicht am 30. Juli 2015

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River Plate erkämpft sich Remis im Final-Hinspiel der Copa Libertadores

Das hatten sich die heißblütigen Anhänger der UANL Tigres sicherlich grundlegend anders vorgestellt. Runde eins im Endspiel um den bedeutendsten Wettbewerb auf südamerikanischer Clubebene endete mit einem klaren Punktsieg für River Plate. Der argentinische Traditionsverein aus der Hauptstadt Buenos Aires erkämpfte sich im mexikanischen Norden ein torloses Unentschieden und hält beim Rückspiel in der kommenden Woche nun den Trumpf des Heimvorteils im altehrwürdigen „El Monumental“ in seinen Händen. Dieser könnte dann möglicherweise ausschlaggebend sein für den dritten Copa-Triumph River Plates nach 1986 und 1996. Im Estadio Universitario in San Nicolás de los Garza – einer Stadt im Großraum des Industriezentrums Monterrey – konnte UANL nicht an die starke Vorstellung aus dem Halbfinale anknüpfen, als durch einen überlegenen 3:1-Sieg gegen Internacional Porto Alegre vor eigenem Publikum der erste Finaleinzug der Clubgeschichte gefeiert wurde. Überhaupt sind die Tigres das erste mexikanische Team, das es bis in ein Finale der Copa Libertadores geschafft hat – und obwohl nunmehr auch nach 17 Partien in der heimischen Festung ungeschlagen, hatte sich UANL vor der beschwerlichen Reise nach Argentinien, zwischen Monterrey und Buenos Aires liegen nicht weniger als elfeinhalb Flugstunden, zweifelsohne eines bessere Ausgangsposition erhofft. Weiterlesen

Der Mann aus Markranstädt


Veröffentlicht am 25. Januar 2015

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Nur ein Deutscher leitete jemals ein WM-Endspiel

Dieser FIFA-Präsident war noch Fußball und guter Stil, Marketing und Geld dominierten nicht das Spiel und dessen Umfeld. Daher kümmerte sich der Engländer Sir Stanley Rous persönlich um das von den Endspielteilnehmern aufgeworfene Problem der Schiedsrichterbesetzung des bevorstehenden WM-Finales im Aztekenstadion. Das am 21. Juni 1970 in Mexiko-Stadt stattfindende Ereignis brauchte dringlich einen Unparteiischen. Die Italiener wollten keinen Schiedsrichter aus Südamerika akzeptieren, die Brasilianer verweigerten sich gegen die prominenten Schiedsrichter aus den europäischen Spitzenverbänden. Der Spielraum also äußerst gering. Bei Stanley Rous war nicht nur der Weltverband in guten Händen, er verstand auch etwas von den Regeln und Notwendigkeiten. Immerhin war der Mann in seiner Jugend ein erfolgreicher Schiedsrichter, leitete in seiner aktiven Zeit 34 Länderspiele und als Höhepunkt dieser Karriere das FA Cup Endspiel 1934 in Wembley. Weiterlesen