Schlagwort-Archive: Misserfolg

„Erfolg oder Ausreden – aber nicht beides“


Veröffentlicht am 8. Dezember 2015

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Apnoetaucherin Anna von Boetticher im Interview

Leidenschaftlich liebt Anna von Boetticher ihren Sport. Die Berliner Buchhändlerin ist in einer außergewöhnlichen Sportart unterwegs, dem Apnoetauchen. Darin gehört sie mittlerweile zur absoluten Weltklasse, holte bereits bedeutende Titel und jagt weiter Rekorde. Sie ist im Apnoetauchen längst eine begehrte Expertin, die versierte Workshops abhält und ihr Wissen weitergibt. Außerdem ist die Spitzensportlerin ein gern gesehener wie charmanter Gast in Talkshows. Mit Herzblut wirbt sie dort für ihren Sport. Bei Markus Lanz im ZDF kamen Felix Magath und Anna von Boetticher ins Gespräch und stellten schnell eine völlige Übereinstimmung in Sachen Leistungsbereitschaft und sportlichem Anspruchsdenken fest. Wie Felix Magath hasst auch Anna von Boetticher jede Ausrede bei fehlender Einstellung und strebt ständig nach Erfolgen, genügt sich niemals im Mittelmaß. Felix Magath wünscht vielen Fußballern diese Denkweise der Anna von Boetticher, dann wäre so manches Team wesentlich weiter. Im Training und im Wettkampf schont Anna von Boetticher sich nicht, akzeptiert keine Grenzen und lässt sich auch von einer Ohnmacht beim Weltrekordversuch nicht von ihren Zielen abbringen. Magath & Fußball traf die außergewöhnliche Sportlerin zum Interview. Weiterlesen

Mentale Stärke


Veröffentlicht am 9. Juli 2015

José Mourinho beim Fachgespräch mit dem ehemaligen spanischen König Juan Carlos I. (links) und Toni Nadal, dem Onkel und Trainer von Tennisstar Rafael Nadal.

José Mourinho beim Fachgespräch mit dem ehemaligen spanischen König Juan Carlos I. (links) und Toni Nadal, dem Onkel und Trainer von Tennisstar Rafael Nadal.

 

„Ich bin ein großer Tennisfan, ich liebe diesen Sport. Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Spieler, denn im Tennis kommt es nicht nur auf Physis und Technik an, sondern insbesondere auch auf die mentale Stärke. Einzelsportarten sind aus meiner Sicht schwieriger als Mannschaftssportarten. Hier ist nur der Einzelne oder die Einzelne auf dem Platz – und damit ganz allein verantwortlich für Erfolg oder Misserfolg. Die Fähigkeit, diesen enormen Druck auszuhalten, versuche ich mir anzunehmen und auf meinen Sport und meinen Job zu übertragen.“

(José Mourinho, Interview Sky Sports News, 23. Juni 2015)

Erstaunliche Ruhe


Veröffentlicht am 21. Juni 2015

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Bei Manchester City soll das Team runderneuert werden

Ihm gab man keine Chance mehr, Nachfolgephantasien durchfluteten die Sportredaktionen dieses Kontinents. Schlagzeile türmte sich auf Schlagzeile: Rafael Benítez, Pep Guardiola, Jürgen Klopp hießen die auflagenstarken Namen. Der chilenische Ingenieur und Fußballtrainer Manuel Pellegrini wirkte in diesem medialen Wirbelsturm wie immer – ein Fels in der Brandung, der durch Stille beruhigt. Verbales Benzin in eine lodernde Berichterstattung gießen war seine Sache nie. Nicht nur er blieb ruhig, dies taten auch seine Arbeitgeber, was doch etwas erstaunt. Den Besitzern der Citizens um Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan muss allerdings attestiert werden, seit der Club in ihren Händen liegt, haben sie kein Oligarchen- oder Ölbaronverhalten an den Tag gelegt und bei Misserfolgen umgehend den Trainer vor die Tür gesetzt. Roberto Mancini durfte vier Jahre arbeiten, Manuel Pellegrini ist seit 2013 im Job. Die Titellosigkeit der letzten Saison und das erneute Versagen in der Champions League werden von den Verantwortlichen auch der Mannschaft angelastet und bleiben nicht allein am Trainer kleben. Gemeinsam mit Txiki Begiristain, dem seit 2012 amtierenden Sportdirektor, und einem Haufen Geld soll Pellegrini nun den Grundstein für ein neues Meisterteam legen, inklusive den Aufbau einer Mannschaft organisieren, die dem Champions League Titel nahe kommt, diesen holen kann. Die Ansprüche der Scheichs sind nicht geschrumpft. Der nächste Wurf muss für Pellegrini wie für Begiristain ein Treffer werden. Das Fußballauge ruht also auf den Transferaktivitäten von Manchester City und deren Begehrlichkeiten. Weiterlesen

CL-Achtelfinale 2015 ist Geschichte


Veröffentlicht am 19. März 2015

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Ohne England geht es weiter – Bundesliga lässt Federn – Frankreich überrascht

Napoleon hat England nicht bezwingen können. Den Fußballclubs Paris Saint Germain und AS Monaco ist dies gelungen. Chelsea und Arsenal waren keine unüberwindbaren Hürden für die Teams aus der Ligue 1. Arsenal blamierte sich vom Ergebnis daheim, konnte im Rückspiel die Demütigung etwas vergessen machen, das Blatt aber nicht mehr wenden. Die Gunners haben wieder einen talentierten Trupp zusammen, aber auch das führt erneut nicht in Richtung Ziel. Arsène Wenger ist Lichtjahre vom Champions League Titel entfernt. Seinem Londoner Nachbarn José Mourinho, dem er in großer Antipathie „verbunden“, fehlt für seinen dritten CL-Titel wohl das richtige Team, so wird es jedenfalls nichts. Chelsea ging blamiert vom heimischen Rasen und hat den Schock noch nicht verdaut. Kluge wie rationale Schlüsse werden daraus wohl nicht gezogen. Weiterlesen

Werner Leuthard beantwortet Leserzuschriften (II)


Veröffentlicht am 2. Dezember 2014

Was macht für Sie den besonderen Reiz an der Zusammenarbeit mit Felix Magath aus?

Werner Leuthard

Eine meinerseits überwiegend an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Betrachtungsweise von trainings- und wettkampfspezifischen Inhalten steht bei Felix Magath ein in über 40 Jahren erworbener Erfahrungsschatz als ehemaliger Weltklassespieler und späterer Meistertrainer gegenüber. Dieser Umstand schafft aus meiner Sicht eine unübertreffliche Kombination. Weiterlesen