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Eurosplitter


Veröffentlicht am 9. März 2015

Doppelpacker Harry Kane schraubte sein Torekonto auf 16 Treffer in die Höhe.

Doppelpacker Harry Kane schraubte sein Torekonto auf 16 Treffer in die Höhe.

FA Cup mit Überraschungen und Ausrutscher von Real Madrid

Die Premier League bot am Wochenende nur ein Nachholspiel. Die Tottenham Hotspur gewannen einige Straßenzüge weiter eine Auswärtspartie im Londoner Derby gegen die Queens Park Rangers mit 2:1. Angreifer Harry Kane – die verlässliche Lebensversicherung der Spurs – schlug dabei zweimal zu. QPR auch nach dem Abgang von Harry Redknapp latent im Abstiegskampf. Die Spurs nun harter Konkurrent von Arsenal, Manchester United und Liverpool um die finanzkräftigen Champions League Plätze. Der Rest auf der grünen Insel galt dem FA Cup. Der FC Liverpool trat wieder ohne den am Oberschenkel laborierenden Steven Gerrard an. Eine Art Vorgeschmack auf die Liverpooler Zukunft, man spielte in der Tat irgendwie kopflos. Die Leistung war ernüchternd, Reds-Fans schüttelten früh ihr Haupt. Weiterlesen

Wochenende abgehakt


Veröffentlicht am 3. November 2014

Shkodran Mustafi (Mitte) gefeierter Doppeltorschütze für Valencia beim 3:1-Sieg im „El Madrigal“.

Shkodran Mustafi (Mitte) gefeierter Doppeltorschütze für Valencia beim 3:1-Sieg im „El Madrigal“.

Spieltag in Europa mit Normalität und ohne den großen Wurf

Wenn Platz 15 bei Platz eins antritt, kann man nicht von Spitzenspiel reden. Dortmund hat sich für diese Voraussetzungen in München ordentlich verkauft, dennoch verloren, überrascht hat es wohl niemanden. Nun ist der BVB auf Platz 17, ein Abstiegsrang. Die Dortmunder werden so sicher in der Liga bleiben wie die Bayern Richtung Meisterschaft marschieren. Hinter den Bayern der Geldadel des Fußballs mit Wolfsburg, Hoffenheim und Leverkusen, darin hineingeschoben die Borussia aus Mönchengladbach. Die beiden Nordclubs aus Hamburg und Bremen siegen und schmoren doch heiß am Abstiegsfeuer. In diesem hat sich der SC Freiburg etwas Luft verschafft, entkommen ist er noch lange nicht.

Englands Spitzenspiel plätscherte dahin, ein Platzverweis verschafft Gastgeber Manchester City einen Vorteil, der am Ende zählt und Gegner Manchester United auch als Verlierer vom Platz gehen lässt. Manchester City damit auf Platz drei, sechs Punkte hinter dem FC Chelsea. Die van Gaal Truppe hängt dagegen mit 13 Punkten auf Platz zehn schon 13 Punkte hinter Mourinhos Chelsea. Newcastle weiter mit einem Lauf, nun auch Sieger über Liverpool.

Barcelonas überraschende Heimniederlage in der Primera División, die erste gegen Celta Vigo überhaupt, führte zum „Absturz“ auf Platz vier, es führt damit Real vor Valencia und Meister Atlético. Real Madrid schießt Tore wie kein anderer Spitzenclub in Europa, inzwischen 37 Treffer in zehn Spielen. Für Valencia traf derweil ein Weltmeister doppelt: Shkodran Mustafi hat in sechs Einsätzen für die „Blanquinegros“ nunmehr drei Treffer auf dem Konto. Keine schlechte Bilanz für einen Abwehrmann.

Tore sind in Italien nie ein Massenprodukt. Im Spitzenspiel SSC Neapel gegen den AS Rom fielen zwei für die Männer vom Vesuv. Die Roma damit zurückgerutscht auf Rang zwei, Juventus wieder alleiniger Tabellenführer. Einige Protagonisten des Ligawochenendes werden Hauptrollen im anstehenden Champions League Spieltag geben, Erkenntnisse aus dem gerade beendeten Spieltagwochenende können dabei in vielerlei Richtung sicher hilfreich sein.

Redaktion Magath & Fußball

Der gerechte Lohn


Veröffentlicht am 19. Juli 2014

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Deutschland ist hochverdienter Weltmeister 2014

1954, 1974, 1990, 2014! Deutschland ist Weltmeister! Endlich, der vierte Stern! Doch wer hätte das noch vor zwei Monaten für möglich gehalten, als eine personell arg gebeutelte DFB-Auswahl am 21. Mai ins Trainingslager im Passeiertal in Südtirol aufbrach? Neuer, Schweinsteiger, Lahm – inzwischen WM-Helden und dem Legendenstatus nah – plagten sich mit mehr oder minder schweren Verletzungen, der Pflichtspielmarathon einer gedrängten Spielzeit hatte seine Spuren hinterlassen. Schnell ward zudem der Stab über Joachim Löw gebrochen, der einmal mehr mit ebenso mutigen wie überraschenden Kaderentscheidungen aufgewartet hatte, die Wünsche der etwa 81 Millionen Bundestrainer in unserem fußballverrückten Land natürlich nicht alle erfüllen konnte und deshalb öffentlich zum Abschuss freigegeben wurde. Kurzum: Die Kritiker und hiesigen Sportmedien rieben sich erwartungsfroh die Hände angesichts der unmittelbar bevorstehenden Zäsur in Fußball-Deutschland. Doch 59 Tage später ist plötzlich alles anders. Eine Generation, der die Siegermentalität auf der größten Bühne des Weltfußballs schon abgesprochen wurde, hat sich auf beeindruckende Weise selbst ein Denkmal gesetzt. Ein echtes Team hat es allen gezeigt. Weiterlesen