Schlagwort-Archive: Nationalteam

Post an Magath


Veröffentlicht am 19. September 2014

Zuschriften an Felix Magath nach Beendigung des Fulham-Engagements

Connor McDonagh: „You are a top manager Felix, all the best for the future!“

Jens Brueggemann: „Alles Gute für die nächste Herausforderung.“

Daniel Sprich: „Alles Gute für die Zukunft. Und ich hatte immer mal gehofft ihnen in London über den Weg zu laufen.“ Weiterlesen

Himmlischer Beistand


Veröffentlicht am 4. September 2014

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Lieblingsverein von Papst Franziskus gewinnt Copa Libertadores

Fußball spielen können die Argentinier. Sie haben nicht nur einen Messi und Maradona hervorgebracht und augenblicklich Spitzenkicker wie di Maria und Agüero in ihrem Nationalteam, auch der große Fußballphilosoph Menotti ist Argentinier. Uns Deutschen verlangten die Gauchos auf dem Weg zum WM-Titel über 120 Minuten alles ab. Sie schlugen sich in Brasilien achtbar bis gut, nicht so einfallslos wie Spanien, Italien, England oder so blamabel wie der Gastgeber. Im ersten Spiel nach der WM trafen sie gleich auf ihren Bezwinger Deutschland, den für vier Jahre gekrönten Weltmeister. Argentinien gewann dieses Spiel ohne Wert und Muster mit 4:2, Trost werden sie darin nicht finden. Immerhin ein guter Einstand für Neu-Trainer Gerardo Martino. Messi hatte den Weg nach Düsseldorf erst gar nicht angetreten, wer mag es ihm verdenken. Wenn auch Lionel Messi kein Fußballweltmeister mehr wird, die Chance ist wohl vertan, er gehört den Argentiniern. Manchmal unverstanden, manchmal geliebt, aber immer einer von ihnen. Gehören tut dem Land am Río de la Plata seit Mitte August 2014 auch die Copa Libertadores. Das Team vom Club Atlético San Lorenzo de Almagro aus einem Vorort von Buenos Aires – unter der gestrengen Regie von Trainer Edgardo Bauza geformt – holte die Champions League Südamerikas nach Argentinien. Weiterlesen

Millionen in den Straßen


Veröffentlicht am 3. Juli 2014

„Die Champions League ist sportlich und ökonomisch eine phantastische Veranstaltung, dagegen ist schwer anzukommen. Die Clubs sollten aber auch ein paar wesentliche Dinge nicht vergessen. Die Nationalmannschaften erhöhen nicht nur den Wert ihrer Spieler. Vor allem öffnen sie den Fußball für ein viel größeres Publikum. Schauen Sie sich Deutschland an oder Spanien: Da sind Millionen in den Straßen, friedlich vereint, wenn das Nationalteam spielt. Das wird kein Club jemals erreichen.“

(Laurent Blanc, Trainer PSG, Interview Der Spiegel, 11. Oktober 2010)

Monty Python mit Philosophen am Ball


Veröffentlicht am 15. Dezember 2013

Diese Partie hat wohl nie stattgefunden

Der Engländer leidet am Fußball, aber er kann auch trefflich drüber lachen. Was den Deutschen Loriot, ist den Briten bis heute die Truppe von Monty Python. Der Preuße und die Engländer fuhren dem Spießer nicht mit kalter Grausamkeit ins Genick sondern schlugen lieber die Trommel der feinen Ironie, getreu dem Tucholsky-Motto „Satire darf alles“. Was dem einen der „Kosakenzipfel“ war den anderen ihr „Brian“. Ein grandioser und unvergessener Sketsch der Komikertruppe Monty Python ist ihr berühmtes „Fußballspiel der Philosophen“*. Im Olympiastadion zu München trafen sich im Jahre 1972 Geistesriesen zum finalen Duell* der Denker. Das deutsche Nationalteam tritt an gegen die griechische Nationalmannschaft. Im Vorfeld der Partie hat es Gerüchte über Spannungen innerhalb der deutschen Mannschaft gegeben, Bundestrainer Martin Luther konnte diese im Vorfeld aber ausräumen. Das deutsche Team läuft in Bestbesetzung mit folgender Startformation auf: Gottfried Leibniz – Immanuel Kant, Georg W. Hegel (Kapitän – worüber Kant empört.), Arthur Schopenhauer, Friedrich Schelling – Franz Beckenbauer, Karl Jaspers – Friedrich Schlegel, Ludwig Wittgenstein, Friedrich Nietzsche, Martin Heidegger. Die Nominierung von Franz Beckenbauer irritiert Experten wie Fans und den Kaiser selbst, Karl Marx muss für ihn auf die Bank. Besonders angespannt scheint Nietzsche, der in den letzten vier Spielen bereits drei Gelbe Karten kassierte. Weiterlesen

Árpád Weisz


Veröffentlicht am 8. November 2013

Der Ungar mit den drei Scudetto

Gedenktafel für Árpád Weisz in Mailand

Gedenktafel für Árpád Weisz in Mailand

Das Gegenteil von Gleichgültigkeit ist Erinnerung. Jahrzehnte nach seinem Tod attestierte man ihm, er wäre seiner Zeit voraus gewesen. Erfolgreiche italienische Trainer beriefen sich lange auf seine Methoden. Árpád Weisz sah und behandelte den Fußball ganzheitlich, überließ nichts dem Zufall. Heute ist der Mann außerhalb von Mailand und Bologna fast vergessen, dort wird inzwischen ehrend an ihn gedacht. Die Vereine Inter Mailand und der FC Bologna zollen Respekt. Weisz Schicksal ist in anderen Fußballkreisen dagegen kaum noch bekannt, nur Insidern oder Historikern ein Begriff. Mit drei gewonnenen Meisterschafen zählt Weisz bis heute zu den erfolgreichsten Trainern der Serie A Geschichte. Weiterlesen