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HSV im Jahr 2018


Veröffentlicht am 16. April 2018

„Der Verein wird seit Jahren ‚geführt‘ und keiner hat etwas mit dem Niedergang zu tun. Immer sind es die Trainer, die jedes Jahr drei- bis viermal gewechselt werden. Wo so etwas hinführt, sieht man beim HSV. Es wird überhaupt nicht darüber gesprochen, wie das Geld verschleudert wird für eigenes Unvermögen. Die Verantwortung dafür trägt niemand.“

„Ich hatte immer mal wieder Kontakt mit Menschen, die in verantwortlicher Position im Verein waren. Aber eine wirkliche Absicht habe ich da nie erkennen können. Für einen runden Tisch oder so etwas wurde ich nie angefragt. Aus meiner Sicht gäbe es im Moment eine positive Lösung für den HSV nur mit Herrn Kühne. Ich wollte ihm keine Anteile abkaufen, sondern selber Anteile erwerben und mich im Zuge dessen mit Herrn Kühne besprechen, ob es Sinn macht den HSV wieder in die richtige Richtung zu bringen.“

„Der HSV ist ein großer Verein, der sehr gut verkauft werden kann, weil er viele Anhänger hat und durch seine früheren Erfolge stark bei den Fußballinteressierten überall verankert ist. Von daher wird der HSV nicht so schnell – da habe ich keine Angst – kaputtzukriegen sein. Selbst die letzten Jahre haben es nicht geschafft. Der HSV ist ja immer noch ein großer Traditionsverein, der jetzt vielleicht belächelt und nicht mehr respektiert wird. Aber trotzdem ist er ein großer Verein und er wird es mit Sicherheit auch wieder werden.“

(Felix Magath, Interview, NDR, 15. April 2018)

 

Umfrage – Erwartungen an das neue Jahr


Veröffentlicht am 29. Dezember 2015

Bemerkenswerte Persönlichkeiten unserer Zeit, die weit über ihren Beruf und ihre Berufung hinaus der Gesellschaft und dem Sport auf unterschiedliche Art und Weise vorbildlich dienen, lassen zum Jahresausklang die Leser von Magath & Fußball teilhaben an ihrem ganz persönlichen Blick in das Jahr 2016. Ihre persönlichen Wünsche und auch jene für unser Land sowie ihre Erwartungen in Sachen der kommenden Fußballeuropameisterschaft finden sich nachfolgend zur Lektüre. Weiterlesen

HSV muss sich besinnen


Veröffentlicht am 13. April 2015

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„Ich muss nach diesem Wochenende und vor allem nach dem Auftritt [gegen Wolfsburg] sagen: Es fällt mir jetzt auch schwer, zu sehen, wie man noch ans rettende Ufer kommen soll. […] Jetzt zittere ich wie alle HSV-Fans mit dem Verein. […] Ich kann nur sagen, das Spiel war das eines Absteigers. Der VfL Wolfsburg war nicht überragend, sondern der HSV war schwach. Das Publikum ist fantastisch, in so einer Situation noch hinter der Mannschaft zu stehen, hinter dem Verein. Aber von der Mannschaft kam nichts. […] Man muss die Situation intensiver betrachten. Das Problem gibt es ja jetzt nicht seit drei Wochen, oder zwei Spielen, sondern im Grunde haben wir das Problem, dass es diese Saison genauso weitergegangen ist, wie es in der letzten aufgehört hat. Deswegen, glaube ich, dass wenn man Ursachen sucht, die Ursachen darin zu finden sind, dass meiner Meinung nach der Hamburger Sport-Verein bisher so agiert hat, als wäre der Abstieg kein Thema. Wenn man in einer solchen Situation ist wie der HSV, dann muss man alle Kräfte bündeln, dann muss man alles zusammenholen und sich nur für den Kampf gegen den Abstieg wappnen – und nicht Diskussionen anfangen über die neue Saison, über die Zukunft, über die Jugendabteilung oder über die Struktur. Das war ja letztes Jahr das Thema, die Struktur, und was hat’s gebracht? Keinen Unterschied.“

(Felix Magath, NDR Sportclub, 12. April 2015)

Sportidol


Veröffentlicht am 20. Januar 2014

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„Ein Mann – viele Auftritte: Felix Magath ist das Sportidol des Nordens mit den meisten Sportclub-Auftritten und darf natürlich auch bei der Gala zum 40. Geburtstag nicht fehlen. Ob als Spieler oder Trainer – Felix Magath war immer da.“

(NDR, Homepage, 19. Januar 2014)

Gratulation dem NDR Sportclub zum 40. Geburtstag


Veröffentlicht am 19. Januar 2014

Herzlichen Glückwunsch

Heute feiert der NDR „Sportclub“ sein 40-jähriges Sendejubiläum. Wir zollen Anerkennung für viele Jahrzehnte Fachkompetenz, gute Unterhaltung, Zuschauernähe und anständigen Umgang mit Themen und Gästen auf einem hohen journalistischen Niveau. Respekt und Dank den Frauen und Männern vom NDR Sport und alles Gute für die nächsten 40 Jahre!

Felix Magath und Redaktion

HSV braucht Persönlichkeit


Veröffentlicht am 16. Januar 2014

„Ich bin am HSV interessiert. Für mich ist der HSV der Verein, mit dem ich meine schönsten Jahre verbracht, der Verein, mit dem ich große Erfolge erzielt habe. So etwas verbindet. Deswegen liegt mir der HSV natürlich am Herzen.

Es waren nicht Strukturen, die den HSV in diese Situation geführt haben, es waren Personen. Sinnvoll ist es schon, wenn der Verein wieder eine Persönlichkeit hätte, die den HSV nach außen auch vertritt. Ich habe fast ein Jahr lang versucht, mir einen Überblick darüber zu verschaffen, wie es beim HSV aussieht, das ist mir bis heute nicht gelungen. Sie können Ihren Hörern sagen, Hamburg ist die schönste Stadt in Deutschland.“

(Felix Magath, NDR 2-Radio, 16. Januar 2014)

Magath bei DAS! im NDR


Veröffentlicht am 14. Oktober 2013

Fußball in der Jugend
„Seit ich laufen konnte habe ich gegen den Ball getreten und mich dann auch schnell einem Verein – dem VfR Nilkheim – angeschlossen.“

Derzeitiger Blick auf den Fußball
„Ich bin ja in einer schönen Situation, habe lange in der Branche Fußball gewirkt, den einen oder anderen Erfolg erreicht. Im Moment schaue ich mir die ganzen Dinge von der Seitenlinie an. Natürlich sehe ich zur Zeit mehr Spiele auch am TV-Gerät, schaue Bundesliga, Zweite Liga und internationalen Fußball.“

Final-Tor gegen Juventus
„Ich werde immer wieder an dieses Tor erinnert – vor allem von einem Teil der italienischen Fans. Vor ein paar Jahren habe ich von Mitgliedern eines Fanclubs von Lazio Rom sogar eine Flasche Champagner deswegen geschenkt bekommen. Selber bin ich ein Mensch, der nach vorn schaut und nicht zurück, ich habe anderes zu tun, als an ein Tor zu denken was ich mal geschossen habe.“

HSV
„Selbstverständlich könnte ich mir noch weitere schöne Momente mit dem HSV vorstellen. Wobei ich niemand bin, der viel träumt. Ich bin eher jemand, der sich umsieht und schaut, was ist realistisch in der Zukunft noch machbar.“

„Nicht nur der Investor Klaus-Michael Kühne hat ja die Struktur des HSV als problematisch erkannt. Auch Verantwortliche aus dem Verein, die auch Kontakt zu Herrn Kühne haben, sehen dies so. Im Moment scheuen sich wohl einige, dahingehend etwas zu verändern.

Nürnberg
„Mein Name wurde einfach benutzt, es wurden Gerüchte gestreut obwohl es weder Gespräche noch Verhandlungen gegeben hat.“

Veränderungen im Fußballgeschäft
„Ich habe früher mehr trainiert. Es war mehr möglich. Das Fußballgeschäft hat sich in den letzten Jahren aber sehr verändert. Spieler werden heute mehr in der Außendarstellung beansprucht und weniger im sportlichen Bereich. Bei Top-Clubs werden zum Beispiel viele Termine auch für Sponsoren nötig. PR-Termine sorgen auch für Belastung, wenn der Spieler zu einem Termin schnell mal nach London muss. Es fehlt dann schon die richtige Regeneration. Der Spieler bringt im Anschluss daran zum Beispiel den weniger Schlaf und die falsche Ernährung nicht in Zusammenhang mit dem Training und empfindet dies plötzlich als eine größere Belastung.“

Berufliche Träume
„Die Erfolge, die ich als Spieler hatte, wollte ich auch als Trainer erreichen. Es fehlt noch der Champions-League-Titel. Man kann ja eine Mannschaft dafür reif machen…“

(Felix Magath im NDR, Gast auf dem Roten Sofa bei DAS!, 13. Oktober 2013)