Schlagwort-Archive: Nordirland

Auf nach Frankreich


Veröffentlicht am 13. Oktober 2015

Es ist vollbracht: Erstmals nimmt Wales an einer Europameisterschaft teil. Aaron Ramsey (rechts) bejubelt sein Führungstor im letzten Qualifikationsspiel gegen Andorra.

Es ist vollbracht: Erstmals nimmt Wales an einer Europameisterschaft teil. Aaron Ramsey (rechts) bejubelt sein Führungstor im letzten Qualifikationsspiel gegen Andorra.

Abschluss der EM-Qualifikation

Die deutsche Gruppe nebst Leistung wurde an dieser Stelle schon gewürdigt und beleuchtet, nun ein kurzer Blick auf das Ende der EM-Qualifikation in den anderen Gruppen. Starke Auftritte besonders von Österreich und England. Die Sensation der Qualifikation heißt Albanien. Der große und peinliche Verlierer eindeutig die Niederlande. Beim Betrachten der Konkurrenz darf es schon heute gesagt werden, der Titel in Frankreich 2016 ist für Deutschland durchaus drin. Weiterlesen

Schad- und glanzlos in Tiflis


Veröffentlicht am 30. März 2015

Augen zu und durch: Marco Reus war in Georgien ein deutscher Aktivposten.

Augen zu und durch: Marco Reus war in Georgien ein deutscher Aktivposten.

Wales und Nordirland auf gutem Weg in Richtung EM 2016

Für die DFB-Elf war die Länderspiel-Reise nach Tiflis eine von jener ungeliebten Sorte Ausflug, bei der es wenig bis gar nichts zu gewinnen, gleichzeitig aber eine Menge zu verlieren gibt. In der Tat wäre der Aufschrei wohl riesig gewesen, hätte sich der Weltmeister nach der Niederlage in Polen und dem Unentschieden gegen Irland zum Start in die Qualifikationsphase für das EM-Turnier in Frankreich im kommenden Jahr nun beim Fußballzwerg Georgien einen weiteren Ausrutscher erlaubt. Dafür, dass es soweit nicht kam, reichte gegen den aktuell in der Fußball-Weltrangliste auf Platz 126 – knapp hinter Liechtenstein und Moldawien, punktgleich mit Burundi aber immerhin vor Aruba, den Philippinen und Vietnam – geführten und an der Ostseite des Schwarzen Meeres gelegenen Staat im Kaukasus letztlich eine gute Viertelstunde. Weiterlesen

Gruppe A bis Gruppe I


Veröffentlicht am 14. Oktober 2014

3. Spieltag vorbei, EM-Qualifikation nimmt Fahrt auf

Gruppe A: Island und Tschechien ungeschlagene Wirbelwinde der Qualifikation. Holland und Hiddink in Not und auf Platz drei. Die Türkei wohl schon erledigt. Gruppe B: Wales mit zwei Siegen und einem Remis sehr gut in der Spur und von Platz eins grüßend. Gruppe C: Slowakei ohne Makel, dahinter Titelverteidiger Spanien. Gruppe D: Deutschland mit langsamer Anfahrt, die Niederungen der Ebene gelingen dem Weltmeister noch nicht. Polen und Irland auf Wolke sieben und Platz eins und zwei der Tabelle. Gruppe E: England auf Platz eins, Slowenien überm Strich, die Schweiz hinkt. Gruppe F: Nordirland mit Platz eins steht makellos da. Rumänien folgt. Kein Glanz über der Akropolis. Gruppe G: Österreich liegt vor dem nächsten WM Gastgeber Russland. Gruppe H: Kroatien und Italien im Gleichschritt Richtung Frankreich. Gruppe I: Serbien und Albanien prügeln sich. Warum noch Fußball spielen? Manchmal möchte man den Sport vor seinen Ausübenden in Schutz nehmen. Dadurch wohl Portugal und Dänemark mit Chancen. EM Gastgeber: Frankreich testet und gewinnt dabei in Armenien 3:0.

Redaktion Magath & Fußball

 

Martin O’Neill


Veröffentlicht am 14. Oktober 2014

Irlands Nationaltrainer einst Lenker und Kopf von Nottingham Forest

Was Felix Magath für Ernst Happel und Branco Zebec, war der 1952 in Kilrea (Nordirland) geborene Martin Hugh Michael O’Neill für Englands Trainergenie Brian Clough. Von 1971 bis 1981 spielte er für Nottingham Forest im Mittelfeld, war Kopf der Mannschaft, stand für Laufbereitschaft, Spielintelligenz, Arbeit und Disziplin. Als Clough 1975 Manager in Nottingham wurde brachen die Dämme der Bescheidenheit und Erfolglosigkeit des Provinzvereins, der Club schwang sich zum Englischen Meister auf, gewann zweimal den Europapokal der Landesmeister. Schlüsselspieler im System von Brian Clough wurde der Nordire Martin O’Neill, auf dem Platz ein ruhiger aber bestimmter Anführer. Martin O’Neill spielte, hierin dem HSV-Jahrzehnt von Felix Magath vergleichbar, 10 Jahre für seinen Club Nottingham Forest. Weiterlesen

Erste Runde rum


Veröffentlicht am 10. September 2014

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Europa erlebte ersten Spieltag der EM-Qualifikation

Weltmeister Deutschland und Titelverteidiger Spanien auf Kurs, der kleine Fußballzwerg Zypern siegt beim WM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina. Viel Normalität, wenige Ausrufezeichen, bei 23 aus 53 kann nicht wirklich Spannung aufkommen. Aufregung aber allemal. Wie Luis Suárez und Mario Balotelli braucht auch Zlatan Ibrahimović das Theater um seine Person und lässt es gerne krachen, letztens nun per Ellbogen im Gesicht von David Alaba. Der Österreicher in Diensten von Bayern München hat überlebt, dennoch hätte Ibrahimović Rot verdient, bekam es nicht, lieferte aber danach mit seiner obligatorisch großen Klappe Sprüche und den Medien den größten Aufreger des ersten Spieltages dieser EM-Qualifikation. Ein Ergebnis gab es auch noch, Österreich und Schweden trennten sich 1:1. Obligatorisch auch die übliche Niederlage von Berti Vogts. Er und Aserbaidschan verloren zum Heimauftakt gegen Bulgarien 1:2. Island schlug die sich überschätzenden Türken souverän mit 3:0, Hollands neuer wie alter Trainer Hiddink unterlag mit Oranje in Tschechien mit 1:2 und die arg gerupften WM-Opfer Italien, England und Spanien siegten allesamt. Weiterlesen

George Best


Veröffentlicht am 28. August 2013

Das Fußballgenie mit dem „verprassten Geld“

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Die graue Gewissheit eines unklaren Novemberhimmels lag über London. „George Best wird innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben. Seine Stunden sind gezählt. Es ist nicht möglich, dass er sich erholt. George Best ist am Ende eines langen Kampfes angekommen. Er wird nicht mehr zurückkehren.“ Die Botschaft erschütternd, die Aussage lapidar, ein Mediziner hat dafür immer den richtigen Ton, Prof. Roger Williams vom Londoner Cromwell-Hospital traf diesen. Nur nahe am Mikrofon stehende Zuhörer bemerkten das Beben in Williams‘ Stimme. Hier nahm auch ein Freund Abschied. Nun war alles gesagt. Weiterlesen