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Anders geht’s auch


Veröffentlicht am 13. Juli 2015

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Swansea City in Sachen Kartenpreise an der Seite der Fans

Britische Fußballfans ächzen unter dem fortschreitenden Wahnsinn der Preisgigantonomie in Sachen Eintrittskarten und Ticketpreise. Die Clubs kratzte dies bisher nicht oder wenig. Einzig der walisische Premier League Verein Swansea City zeigte Flagge und traf eine historische Entscheidung. The Swans wollen den eigenen Fans mit 500.000 Euro aktiv helfen. Der Jubel bei den Anhängern groß. Die beispiellose Aktion unter dem Motto „True to 22“ möchte mit dieser Subvention in Höhe von einer halben Million Euro dafür Sorge tragen, dass kein Fan des Vereins aus Wales mehr als 22 Pfund (Umgerechnet: 31 Euro) für eine Karte bei Auswärtsspielen bezahlen muss. Eine vom Verein in Auftrag gegebene Studie hatte darauf hingewiesen, dass die Swansea-Fans mit im Durchschnitt 217 Meilen (Umgerechnet: 350 km) pro Saisonspiel den weitesten Reiseweg zu Auswärtsspielen in der Premier League haben. Die Ticketpreise im englischen Spitzenfußball sind für viel Fans kaum noch zu leisten, die steigenden Reisekosten durch Preiserhöhungen bei der Bahn und bei Flügen erschweren es Anhängern immer öfter, ihren Teams auf weiten Wegen noch treu zu folgen. Das neue System für die Saison 2015/16 sieht vor: Erwachsene zahlen für ihr Ticket maximal 22 Pfund, Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Pfund. Der Rest wird aus dem vom Verein verfügbar gemachten Subventionstopf gezahlt. Eine tolle Errungenschaft, müsste ein Erwachsener doch im Emirates Stadium von Arsenal bei einem Besuch mindestens 50 Pfund für sein Auswärtsticket zahlen. Swanseas Vizepräsident Leigh Dineen dazu: „Wir glauben, dass unsere ‚True to 22‘ Initiative das Verhältnis zwischen Club und Fans auf eine neue Ebene gehoben hat. Für die Verringerung der Ticketpreise bei Auswärtsspielen haben wir alle hart gearbeitet.“ Den Spitzenligen in ganz Europa könnte so ein Ansatz gut tun, mehr Swansea-Philosophie im Fußball die Fanherzen auch auf dem Kontinent erfreuen. Allerdings, bisherige Nachahmer in Premier League und in ganz Fußballeuropa: gleich Null.

Redaktion Magath & Fußball

Bollwerk – Defensive Glanzlichter


Veröffentlicht am 2. Oktober 2014

In der Serie A ist Juventus eine Bank der Abwehrstabilität

In Italien sind Abwehrkünstler eine natürliche Erscheinung, seit Helenio Herrera ist das Land eine exzellente Defensivadresse. Nicht nur die „Alte Dame“ aus Turin momentan ein unüberwindbares Bollwerk für Stürmer. Auch in Katalonien hält man den Kasten dicht. Der FC Barcelona bekommt in Paris drei Treffer eingeschenkt, weist aber in der heimischen Liga eine reine Weste vor, in sechs Spielen keinen Gegentreffer. Als hätte Luis Enrique das Tiki-Taka mit einem Schuss Catenaccio gepaart. Die Null kann nicht immer stehen, Gegentore und Fehler gehören zur Unausweichlichkeit des Wettkampfes. Des einen Freud bleibt auch im Fußball des anderen Leid. In der Bundesliga haben die Bayern die meisten Treffer erzielt, Leverkusen hält nur darin Schritt. Die Münchner stellen allerdings auch die beste Abwehr, welche nur zwei Gegentore kassierte und hinter sich noch Manuel Neuer weiß. Solche Werte machen Meister. Folgerichtig die Tabellenführung für Barca wie für Bayern. Auch Italien hat einen Tabellenführer: Juventus Turin. Weiterlesen