Schlagwort-Archive: Orchester

Macao Youth Symphony Orchestra auf Tour


Veröffentlicht am 1. August 2017

Klassische Musik aus dem Reich der Mitte

Eine Empfehlung an alle Freunde von großer Musik. Ein fantastischer Klangkörper aus der Volksrepublik China begibt sich auf Deutschlandtour. Das Macao Youth Symphony Orchestra ist ein Glanzstück der Orchesterkultur seiner Heimat. Ins Jubiläum von 500 Jahren Reformation fällt auch der 20. Jahrestag der Orchestergründung. Beiden Anlässen wird das aus jungen Musikern bestehende Orchester gerecht und begeht diese Jubiläen mit einer Konzerttournee durch Deutschland. Die Orchestertournee ist Bestandteil der guten kulturellen Beziehungen zwischen China und Deutschland. Auf dem ambitionierten Programm stehen mit Felix Mendelssohn Bartholdys  Violinkonzert e-moll op.64 und der legendären 9. Sinfonie in e-Moll op. 95 von Antonín Dvořák Eckpfeiler der klassischen Musik. Außerdem hat das Orchester natürlich auch etwas aus seiner Heimat im Repertoire und präsentiert dem Publikum mit „Dance of Yao People“ von Tieshan Liu & Yuan Mao eine der atemberaubendsten Instrumentalkompositionen Chinas.

Felix Magath und Magath & Fußball empfehlen die Konzerte des Macao Youth Symphony Orchestra und wünschen allen Konzertbesuchern unvergessliche Musikerlebnisse und gute Begegnungen.

Die Crux mit Messi und Tévez


Veröffentlicht am 31. Juli 2015

imago06123373m_c

„Seit vielen Jahren gibt es Dinge, die offenbar stören. So etwas muss man im Training beheben. Ein Team ist eine Idee, wie Musiker in einem Orchester müssen sie einen gemeinsamen Ton erzeugen. Ein Akkordeon und eine Geige können nicht allein aufspielen, sondern immer gemeinsam in einem Orchester. Wäre ein Team mit Di Stéfano, Pelé, Cruyff und anderen Koryphäen aufgestellt, würden viele Menschen fragen, ob es funktioniert. Di Stéfano hat diese Frage einmal beantwortet: „Das Einzige, was ich weiß, ist, dass ich glücklich war neben und mit Ferenc Puskás und Héctor Rial zu spielen.“ Messi und Tévez sind gute Menschen. Der erste ist großzügig, wenn er den Ball besitzt, denkt er zuerst an sein Team. Carlito [Tévez] ist ihm darin gleich. Ich sehe nicht, warum sie nicht miteinander spielen konnten. Dann muss man es eben trainieren und es nicht dem Zufall überlassen. Wenn es nicht funktioniert, bleibt alles weiter allein an Messi hängen. Ich hörte einen Mann sagen, dass Messi zwölf Sekunden ohne Ballberührung gewesen sei und ihn darüber mit heimischen Journalisten reden. Was für eine schreckliche Definition. Messi ist in der Welt unumstritten. Er wurde zehn Blocks von den CA Newell’s Old Boys geboren aber man ließ ihn einfach gehen, weil man die 20 Pesos für seine Behandlung nicht bezahlen wollte. Heute ist er der Beste in der Welt. Und Punkt.“

(César Luis Menotti, mundoD Online, 29. Juli 2015)

Lokalkolorit


Veröffentlicht am 16. November 2014

imago02075477m_c

„Einmal hörte ich, dass es keinen nationalen Fußball gibt, weil doch Fußball universal ist. Ich würde eher sagen, der Mensch ist universal – aber nicht der Fußball. Die höchsten Weihen dieses Planeten erreicht doch gerade erst der, der seinen Lokalkolorit zeigt, die Eigenheiten und Stärken – wer sein Haus in der Farbe des Dorfes anstreicht, wie wir das nennen.“

„Eigentlich ist eine Fußballmannschaft nichts anderes als ein Tango-Orchester. Die besten Solisten versammeln sich, um die erhabensten Stücke zu zelebrieren. Auch die Fußballer sind Individualisten, die für ein gemeinsames Werk zusammenkommen. Wichtig ist aber gerade dabei, dass jeder die Verantwortung für sich selbst übernimmt, die Farbe seines Dorfes mitbringt; damit alle am Ende den schönsten Genuss überhaupt verspüren: mit dem Ball zu spielen.“

(César Luis Menotti, Vorwort „Buenos Aires“, Verlag Spielmacher, Oktober 2013)

Mit breiter Brust


Veröffentlicht am 20. November 2013

Der Sport und seine Lautsprecher

Schachgenie Bobby Fischer

Schachgenie Bobby Fischer.

Während der Schacholympiade 1962 faszinierte der 19-jährige Bobby Fischer bereits die anwesende Weltelite, darunter Weltmeister wie Botwinnik und Tal sowie die internationale Fachpresse, war Magnet für viele Fans. Einer jungen Frau gelang es, zum introvertierten Fischer vorzudringen, dem Schachgenie das große Programmheft mit der Foto-Doppelseite aller teilnehmenden Großmeister entgegenzustrecken, verbunden mit der Bitte, doch ein Autogramm auf sein Bild zu setzen. Mit seinem vollen Schriftzug überflog und zeichnete Fischer die gesamte Doppelseite. Auf die empörte Frage der Autogrammjägerin, wo denn nun noch Platz für die anderen Teilnehmer sei, antworte Fischer: „Die anderen sind Quatsch.“ Weiterlesen