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Erwartetes und Unerwartetes


Veröffentlicht am 31. August 2015

Aufsteiger Sporting Gijón – hier Isma López (rechts) im Laufduell mit James Rodríguez – trotzte dem haushohen Favoriten Real Madrid zum Saisonstart in der Primera División ein Unentschieden ab.

Aufsteiger Sporting Gijón – hier Isma López (rechts) im Laufduell mit James Rodríguez – trotzte dem haushohen Favoriten Real Madrid zum Saisonstart in der Primera División ein Unentschieden ab.

Neulinge in Europas Top-Ligen mit unterschiedlichem Start

Eigentlich gehört der Verein in diese Auflistung nicht hinein. Der SD Eibar, Lieblingsclub aller Fußballromantiker und Aufsteiger in die Primera División 2014 hat sich allerdings auf diesen Seiten des Öfteren einen Blick verdient. So soll es bleiben. In einer ersten Draufschau auf die Startphase der Aufsteiger in den wichtigsten europäischen Ligen darf der SD Eibar seinen Nachfolgern durchaus als eine Art Vorbild dienen. Der zwergenhafte Verein hat in der letzten Saison gezeigt, wie man im Meer des großen Geldflusses kämpfen und überleben kann, sich in der obersten Spielklasse Spaniens festgekrallt. Das nötige Glück kam dann spät aber rechtzeitig dazu und wurde dem Fußball-Underdog aus allen Himmelsrichtungen von Herzen gegönnt. Aktuell sorgt man wieder für Furore. Die zweite Spielzeit beginnt mit einem Ausrufezeichen. Das baskische Lokalderby gegen das hochgehandelte Team von Athletic Bilbao wurde mit 2:0 im eigenen Estadio Municipal de Ipurua vor 6.000 Zuschauern gewonnen. Die 27.000 Einwohner von Eibar stehen seit Sonntag freudetaumelnd Kopf. Nebenher ist man nach zwei Spieltagen Tabellenführer von Spaniens Eliteliga. Ein Ort im Fußballrausch – wir werden schauen, wie lange dieser anhält. Was an tabellarischem Freud und Leid bei den aktuellen Aufsteigern in Europas Spitzenligen zu finden, wird nun erstmals beleuchtet. So soll es im gesamten Verlauf der Saison bleiben und das Scheinwerferlicht nicht nur den wohlbekannten Eliteclubs gehören. Weiterlesen

Licht und Fado


Veröffentlicht am 21. Mai 2014

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Im „Estádio da Luz“ steigt das CL-Finale 2014

Von außen ist ein Fußballstadion selten ein schöner Ort, seine Funktionalität und Aufgabe verbietet den großen Glanz, auch manch Lichtspiel kann darüber nicht hinwegtäuschen. Nähert man sich einem Stadion und betritt es, verschieben sich die Perspektiven, die Betrachtung wird milder. Menschen in der Erwartung auf Fußball machen den Ort lebendig und von innen schön, das Stadion wird dann zur Kathedrale des „kleinen Mannes“. „A Catedral“ nennt der portugiesische Volksmund auch das Lissaboner Stadion „Estádio da Luz“, selbst im Deutschen klingt es noch nach einem Filmtitel für den Emotionskanal: „Stadion des Lichts“. Weiterlesen

Mittelpunkt ist der Fulham FC


Veröffentlicht am 6. Mai 2014

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„Es geht grundsätzlich nicht um den Eigentümer, den Manager oder die Spieler. Der Club ist immer am wichtigsten und muss im Mittelpunkt stehen. Die Mannschaft ist viel wichtiger als das Individuum. Ich mag es, eine Mannschaft zu entwickeln. Es spielt keine Rolle, ob man damit in der ersten oder zweiten Liga beginnt. Das war der Grund, warum ich hierher kam etwas aufzubauen. Ich weiß, Fulham hat eine sehr gute Jugend-Abteilung und deshalb ist es der richtige Ort um ein zukunftsfähiges Team zu formen und aufzubauen, welches dann wieder auf höchstem Niveau spielen kann. Darum bin ich hier, ich will in diesem Club etwas aufbauen.“

(Felix Magath, Reportage von Matt Lawton, Daily Mail, 2. Mai 2014)

Neujahr


Veröffentlicht am 2. Januar 2014

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„Der erste Tag des neuen Jahres hat seit jeher für mich zwei Konstanten – das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker und das Neujahrsspringen aus Garmisch-Partenkirchen. Beides konnte ich bislang leider immer nur im TV verfolgen. Ich wollte immer schon einmal live vor Ort dabei sein, habe es aber – obwohl wir ja in Deutschland eine Fußball-Winterpause haben – nie geschafft. Mich beeindruckt neben den technischen Schwierigkeiten vor allem der Mut, den diese Sportler aufbringen. Sich eine steile Sprungschanze mit 90 Stundenkilometern herunterzustürzen? Da bin ich doch ganz froh, dass ich Fußballer geworden bin.“

(Felix Magath, Die Welt, 31. Dezember 2013)

Wieder Nr. 1


Veröffentlicht am 28. Dezember 2013

Alex Ferguson führt die Bestsellerlisten in Großbritannien an

Alex Ferguson - Das Buch

Alex Ferguson – Das Buch

Der Mann kann es nicht lassen. Die Tabellenspitze, sonst nichts. Der vertrauteste Ort seines Lebens. Was sonst? Ob Aberdeen, Manchester oder eine Bestsellerliste, wenn er dabei, dann kann es nur einen geben. Sein aufgeschriebenes Leben ist längst Bett- und Tageslektüre von Neugierigen, Sportlern, Fans und Führungspersönlichkeiten gleichermaßen. 647.000 Exemplare, seit der Veröffentlichung im Oktober, sind bereits verkauft, Rekord für 2013. Das Geschäft brummt kräftig weiter. Den weltberühmten und ständigen Bestsellerkönig Dan Brown lässt er, mit dessen verkauften 626.000 Exemplaren von „Inferno“, auf der Insel locker hinter sich. Fergusons „My Autobiographie“ schlägt sie alle, ist unangefochtene Nr. 1 auf der Top-100 Bestseller-Liste in Großbritannien. Weiterlesen