Schlagwort-Archive: Platz

Hart am Wind unter Hamburgs Sonne


Veröffentlicht am 24. August 2019

Regatta der Hamburger Wirtschaft

Zwischen den Strapazen der „Tour der Hoffnung“ und der „Regatta der Hamburger Wirtschaft“ blieben nur wenige Tage zur Rekonvaleszenz. Von den Pedalen ging es sozusagen direkt an die Segel und zur traditionellen Drachenregatta auf der Außenalster. Mit Walter Behrens und Mitja Meyer bildete ich eine Crew, die am Ende Platz fünf ersegeln konnte. Mein Urlaub wurde also bei sportlicher Betätigung unter guten Freunden eingeläutet. Hamburg zeigte dabei sein schönstes Gesicht. Eine ausgezeichnete Atmosphäre, ein fantastischer Blick auf Hamburg und überragendes Wetter machten einen tollen Tag perfekt. Anbei noch einige Impressionen eines schönen Segeltages.

 

Walter Behrens

Mitja Meyer

Felix Magath und Redaktion

Fußball: Spiel von Menschen


Veröffentlicht am 29. Dezember 2018

„Was ich als Problem sehe in der Bundesliga, ist diese systematische Spielweise, die seit Jahren Einzug gehalten hat. Ich bin immer ein Vertreter der Ansicht, Fußball wird von Menschen gespielt und Menschen entscheiden, was zu tun ist und nicht das System. Mir ist die Spielweise längst zu schematisch. Ich glaube, es ist auch ein Grund, warum wir uns international in der Breite nicht mehr durchsetzen. Es liegt leider an der DFB-Politik, die in den Nachwuchsleistungszentren bestimmt wie trainiert wird und alle müssen sich daran halten. Es gibt Punkte, wenn man es so macht, wie der DFB es will und Geldabzug, wenn es jemand anders macht. Ob man so Spieler auf den Platz bekommt, die in der Lage sind sich international durchzusetzen, möchte ich bezweifeln.“

(Felix Magath, Gast bei Sky 90, 23. Dezember 2018)

Schon Tucholsky wusste


Veröffentlicht am 27. Oktober 2018

„Sport kostet Geld. Gewöhnlich das Geld desjenigen, der ihn betreibt. Es gibt ja Champions, die werden von den Unternehmern bezahlt – und die holen das Geld hundertfach wieder herein vom neugierigen Publikum. Aber wenn unsereiner, so der bescheidene Privatmann, einen Sport betreibt, dann kostet er unser Geld. Ausstattung und Kleidung und Zeit und Fahrgeld und Miete für den Platz und all das.“

(Ignaz Wrobel, Artikel in Berliner Volkszeitung, 13. Juni 1920)

 

Platz für mehr Sportarten


Veröffentlicht am 25. Februar 2018

„Es freut uns zu hören, dass wir dem Sport Eishockey vielleicht so eine Signalwirkung geben konnten in Deutschland. Da wir doch alle finden, dass Deutschland schon sehr fußballdominant ist. Wir mögen schon alle Fußball, aber glauben, dass Deutschland ein Land ist, in dem mehr Platz ist als für eine große Sportart. Das zeigen andere Länder, dass das geht.“

(Eishockey-Nationalspieler Moritz Müller, Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2018)

Platz und Brett


Veröffentlicht am 10. Februar 2018

„Beim Schach lernt man strategisches Denken. Felix Magath war gut auf dem Platz und auf dem Brett.“

(Hermann Dieckmann, Vorsitzender Schachverband Ostwestfalen-Lippe, Neue Westfälische, 9. Februar 2018)

Holländische Schonkost


Veröffentlicht am 28. Dezember 2015

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Hinrunde in der Premier League (fast) abgeschlossen

Das Spitzenspiel am 19. Spieltag der Premier League sollten Manchester United und der FC Chelsea liefern. Im Old Trafford stellte sich Chelsea hinten rein und setzte auf Konter, während sich der Gastgeber am Spiel versuchte. Gemessen an den bisherigen Leistungen beider Teams gehörte dieses Spiel zu den besseren Saisonereignissen. Die holländischen Trainer Louis van Gaal und Guus Hiddink kennen sich und ihr Wesen ein Fußballleben lang. Die Akzente setzten ihre Torhüter. Mit Weltklasseparaden sorgten David de Gea und Thibaut Courtois für den dauerhaften Bestand der Null. Die Partie hatte starke Momente, schon in der ersten Minute knallte Manchesters Offensivmann Juan Mata den Ball gegen die Latte, und langatmige Phasen. Das erreichte 0:0 hilft beiden nicht von der Stelle. Die Blues kommen nicht aus den Niederungen, die Verbesserung auf den 14. Platz wird nicht für Euphorie sorgen. Die Red Devils verharren weiter auf dem 6. Platz. Die medialen Kampagnen gegen Louis van Gaal werden damit wohl nur wenig gebremst. Das wirkliche Spitzenspiel könnte am Dienstag in Leicester stattfinden, der Gastgeber empfängt als Tabellenzweiter den Viertplatzierten Manchester City. Bis zu dieser Partie bleiben die Gunners aus London allerdings Tabellenführer. Das Team von Arsène Wenger besiegte im heimischen Emirates Stadium den Aufsteiger AFC Bournemouth farblos aber verdient mit 2:0, Torschützen Gabriel Paulista und Mesut Özil. Die Klatsche von Southampton steckte zwar noch in den Gunners-Knochen, aber immerhin blieben drei wichtige Punkte in London. Die Konkurrenz schläft nämlich nicht. Weiterlesen

Wesentlicher Unterschied


Veröffentlicht am 22. Dezember 2015

„Ich sehe keinen Verfolger, der den BVB noch von Platz zwei verdrängen könnte, trotz der Niederlage in Köln. […] Schalke steuert auf eine weitere verschenkte Saison zu.“

(Felix Magath, Kolumne tz-München, 21. Dezember 2015)

Was ist los im Königreich Mourinho?


Veröffentlicht am 15. Oktober 2015

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Fußball-England wundert über den FC Chelsea und blickt auf dessen Trainer

Man muss José Mourinho nicht in Schutz nehmen, seine Erfolge geben dem anschwellenden Zorngesang deutliche Antwort. Als verantwortlicher Cheftrainer oder Manager hat er in seiner Heimat zwei Meistertitel mit dem FC Porto geholt, drei in England mit dem FC Chelsea, zwei in Italien mit Inter Mailand und einen mit Real Madrid in Spanien. Dazu gesellen sich mit Porto und Inter zwei Champions League Siege und einer im UEFA Cup. Mit jedem dieser vier Clubs konnte er auch den heimischen Landespokal und den jeweiligen Supercup gewinnen. 22 Titel darf er sein eigen nennen, für 15 Berufsjahre keine schlechte Bilanz. Er hatte noch nicht das 50. Lebensjahr vollendet, als er bereits 100 Champions League Spiele auf seiner Habenseite verbuchen konnte. Niemals hat ein Trainer in England mehr Punkte eingefahren als er es in der Meistersaison 2004/2005 tat, Chelsea schloss mit 95 Zählern ab. Titel wie Welttrainer und Europas Trainer des Jahres flatterten ihm mehrmals ins Haus. Wer wollte es diesem Mann verdenken, wenn er dem Absender einer dummen Frage die Nutzung von Google ans Herz legt. Hätte es Google schon gegeben, diese Antwort wäre sicher auch im Köcher von Ernst Happel auffindbar gewesen. Wie Happel verachtet Mourinho jene Machart der Berichterstattung, die ohne fachlichen Hintergrund Urteile und Wertungen im Stakkato-Takt liefert. Auf der anderen Seite füttert er genau diese Art Berichterstattung mit Vorliebe und hat diebisches Vergnügen, wenn er zitierfähiges Material streut. Eine eckige Persönlichkeit dieser José Mário dos Santos Félix Mourinho. Stromlinienförmig geht anders, Beliebigkeit ist Mourinhos Sache nicht. Weiterlesen

Erwartetes und Unerwartetes


Veröffentlicht am 31. August 2015

Aufsteiger Sporting Gijón – hier Isma López (rechts) im Laufduell mit James Rodríguez – trotzte dem haushohen Favoriten Real Madrid zum Saisonstart in der Primera División ein Unentschieden ab.

Aufsteiger Sporting Gijón – hier Isma López (rechts) im Laufduell mit James Rodríguez – trotzte dem haushohen Favoriten Real Madrid zum Saisonstart in der Primera División ein Unentschieden ab.

Neulinge in Europas Top-Ligen mit unterschiedlichem Start

Eigentlich gehört der Verein in diese Auflistung nicht hinein. Der SD Eibar, Lieblingsclub aller Fußballromantiker und Aufsteiger in die Primera División 2014 hat sich allerdings auf diesen Seiten des Öfteren einen Blick verdient. So soll es bleiben. In einer ersten Draufschau auf die Startphase der Aufsteiger in den wichtigsten europäischen Ligen darf der SD Eibar seinen Nachfolgern durchaus als eine Art Vorbild dienen. Der zwergenhafte Verein hat in der letzten Saison gezeigt, wie man im Meer des großen Geldflusses kämpfen und überleben kann, sich in der obersten Spielklasse Spaniens festgekrallt. Das nötige Glück kam dann spät aber rechtzeitig dazu und wurde dem Fußball-Underdog aus allen Himmelsrichtungen von Herzen gegönnt. Aktuell sorgt man wieder für Furore. Die zweite Spielzeit beginnt mit einem Ausrufezeichen. Das baskische Lokalderby gegen das hochgehandelte Team von Athletic Bilbao wurde mit 2:0 im eigenen Estadio Municipal de Ipurua vor 6.000 Zuschauern gewonnen. Die 27.000 Einwohner von Eibar stehen seit Sonntag freudetaumelnd Kopf. Nebenher ist man nach zwei Spieltagen Tabellenführer von Spaniens Eliteliga. Ein Ort im Fußballrausch – wir werden schauen, wie lange dieser anhält. Was an tabellarischem Freud und Leid bei den aktuellen Aufsteigern in Europas Spitzenligen zu finden, wird nun erstmals beleuchtet. So soll es im gesamten Verlauf der Saison bleiben und das Scheinwerferlicht nicht nur den wohlbekannten Eliteclubs gehören. Weiterlesen