Schlagwort-Archive: Problem

Masse statt Klasse


Veröffentlicht am 13. Dezember 2015

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„Noch kaufen die englischen Klubs für zig Millionen viel Masse statt Klasse, aber irgendwann wird man sich in der Premier League fragen, warum die Bundesliga-Klubs international mit dem halben Etat mithalten können. Und wenn dann zum vielen Geld auch noch bessere Strukturen kommen, hat die Bundesliga ein großes Problem.“

(Simon Rolfes, Interview Rheinische Post, 12. Dezember 2015)

Abgehobene Ansprüche


Veröffentlicht am 4. Oktober 2015

„Die Leute sind zu ungeduldig. Zumindest empfinde ich das so. Träumen ist erlaubt – aber man darf dann nicht beleidigt sein, wenn nicht alles in Erfüllung geht. Dann sind für mich die Ansprüche abgehoben. Das könnte das Problem hier in Köln sein. Man sollte sich daran erinnern, wo wir herkommen, was vor drei Jahren war. Wir gehen in den Oktober und haben das ganze Jahr zu Hause noch nicht verloren. Da haben sich die Jungs Kredit verdient – und den spüre ich nicht. Dagegen müssen wir uns wehren. Mich belastet das nicht. Wir gehen unseren Weg – und es war mir wichtig, dass auch die Mannschaft das weiß!“

(Peter Stöger, Express Köln, 27. September 2015)

Oranje farblos


Veröffentlicht am 9. September 2015

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Niederlande als großer Verlierer des Mega-Spieltags der EM-Qualifikation

Deutschlands Nationalmannschaft in Blüte, wenn auch noch mit kleineren Baustellen versehen. Gegen die Sorgen mancher Fußballnationen eher Petitessen. Ein Nachschlag nebst Titelgewinn bei der EM 2016 liegt daher durchaus im Bereich des Möglichen. Es zeichnet sich kein unüberwindbarer Mitbewerber ab, den das DFB-Team wirklich fürchten muss – Titelverteidiger Spanien, Gastgeber Frankreich und bärenstarke Österreicher wohl Stand heute noch am ehesten in der Lage, der deutschen Mannschaft ein Bein zu stellen. Die Jungs von Joachim Löw können sich aber wahrscheinlich nur selbst schlagen, der Weltmeister scheint gerüstet und die Favoritenbürde gut zu tragen. Das Turnier im nächsten Jahr wird letztendlich Antwort geben. Eine Nation war oft an Deutschlands Favoritenseite und bei großen Turnieren stets ein heißer Kandidat für hohe Weihen, die Niederlande. Diese ist nun tief gefallen. 23 Teilnehmer aus 53 Ländern werden in der Qualifikation ermittelt, es war wohl niemals leichter, eine EM-Endrunde zu erreichen. Dennoch scheint diese flache Hürde für unsere holländischen Nachbarn deutlich zu hoch. Was ist geschehen? Weiterlesen

Keine Lebensretter


Veröffentlicht am 27. August 2015

„Ich habe eine Leidenschaft für den Fußball. Wenn uns der Fußball alles bedeutet, haben wir ein Problem. Ich verstehe, dass der Fußball soziale, politische und kulturelle Kraft hat. Aber wie kann ein Fußballer im Forbes Magazine auf der Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt stehen? Das ist doch absurd! Wir retten doch keine Leben! Ich weiß, dass manche Menschen aus dem fünften Stock springen können, wenn ihr Team ein Spiel verliert. Aber diese Menschen haben Probleme. Wie kann man einen Fußballer, einen Trainer mit einem Wissenschaftler oder Arzt vergleichen? Man kann sie nicht vergleichen.“

(José Mourinho, Interview, Telegraph, 9. April 2015)

König für eine Nacht


Veröffentlicht am 3. Juli 2015

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Helmuth Duckadam gegen den FC Barcelona

Bevor Weltmänner des Fußballs ihre Denkerstirn nebst voller Aufmerksamkeit dem Spielbetrieb des FC Barcelona widmeten, saßen auf dessen Trainerbank auch schon gewichtige Persönlichkeiten und manch bunter Gesell. Größen wie Helenio Herrera, Rinus Michels, Hennes Weisweiler, Udo Lattek oder César Menotti konnten dem katalanischen Traum vom Europapokal der Landesmeister nicht nahe kommen. Der sangesfreudige wie temperamentvolle Engländer Terry Venables führte Barça immerhin an die Tür zum Glück. Ihm gelang was den großen Namen zuvor verwehrt blieb: man erreichte das Endspiel im Landesmeistercup. Erst die zweite Finalteilnahme in diesem ehrwürdigen Wettbewerb für die stolzen Katalanen. 1961 war man im Finale an Benfica Lissabon gescheitert. Nun der zweite Anlauf. Am 7. Mai 1986 stand der FC Barcelona in Sevilla dem rumänischen Armeeclub Steaua Bukarest gegenüber. Ins Estadio Ramón Sánchez Pizjuán passten damals noch 76.000 Zuschauer, 1.000 rumänische Fans und 75.000 Spanier standen sich gegenüber. Star und unumschränkter König im Reich von Terry Venables war der zwischen Weltklasse und Phlegma pendelnde deutsche Mittelfeldlenker Bernd Schuster, geachteter Kapitän von Barça. In Barcelona richtete man vorsorglich zur Siegesfeier. Die Namen der rumänischen Spieler kannte man in Barcelona so wenig wie im Rest Europas. Als erster auf deren Spielbogen Torwart Helmuth Duckadam, immerhin frisch gebackener Nationaltorwart seines Landes. Helmuth wer? Weiterlesen

Magath und die Heimatstadt


Veröffentlicht am 17. März 2015

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Herr Magath, wie lange ist denn Ihr letztes Bier im Schlappeseppel her?
Felix Magath: Das ist leider schon zu lange her. Weil der Schlappeseppel immer so voll ist. Aber wenn die sich mal überlegen, in München einen Laden aufzumachen, dann wäre ich da sicherlich Stammgast.

Es ist in letzter Zeit ruhiger um Sie geworden. Was machen Sie so?
Magath: Ich bin vielleicht nicht mehr so im Blickpunkt, aber trotzdem noch viel unterwegs. Mal in Berlin und mal in Hamburg, Außerdem habe ich endlich mal ein Privatleben. Unternehme viel mit meiner Frau und meinen Kindern. Langweilig ist mir also noch nicht.

Wie sieht es mit Hobbies bei Ihnen aus? Die meisten Fußballer golfen…
Magath: Ich bin auf jeden Fall kein Golfer. Letztens habe ich mir einen Tennislehrer geleistet, der mir schon viel beigebracht hat und ich bin zufrieden mit meinen Fortschritten. Es wird nicht mehr zum Profi reichen, aber bei den Ü60 greif ich noch mal an. Weiterlesen

Fohlen und Wölfe in Europa


Veröffentlicht am 18. September 2014

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Großes Teilnehmerfeld startet in die Gruppenphase der Europa League

In zwölf Gruppen machen sich 48 Mannschaften auf, dem stiefmütterlich behandelten Bruder der Champions League ein wenig Glanz zu verschaffen. Die Europa League lüftet den Vorhang. Gruppensieger und Zweitplatzierter kommen eine Runde weiter. Das nennt sich dann Gruppenphase und mündet in ein Sechzehntelfinale. Dort stoßen noch die acht Gruppendritten der Champions League hinzu. Gemeinsam begibt man sich ins K.O.-System, um den Nachfolger von Titelverteidiger FC Sevilla zu ermitteln. Geschichte ist bereits die erste, zweite und dritte Qualifikationsrunde wie die daraus folgenden Playoffs. Paarungen wie Sioni Bolnissi gegen KS Flamurtari Vlora gehören der Fußballvergangenheit an, der FC Santos Tartu ist zum Erstaunen der Fußballfreunde nicht mehr dabei. Den Wettbewerb anziehender zu machen, es wird auch in dieser Saison nur schwerlich gelingen. Vereine, Teams und Spieler der Europa League haben mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient, als ihnen gewehrt. Weiterlesen

28. Spieltag: Fulham FC – Chelsea FC 1:3 (0:0)


Veröffentlicht am 1. März 2014

Pajtim Kasami kann sich hier im Laufduell mit Chelseas Branislav Ivanović durchsetzen.

Pajtim Kasami kann sich hier im Laufduell mit Chelseas Branislav Ivanović durchsetzen.

Aufstellung Fulham FC

Stekelenburg – Riether, Heitinga, Hangeland (15. Burn), Richardson – Dejagah, Parker (79. Karagounis), Sidwell, Kasami (62. Holtby) – Dempsey – Bent

Trainer: Felix Magath

Aufstellung Chelsea FC

Čech – Ivanović, Cahill, Terry, Azpilicueta – Ramires, Matić – Schürrle (87. David Luiz), Oscar (77. Mikel), Hazard – Torres (82. Ba)

Trainer: José Mourinho

Statistik

Tore: 0:1 Schürrle (52.), 0:2 Schürrle (65.), 0:3 Schürrle (68.), 1:3 Heitinga (74.)

Gelbe Karten: Fulham (Dejagah, Kasami), Chelsea (Ramires)

Schiedsrichter: Mark Clattenburg

Zuschauer: 25.700 (ausverkauft)

Statement Felix Magath

„Wir begannen sehr gut und wir kämpften auch gut. Nach dem ersten Gegentor fehlte der Glaube noch wiederkommen zu können. Ich war mit der ersten Hälfte zufrieden, wir hatten dort auch zwei oder drei gute Situationen, aber ich weiß nicht, was in der zweiten Halbzeit passiert ist, unsere Spieler haben da vergessen zu verteidigen. Natürlich war es für uns ein sehr großes Problem, dass unser Kapitän Brede Hangeland verletzt wurde und so früh ausfiel. Wir müssen weiter intensiv an unserer Defensive arbeiten. Ich habe selten einen Spielzug gesehen wo jemand 90 Meter laufen kann ohne angegriffen zu werden. Schürrle nimmt den Ball tief in deren Hälfte und wird dann auf dem ganzen Weg Richtung Tor nicht angegriffen. Noch kann ich nicht sagen wie schwer die Verletzung von Brede Hangeland ist. Ich hoffe, er wird schnell wieder kommen und uns nächste Woche zur Verfügung stehen.“

Tabelle nach Spieltag 28: Platz 20 Fulham FC, 28:62 Tore, 21 Punkte

Redaktion Magath & Fußball

Torlinientechnik


Veröffentlicht am 24. Oktober 2013

„Ich kann nicht verstehen, warum die Bundesliga nicht ein paar Millionen Euro in diese Technik investiert. Deutschland ist ein reiches Land und die Finanzkrise hat sich hier nicht so ausgewirkt. Es dürfte also kein Problem sein. Die Bundesliga sollte diese Torlinientechnik haben. Wenn ich Trainer von Bayer Leverkusen wäre, würde ich ein Wiederholungsspiel fordern. Und wenn ich Trainer von Hoffenheim wäre, würde ich dasselbe tun.“

(José Mourinho, Champions League Pressekonferenz, 21. Oktober 2013)