Schlagwort-Archive: Publikum

Bundesliga startet in Saison 2014/15


Veröffentlicht am 22. August 2014

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Im Weltmeisterland beginnt der Ligalltag

Robert Lewandowski macht ein Team besser und es Gegnern schwerer. Insofern haben die Bayern den ersten Schlag der Saison gegen den BVB gewonnen, den zweiten Hieb – das Supercupendspiel – landeten aber die Dortmunder und schickten die Bayern 2:0 und Matthias Sammer rotgesichtig in den Süden zurück. Das Duell der beiden Großklubs wird auch die Saison 2014/15 bestimmen. Rhetorische Stilblüten und gegenseitige Pfeile von Funktionären aus beiden Vereinen werden uns als Begleitmusik zur Seite stehen, sehr zum Händerieb für Medien aller Arten. Aber auch spielerische Klasse und ungebrochene Magnetkraft fürs Publikum werden diese zwei Giganten bieten. Man muss kein Prophet sein, wenn es die Münchner für richtig halten, wird auch der Aderlass außergewöhnlicher Dortmunder Fußballer Richtung Bayern längst nicht beendet sein. Man weiß bei den Bayern, solche Karten treffsicher zu spielen, Mitbewerber zu schädigen. Die Antwort auf die Frage, ob Jürgen Klopp mit seinem BVB ein großes Stück der Strecke, bis zum Ende oder überhaupt nicht mithält, entscheidet über eine spannende oder eher langweilige Saison. Weiterlesen

Vorbildcharakter ?


Veröffentlicht am 18. August 2014

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Pecunia non olet

Aus der Welt des Sportgeschäftes eine neue Volte, die durchaus aufhorchen lässt und eine Art „Vorbildcharakter“ haben könnte. Der legendäre Garri Kasparow wollte dieser Tage – während der Tagung des Weltschachverbandes FIDE – Präsident der Organisation werden und dort mit alten Zöpfen aufräumen. Er hatte nicht nur eine intensive Rede vorbereitet, sondern auch an einen finanzstarken Sponsor gedacht, ließ sich in der Angelegenheit von einer renommierten New Yorker Anwaltskanzlei beraten. Seine Botschaft enthielt nicht nur Inhalt sondern auch zehn Millionen Dollar, die er der FIDE vom Sponsor umgehend in Aussicht stellte. Die FIDE ist da längst weiter als die FIFA, man spricht nicht in Hinterzimmern sondern auf offener Bühne an, was Sache: es geht ums Geld. Weiterlesen

Magnet Fußball


Veröffentlicht am 2. August 2014

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Faszination Fußball hält an

Die Menschen in Deutschland lieben den Fußball und erliegen mit Freude seiner Anziehungskraft. Der Fußball trifft den Nerv der Zeit, greift in alle Generationen. Die famose Stimmung rund um die WM in Brasilien und ein Blick auf die Zuschauerzahlen der letzten Saison belegen: auch die deutschen Fans sind Weltmeister. Bei den weltweiten Vergleichszahlen in Sachen Publikumsmagnet sind die Großmächte des Clubfußballs, Manchester United (75.207), der FC Barcelona (72.116), Real Madrid (71.558) und Bayern München (71.000) als Quartett von Platz zwei bis fünf zu finden. Mögen ihre Vitrinen auch voller Titel und Erfolge, den ersten Platz in dieser Tabelle schaffen sie nicht. Ungekrönter König der Besucherzahlen ist wieder mal der BVB aus Dortmund. Zu den Schwarz-Gelben kommen im Durchschnitt 80.297 Zuschauer. Darüber staunt die Fußballwelt, kein anderer Verein knackt die 80.000-Bestmarke. Weiterlesen

„Die Kunst des Krieges“


Veröffentlicht am 8. Juli 2014

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Brasilien und Deutschland spielen in Belo Horizonte um den Finaleinzug

Deutschland trifft auf angeschlagene Brasilianer, die mit dem Anführer (Thiago Silva) gleich noch ihre Gallionsfigur (Neymar) verloren. Der Kapitän fällte sich selbst, der auserkorene Heils- und Titelbringer Opfer eines tragischen Fouls. Das Spiel der Seleção, während des Turniers von wenigen Säulen und einem grandiosen Publikum getragen, nun um zwei zentrale Bausteine ärmer. Solcher Art wohl nur noch ein lockeres Gebälk, welches dem Ansturm der Deutschen nicht standhalten kann. Die Gastgebernation im kollektiven Schockzustand und wachsendem Fatalismus. Halt sucht man bei Trainer Scolari. Felipão soll es richten. An seiner Tafelrunde ist schwerlich Ersatz zu finden. Er muss sich fühlen, als hätte König Arthus seinen Edelritter Lancelot und den getreuen Parzival in einer Schlacht verloren. Arthus rief in höchster Not nach dem Zauberer Merlin. Aber für Brasilen kein Zauberer weit und breit. Scolaris Lieblingsautor Sunzi, dessen Traktat „Die Kunst des Krieges“ der Weltmeistertrainer von 2002 in und auswendig beherrscht, sagt in seinem strategisches Meisterwerk: „Wenn du nicht stark bist, sei klug.“ Klugheit wird Scolari brauchen, um das wohl Unvermeidliche zu vermeiden. Im deutschen Lager kann man dieser Partie entspannt entgegensehen. Man hält alle Trümpfe sicher in der Hand. Die Zielgerade ist wie gemacht für einen deutschen WM-Sieg. Brasilien schon vor Anpfiff entscheidend geschwächt, den kommenden Finalgegner tritt man dann mit einem zusätzlichen Ruhetag entgegen und im Endspiel wird man als Bezwinger des Gastgebers sicher auch die brasilianischen Fans auf seiner Seite haben. Die titellosen Jahre neigen sich mit aller Macht dem Ende. Wie heißt es bei Sunzi: „Wenn Du Deinen Feind kennst und dich selbst kennst, brauchst du das Ergebnis von 100 Schlachten nicht zu fürchten.“ Noch 180 Minuten bis zum vierten Stern.

Redaktion Magath & Fußball

Millionen in den Straßen


Veröffentlicht am 3. Juli 2014

„Die Champions League ist sportlich und ökonomisch eine phantastische Veranstaltung, dagegen ist schwer anzukommen. Die Clubs sollten aber auch ein paar wesentliche Dinge nicht vergessen. Die Nationalmannschaften erhöhen nicht nur den Wert ihrer Spieler. Vor allem öffnen sie den Fußball für ein viel größeres Publikum. Schauen Sie sich Deutschland an oder Spanien: Da sind Millionen in den Straßen, friedlich vereint, wenn das Nationalteam spielt. Das wird kein Club jemals erreichen.“

(Laurent Blanc, Trainer PSG, Interview Der Spiegel, 11. Oktober 2010)

Sport und Entertainment


Veröffentlicht am 14. Juni 2013

Felix Magath verfolgte Tennis-Showkampf

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Am 11. Juni 2013 standen sich die Tennis-Legenden Henri Leconte und Carl-Uwe Steeb während eines Schaukampfes in St. Wendel gegenüber. Dem Publikum wurde Sport mit guter Unterhaltung und viel Spaß geboten. Überall herrschte Wohlfühlatmosphäre. Unter den Zuschauern auch Felix Magath. „Es machte mir richtig Spaß, gutes Tennis, guten Sport, zu sehen. Heute bin ich ein großer Fan von Roger Federer und Rafael Nadal. Aber zu ihren Glanzzeiten mochte ich auch Steeb und Leconte, der ein echter Entertainer geblieben ist“, so Felix Magath.

Redaktion Magath & Fußball