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Herzenssache


Veröffentlicht am 22. September 2015

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„Als Spieler geht es eher. Wenn man aber als Trainer Verantwortung trägt, sollte man sich möglichst von Emotionen freimachen. Sympathie oder Antipathie darf nicht die Grundlage einer Trainerentscheidung sein. Denn wenn man emotional entscheidet, glaube ich, liegt man häufiger daneben, als wenn man versucht, rational an die Sache heranzugehen. Natürlich können Sie Emotionen nie ganz ausschalten, aber deswegen ist es umso wichtiger, sich von ehemaligen Vereinen zu lösen. Selbstverständlich kann ein Verein eine Herzenssache sein, diese wechselt man auch nicht alle zwei Jahre. Bei mir ist das nicht anders. Meine Herzenssache war immer der HSV. Während eines Engagements stand ich allerdings auch immer absolut zu meinem jeweiligen Verein.“

(Felix Magath, Interview Main-Echo, 22. September 2015)

Dortmunder Unbekannte


Veröffentlicht am 24. Februar 2015

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„Dieser BVB macht mir Angst. Trotz der zuletzt drei Siege hintereinander haben die Dortmunder in der Bundesliga eine heikle Zeit hinter sich, in der man sich vorübergehend auf dem letzten Platz wiederfand. Das sind Situationen, die im Fußball passieren, für die es jedoch kaum eine rationale Erklärung gibt. Deshalb wird Dortmund vor allem auf internationaler Bühne seine unumstrittene Klasse beweisen wollen. Es war ohnehin klar, dass Jürgen Klopps exzellente Arbeit und die Qualität der Mannschaft den Klub früher oder später wieder nach oben hieven würden. Juventus darf also auf keinen Fall den Fehler begehen, sich von dem jetzigen Tabellenplatz des BVB unbewusst blenden zu lassen. Dennoch halte ich meine Ex-Mannschaft für den Favoriten in diesem Achtelfinal-Duell.“

(Marcello Lippi, Kommentar bei kicker Online, 23. Februar 2015)