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Der Mann aus Markranstädt


Veröffentlicht am 25. Januar 2015

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Nur ein Deutscher leitete jemals ein WM-Endspiel

Dieser FIFA-Präsident war noch Fußball und guter Stil, Marketing und Geld dominierten nicht das Spiel und dessen Umfeld. Daher kümmerte sich der Engländer Sir Stanley Rous persönlich um das von den Endspielteilnehmern aufgeworfene Problem der Schiedsrichterbesetzung des bevorstehenden WM-Finales im Aztekenstadion. Das am 21. Juni 1970 in Mexiko-Stadt stattfindende Ereignis brauchte dringlich einen Unparteiischen. Die Italiener wollten keinen Schiedsrichter aus Südamerika akzeptieren, die Brasilianer verweigerten sich gegen die prominenten Schiedsrichter aus den europäischen Spitzenverbänden. Der Spielraum also äußerst gering. Bei Stanley Rous war nicht nur der Weltverband in guten Händen, er verstand auch etwas von den Regeln und Notwendigkeiten. Immerhin war der Mann in seiner Jugend ein erfolgreicher Schiedsrichter, leitete in seiner aktiven Zeit 34 Länderspiele und als Höhepunkt dieser Karriere das FA Cup Endspiel 1934 in Wembley. Weiterlesen

Ist das noch normal?


Veröffentlicht am 24. September 2013

Thomas Hitzelsperger
„Wirtschaftlich überdreht ist die Branche schon seit Langem, und diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Aber das Produkt als solches ist ja tatsächlich hervorragend, der Fußball ist gut, die Stadien sind voll, man kann sich den Stadionbesuch auch leisten. Aber welche konkrete Rolle der Fußball im Alltag dieser Republik spielt, ist eigentlich nicht mehr normal.“

(Thomas Hitzlsperger, Interview Süddeutsche Zeitung, 4. September 2013)