Schlagwort-Archive: Rolle

Felix Magath im Doppelpass


Veröffentlicht am 6. September 2015

imago20180367m_c

Mario Götze: „Ich denke, dass Götzes Leistung auch der Situation geschuldet ist: Er war in Dortmund Superstar, kam dann zum FC Bayern – und dort gehen bekanntlich die Uhren ein bisschen anders. Er wollte seinem Vereinstrainer zeigen, was er kann. Und das ist ihm gelungen.“

Julian Draxler: „Er ist ein anderer Spielertyp als Kevin de Bruyne. Julian ist mehr der Abschlussspieler als sein Vorgänger. Er wird mehr Tore schießen als Kevin de Bruyne, aber weniger vorbereiten.“

Transferaktivitäten: „Das ist eine völlig normale Entwicklung, die wir schon die ganzen Jahre über nicht wahrhaben wollten. Das Geld regiert den Fußball. Und da das meiste Geld in England liegt, regieren eben deren Klubs. Das Geld steht im Vordergrund und dem müssen wir Rechnung tragen. Wir haben immer noch diese romantische Vorstellung und möchten diese bewahren, aber auch international eine starke Rolle spielen. Aber das widerspricht sich. Wenn die Bundesliga und nicht nur der FC Bayern international konkurrenzfähig bleiben will, dann muss sie sich ändern.“

Wettbewerb: „Wir müssen aufpassen, dass wir den Wettbewerb nicht einstellen. Der FC Bayern ist nicht mehr einzuholen und wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren immer Meister. Vereine wie der FC Augsburg können nicht nach oben kommen, weil sie die Spieler nicht halten können. Selbst der VfL Wolfsburg kann einen Kevin De Bruyne nicht halten, obwohl man eigentlich die Möglichkeiten dazu hätte.“

(Felix Magath, Sport1 Doppelpass, 6. September 2015)

Magath und die Heimatstadt


Veröffentlicht am 17. März 2015

imago19079071m_c

Herr Magath, wie lange ist denn Ihr letztes Bier im Schlappeseppel her?
Felix Magath: Das ist leider schon zu lange her. Weil der Schlappeseppel immer so voll ist. Aber wenn die sich mal überlegen, in München einen Laden aufzumachen, dann wäre ich da sicherlich Stammgast.

Es ist in letzter Zeit ruhiger um Sie geworden. Was machen Sie so?
Magath: Ich bin vielleicht nicht mehr so im Blickpunkt, aber trotzdem noch viel unterwegs. Mal in Berlin und mal in Hamburg, Außerdem habe ich endlich mal ein Privatleben. Unternehme viel mit meiner Frau und meinen Kindern. Langweilig ist mir also noch nicht.

Wie sieht es mit Hobbies bei Ihnen aus? Die meisten Fußballer golfen…
Magath: Ich bin auf jeden Fall kein Golfer. Letztens habe ich mir einen Tennislehrer geleistet, der mir schon viel beigebracht hat und ich bin zufrieden mit meinen Fortschritten. Es wird nicht mehr zum Profi reichen, aber bei den Ü60 greif ich noch mal an. Weiterlesen

Premier League, Fußball, Fulham = Heimat


Veröffentlicht am 17. März 2014

imago15720002m_c

„Ich finde Tradition toll, bin in Sachen Fußball auch Romantiker. England und die Premier League sind für mich wie nach Hause kommen. Im Fußballgeschäft in Deutschland habe ich im Verlauf der Jahre gelernt, Vereinszugehörigkeit zählt nicht mehr viel. Ich habe immer gesagt, in der deutschen Bundesliga spielt der Fußball mittlerweile eine zu kleine Rolle, es wird zu viel Marketing gemacht. Ich war immer derjenige, der für Fußball plädiert hat, aber da ist man in der Bundesliga ein einsamer Rufer. In England ist es viel schöner – man spürt es überall, bei den Fans hier im Stadion oder am Trainingsgelände, bei den Menschen, die einem entgegenkommen, bei den Mitarbeitern, hier ist der Fußball zu Hause, hier steht der Fußball im Mittelpunkt. Das ist für einen Fußballer etwas, wo er sich wohl fühlt. Ich bin froh darüber, vom Eigentümer des Fulham FC diese Chance bekommen zu haben.“

„Als ich in Kontakt kam mit Fulham lief alles von Beginn an absolut professionell und diskret ab. Ich freue mich, ich bin glücklich und ich bin stolz, hier in Fulham der erste deutsche Trainer in der Premier League zu sein. Ich kann mir vorstellen, hier sehr viel länger zu bleiben.“

(Felix Magath, Interview mit Frank Buschmann, London im Februar 2014)

BVB mit weniger Qualität


Veröffentlicht am 27. Dezember 2013

Empfang im Dortmunder Signal Iduna Park nach der Champions League Niederlage 2013

Mario Götze und Robert Lewandowski

„Ich war schon vor der Saison der Meinung, dass der BVB nicht mehr die Qualität wie in den letzten Jahren hat, weil der Götze-Transfer den Verein schon sehr getroffen hat. Götze ist nicht ersetzbar. Auch Robert Lewandowski spielt zwar eine gute Rolle, aber wegen der Transfergerüchte ist er nicht mehr in der Verfassung der letzten Saison. Die Borussia wird national natürlich immer zu den besten Mannschaften Deutschlands gehören, aber es reicht nicht mehr für die internationale Spitze.“

(Felix Magath, TV Gast, Sport1-Doppelpass, 22. Dezember 2013)

Weltfußballer und WM-Wetter


Veröffentlicht am 8. Dezember 2013

Weltfußballer: „Ich finde schon, dass es ein Spieler von Bayern München sein muss. Aber mich wundert, dass nicht über Manuel Neuer oder Bastian Schweinsteiger diskutiert wird. Oder Thomas Müller, der in jungen Jahren schon in dieser herausragenden Mannschaft eine wichtige Rolle spielt. Die sehe ich noch vor Ribéry.“

WM-Wetter in Brasilien: „Als Trainer würde ich sagen: Hört auf zu lamentieren! Ich habe 1986 bei der WM in Mexiko um zwölf Uhr mittags gespielt, und das auf 2000 Metern Höhe – und das ging auch irgendwie. Die deutschen Spielorte sind alle am Meer, da wird schon die eine oder andere frische Brise wehen. Im Landesinneren dürfte es deutlich unangenehmer werden. Ich würde das alles nicht dramatisieren.“

(Felix Magath, Interview Auszüge, Die Welt, 8. Dezember 2013)

Weltmeister werden


Veröffentlicht am 7. Dezember 2013

Magath Kolumne – Hamburger Abendblatt

Die deutsche Gruppe hat ihre besonderen Reize. Portugal, Ghana und die USA sind drei attraktive Gegner, zwar alle drei nicht allererste Wahl, die uns viel, aber sicherlich nicht alles abverlangen werden – und der deutschen Mannschaft dabei helfen sollten, die Konzentration für das lange Turnier von Beginn an hochzuhalten. Weiterlesen