Schlagwort-Archive: Schachfreund

Felix Magath vs. Garri Kasparow


Veröffentlicht am 20. November 2014

imago03552970m_imago03115886m_c

Geschichte und Notation der Partie

In der FAZ brachte es Felix Magath einst auf den Punkt oder besser auf die 64 Felder: „Schach ist aufgrund der vielen Steine eigentlich ein Mannschaftssport und alle Fußballer sollten auch Schach spielen.“ Wie gut der Fußballer, Trainer, Manager und Sportler Magath auch den „Mannschaftssport Schach“ beherrscht, konnte er bei einem Simultanwettkampf am 5. Juni 1985 im Spiegel-Verlagshaus an der Brandstwiete zu Hamburg gegen Garri Kasparow unter Beweis stellen und schlug sich bei dieser Auseinandersetzung sehr achtbar. Der Hobbyspieler Felix Magath hielt mit den schwarzen Steinen gegen den Giganten Garri Kasparow, neben Bobby Fischer, Emanuel Lasker und Magnus Carlsen wohl der beste Schachspieler aller Zeiten, beachtliche 33 Züge stand. (Am Ende des Beitrages die Notation der Partie.) Weiterlesen

Logisch denken


Veröffentlicht am 21. Januar 2014

„Ich bin ein Schachfreund. Das ist ein wunderbares Spiel, für das mehr getrommelt werden sollte. Ich hielte es für sinnvoll, dieses Spiel in der Schule zu fördern. Durch Schach werden Jugendliche angeleitet, logisch zu denken, zu kombinieren, zu entwickeln, diszipliniert zu sein. Fußball ist der schönste und schwierigste Sport, der zweitschönste ist Schach. Der eine oder andere wird jetzt sagen, der Magath spinnt. Schach ist genau wie Fußball ein Spiel, in dem sich zwei Mannschaften auf einem abgegrenzten Feld gegenüberstehen. Das Zielobjekt liegt im Zentrum der gegenüberliegenden Grundlinie. Aus dieser Gemeinsam­keit ergeben sich gleiche Strategien und Taktiken. Allerdings gibt es beim Schach keinen Zufall und keine äußeren Einflüsse, das ist das Schöne.“

(Felix Magath, Interview Nürnberger Zeitung, 01. Januar 2014)