Schlagwort-Archive: Schachjugend

„Mit Schwarz am liebsten den Igel“


Veröffentlicht am 16. Juli 2015

2013-Wolfgang-Grenke_c

Unternehmer und Mäzen Wolfgang Grenke im Interview

Ein Lieblingswort des innovativen Unternehmers und passionierten Schachspielers ist Nachhaltigkeit. Er weiß es mit Leben zu füllen. Zu diesem Leben gehören Kultur und Sport. Dank ihm haben die Berliner Philharmoniker und Schachweltmeister Magnus Carlsen in einer kleinen wie feinen Kur- und Bäderstadt einen zweiten Heimathafen. Was er an vielschichtiger Lebensleistung den 24 Stunden des Tages zu entreißen vermag ist staunenswert. Der 1951 in Baden-Baden geborene Unternehmer Wolfgang Grenke ist als Vorsitzender des Vorstands der GRENKELEASING AG auch verantwortlich für Strategie und Konzernentwicklung. Dem leidenschaftlichen Schachspieler sind diese Aufgaben wie auf den Leib geschnitten. 1978 gründete er die GRENKELEASING KG, aus dieser Erfolgsgeschichte wurde dann im April 2000 der Börsengang der GRENKELEASING AG, die heute Teil der Grenke Gruppe ist. Wolfgang Grenke wirkt schon sehr lange weit über sein Unternehmen hinaus. Er lässt die Gesellschaft teilhaben an seinem Erfolg, unterstützt vehement Jugend- und Bildungsprojekte, engagiert sich in Sachen Kultur, fördert die schönen Künste. Herausragendes Beispiel das Festspielhaus Baden-Baden. Ohne Grenkes Engagement wäre dies wohl nur ein Traum, heute ist es als größtes Opern- und Konzerthaus Deutschlands staunenswerte Realität. Mit viel Herzblut unterstützt Wolfgang Grenke außerdem unterschiedliche, wohltätige und soziale Projekte. Als Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe leistet er einen gewichtigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Beitrag. Seinen Erfolgsweg aufzuzeigen und sein Engagement aufzuzählen hieße Bände verfassen. Hier soll der Blick nun auf den Schachmäzen und Schachspieler Wolfgang Grenke gerichtet werden, der im Interview auch einen klugen Blick auf den Fußball wirft. Im Schach hat er den Club OSG Baden-Baden zur absoluten Top-Marke im Reich von Caissa gemacht. Die WM-Duellanten Magnus Carlsen und Viswanathan Anand gehören zum Team. Ihre Mitspieler, unter ihnen Deutschlands Nummer eins Arkadij Naiditsch, sind die Crème de la Crème der Schachwelt. Als Mensch hat Wolfgang Grenke seiner Heimat und als Schachspieler den 64 Feldern lebenslang die Treue gehalten. Über das Brett gebeugt schlug er manche Schlacht und zog viele Lehren. Ein Leben mit Schach. Weiterlesen

Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer


Veröffentlicht am 12. April 2015

070_c

Hamburger Schachjugend olympiareif

Für 2.500 schachbegeisterte Schülerinnen und Schüler in Hamburg bot das traditionsreiche Schachturnier „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ in der vergangenen Woche eine willkommene Abwechslung zum Bildungsalltag auf den Schulbänken. Die spürbare Freude in den Gesichtern der jungen Schachfreunde, gepaart mit unbedingtem Siegeswillen und hoher Konzentration sorgten für eine einzigartige und olympiareife Atmosphäre im Hamburger Congress Center. Mit dabei – als Schirmherr des von Barclaycard in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schachjugend ausgerichteten internationalen Schulschachturniers „Yes2Chess“ – natürlich auch Felix Magath. Der HSV-Europapokalheld von 1983 ist selbst ein langjähriger Freund der 64 Felder, weiß um die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung lösungsorientierter Denkansätze bei Kindern und Jugendlichen und tritt deshalb regelmäßig als bekennender Befürworter der Schulschachidee auf. Das weltgrößte Schulschachturnier – unterstützt von Barclaycard, ChessBase und dem Hamburger Schachverband – startete der Fußballlehrer an der Alster mit dem Eröffnungszug. Weiterlesen

Felix Magath vs. Garri Kasparow


Veröffentlicht am 20. November 2014

imago03552970m_imago03115886m_c

Geschichte und Notation der Partie

In der FAZ brachte es Felix Magath einst auf den Punkt oder besser auf die 64 Felder: „Schach ist aufgrund der vielen Steine eigentlich ein Mannschaftssport und alle Fußballer sollten auch Schach spielen.“ Wie gut der Fußballer, Trainer, Manager und Sportler Magath auch den „Mannschaftssport Schach“ beherrscht, konnte er bei einem Simultanwettkampf am 5. Juni 1985 im Spiegel-Verlagshaus an der Brandstwiete zu Hamburg gegen Garri Kasparow unter Beweis stellen und schlug sich bei dieser Auseinandersetzung sehr achtbar. Der Hobbyspieler Felix Magath hielt mit den schwarzen Steinen gegen den Giganten Garri Kasparow, neben Bobby Fischer, Emanuel Lasker und Magnus Carlsen wohl der beste Schachspieler aller Zeiten, beachtliche 33 Züge stand. (Am Ende des Beitrages die Notation der Partie.) Weiterlesen