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FC Chelsea – FC Arsenal 2:0 (0:0)


Veröffentlicht am 19. September 2015

Abwehrmann Kurt Zouma brachte die Blues auf die Siegerstraße.

Abwehrmann Kurt Zouma brachte die Blues auf die Siegerstraße.

Premier League Spitzenspiel am 6. Spieltag in London

Es rumorte mächtig vor der Partie, das Gespann Arsène Wenger und José Mourinho wurde durch den Blätterwald gefegt. Dabei ging es eher um reißerische Schlagzeilen und weniger um sportliche Aspekte. Man kann es googeln. Der Tabellensiebzehnte FC Chelsea empfing den Tabellenvierten Arsenal London zur Auftaktpartie des sechsten Premier League Spieltags. Für die Fans der Blues also ungewohnte Vorzeichen. José Mourinho nahm schon vor Anpfiff entspannt seinen gewohnten Platz auf der Bank ein, ließ sich die Londoner Sonne ins Gesicht scheinen. Der Blick auf zwei Veteranen. John Terry landete auf der Bank von Chelsea, wo er aus Sicht von neutralen Beobachtern schon lange hingehört. Verteidigerkollege Branislav Ivanović führte die Blues als Kapitän aufs Feld. Petr Čech lief mit der Rückennummer 33 als unumstrittene Nummer eins im Kasten von Arsenal auf, inzwischen so alt oder jung wie seine Rückennummer. Für ihn großer Jubel und respektvoller Applaus von den Chelsea-Fans. Beim Erscheinen von Arsène Wenger erhob sich Mourinho und begrüßte diesen standesgemäß. Die Stamford Bridge natürlich ausverkauft. Bald wird ihr letztes Stündchen schlagen und der alte wie traditionsreiche Kasten in einen Fußballtempel der Moderne umgebaut, die Zahl von 60.000 Zuschauern fassen. Für drei Jahre Bauzeit werden die Blues eine andere Heimspielstätte für sich finden müssen. Bei Anpfiff der Partie dann tatsächlich Fußball. Es sollte dramatisch und fragwürdig werden. Weiterlesen

Kanoniere


Veröffentlicht am 30. September 2014

Stürmer weltweit gut in Schuss

Cristiano Ronaldo hat keine guten WM-Erinnerungen, diese Gefühlslage teilt er mit den Menschen am Zuckerhut. In Brasilien ist die Fußballwelt trotzdem nicht untergegangen, wenn auch auf die Seleção keiner mehr einen Real setzt. Dabei handelt es sich nicht um den Club des Portugiesen, sondern um die Währung der Brasilianer. Die erste Liga des Landes, Campeonato Brasileiro – unterbrochen durch die WM – hat bereits 25 Spieltage hinter sich. Es fallen dort tatsächlich Tore. Ein Bolivianer darin besonders gut und die Nummer eins der Torjäger. Für seinen Club Cruzeiro Belo Horizonte erzielte Marcelo Moreno in 20 Spielen bereits zwölf Treffer, damit besser als alle heimischen Kicker. Bester brasilianischer Torschütze ist Ricardo Goulart, der es als Sturmpartner von Moreno auf elf Tore brachte. Dieses Sturmduo erspielte Cruzeiro die Tabellenführung und ist wohl auch Garant für die greifbare Meisterschaft. Im Nachbarland Argentinien wird die Torschützenliste von einem Kolumbianer angeführt. Teófilo Gutiérrez erzielte in neun Spielen acht Treffer für River Plate. Gefolgt wird er von Federico Mancuello, der für Independiente bisher sieben Tore in neun Meisterschaftsspielen auf sein Konto brachte. Sucht man Brasiliens und Argentiniens Torjäger Nummer eins wird man nicht in Südamerika fündig, sondern in Katalonien. Neymar und Messi arbeiten dort an der Aufgabe, den FC Barcelona mit frischem Ruhm zu küren und Tore für Meisterschaft und Champions League Titel zu liefern. Nebenher wollen sie noch einer absoluten Torfabrik aus Madrid Paroli bieten. Weiterlesen

Fohlen und Wölfe in Europa


Veröffentlicht am 18. September 2014

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Großes Teilnehmerfeld startet in die Gruppenphase der Europa League

In zwölf Gruppen machen sich 48 Mannschaften auf, dem stiefmütterlich behandelten Bruder der Champions League ein wenig Glanz zu verschaffen. Die Europa League lüftet den Vorhang. Gruppensieger und Zweitplatzierter kommen eine Runde weiter. Das nennt sich dann Gruppenphase und mündet in ein Sechzehntelfinale. Dort stoßen noch die acht Gruppendritten der Champions League hinzu. Gemeinsam begibt man sich ins K.O.-System, um den Nachfolger von Titelverteidiger FC Sevilla zu ermitteln. Geschichte ist bereits die erste, zweite und dritte Qualifikationsrunde wie die daraus folgenden Playoffs. Paarungen wie Sioni Bolnissi gegen KS Flamurtari Vlora gehören der Fußballvergangenheit an, der FC Santos Tartu ist zum Erstaunen der Fußballfreunde nicht mehr dabei. Den Wettbewerb anziehender zu machen, es wird auch in dieser Saison nur schwerlich gelingen. Vereine, Teams und Spieler der Europa League haben mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient, als ihnen gewehrt. Weiterlesen