Schlagwort-Archive: Siegeswillen

Werkself überrascht


Veröffentlicht am 26. Februar 2015

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Knapper Sieg über Atlético, auch der BVB darf hoffen

Runde zwei der Achtelfinal-Hinspiele brachte durchaus Überraschungen. Eine davon ganz klar der Leverkusener Auftritt gegen den Vorjahresfinalisten Atlético. In einer von beiden Seiten aggressiv geführten Begegnung, bisweilen am Rande der sportlichen Fairness ausgetragen, gab die in der Bundesliga im Fußballjahr 2015 noch nicht richtig in Tritt gekommene Werkself zu keiner Zeit klein bei, stellte den Favoriten vor größere Probleme, als es erwartet werden durfte und nahm am Ende keineswegs unverdient einen 1:0-Erfolg mit ins Rückspiel. Das Weiterkommen freilich ist das noch lange nicht, für ein Tor aber ist die offensivstarke Bayer-Mannschaft auch im Vicente Calderón immer gut. Und dann bräuchte es durch die Auswärtstorregel eben schon drei Treffer der Rojiblancos… Weiterlesen

Was ist los bei Barca?


Veröffentlicht am 14. April 2014

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„Die Menschen sollten nicht zornig auf die Mannschaft oder den Trainer sein. In Barcelona entscheidet seit vier Jahren nicht mehr der Trainer. Martino tut, was er kann. Aber es ist sehr schwierig, wenn man etwas beschließen will und die Clubspitze einen nicht gewähren lässt. Die Fehler werden in der Vereinsführung gemacht. Neymar ist ein Opfer des Geldes, seines Vaters und des Clubs. Ein 21-jähriger Junge, der sich verbessern kann, dem es aber auch erlaubt sein muss, einmal ein paar Fehler zu machen. Was mit dem Jungen getan wird, ist ungerecht. Vor ein paar Tagen war Messi noch der Beste der Welt und nun soll er der Schlechteste sein? Er ist ein grandioser Fußballer. Warum sollte er das nun nicht mehr sein? Die Leute brauchen immer jemanden, dem sie die Schuld geben können. Die Behauptung, die Spieler hätten ihren Siegeswillen verloren und die Zeit von Barca sei um, ist Schwachsinn, den die Presse schreibt.“

(Johan Cruyff, Interview Marca, 10. April 2014)

Rasenschach und Titelkampf


Veröffentlicht am 9. November 2013

Fußballbegeisterter Norweger greift nach der Schachkrone

Viswanathan Anand (links) und Magnus Carlsen kämpfen im indischen Chennai um die Schachkrone. Hier sitzen sich die beiden bei den Chess Classics 2008 in Mainz gegenüber.

Viswanathan Anand (links) und Magnus Carlsen kämpfen im indischen Chennai um die Schachkrone. Hier sitzen sich die beiden bei den Chess Classics 2008 in Mainz gegenüber.

In der Branche Fußball wird sich leidenschaftlich und leutselig fast „zu Tode geduzt“, wer nicht mitmacht, der gehört nicht zur Familie. Solche Usancen sind im Schach eher unüblich, eine Ausnahme ist der amtierende Weltmeister, der Inder Viswanathan Anand. Diesen nennt jeder nur „Vishy“, mittlerweile Marken- und Spitzname des indischen Ausnahmespielers. Im Zusammenhang mit „Vishy“ gibt es noch ein zweites, ständig wiederholtes Wort: „nett“. Ein netter Weltmeister. Schachlegende Viktor Kortschnoi sagte vor Jahren über die Schachgeneration von Anand: „Die mögen sich alle – entsetzlich. Zu meiner Zeit hat man die Gegenüber noch gehasst.“ Nicht umsonst trägt Kortschnoi sein ganzes Schachleben den Beinamen „Viktor, der Schreckliche“. Weiterlesen

Garcia Sanz: An Magath gefällt mir seine Ehrlichkeit


Veröffentlicht am 24. Juli 2013

„Der Trainer Felix Magath steht mit seinem Erfolg außer Frage. Er hat Stuttgart nach vorne gebracht, ist doppelter Double-Gewinner, Titelträger mit Wolfsburg, hat Schalke die Vizemeisterschaft beschert – heute noch spielt da die Mannschaft, die er geformt hat. Also, er kann das schon!“

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