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Olympischer Geist entwichen


Veröffentlicht am 30. November 2015

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Hamburger Bürger mehrheitlich gegen Olympia

Auch demokratische Entscheidungen lassen Verlierer zurück. Bei allen gewichtigen Gründen der Neinsager, in Hamburg wurde auch ein Stück Zukunft und eine Chance per Wahlurne verspielt. Offensichtlich gibt es in deutschen Vorzeigestädten, wie München und Hamburg, keine mehrheitliche Bereitschaft für die Austragung Olympischer Spiele. Was an der Isar in Sachen Winterspiele passierte, wiederholte sich nun in Hamburg in Sachen Sommerspiele. Die Hamburger gaben beim Olympia-Referendum ein vernehmliches Nein zu Protokoll. Dieses Nein kam von der Mehrheit. Das Ja blieb auf der Strecke. Viele engagierte und fleißige Hamburgerinnen und Hamburger haben sich auf der Befürworterseite für Olympia ins Zeug gelegt. Es gelang ihnen trotz persönlichem Einsatz nicht, den Olympischen Geist unter ihre Mitbürger zu tragen. Den Machern und Helfern ist in ihrer Niederlage zu danken und ihrer Arbeit für Olympia Respekt zu zollen. Sie haben ein gutes Zeichen für Hamburg gesetzt und der Stadt eine Menge internationaler Achtung und Beachtung verschafft. Diesen unlöschbaren Verdienst sollten die nun triumphierenden Olympiagegner bitte nicht vergessen. Weiterlesen

FC Chelsea – FC Arsenal 2:0 (0:0)


Veröffentlicht am 19. September 2015

Abwehrmann Kurt Zouma brachte die Blues auf die Siegerstraße.

Abwehrmann Kurt Zouma brachte die Blues auf die Siegerstraße.

Premier League Spitzenspiel am 6. Spieltag in London

Es rumorte mächtig vor der Partie, das Gespann Arsène Wenger und José Mourinho wurde durch den Blätterwald gefegt. Dabei ging es eher um reißerische Schlagzeilen und weniger um sportliche Aspekte. Man kann es googeln. Der Tabellensiebzehnte FC Chelsea empfing den Tabellenvierten Arsenal London zur Auftaktpartie des sechsten Premier League Spieltags. Für die Fans der Blues also ungewohnte Vorzeichen. José Mourinho nahm schon vor Anpfiff entspannt seinen gewohnten Platz auf der Bank ein, ließ sich die Londoner Sonne ins Gesicht scheinen. Der Blick auf zwei Veteranen. John Terry landete auf der Bank von Chelsea, wo er aus Sicht von neutralen Beobachtern schon lange hingehört. Verteidigerkollege Branislav Ivanović führte die Blues als Kapitän aufs Feld. Petr Čech lief mit der Rückennummer 33 als unumstrittene Nummer eins im Kasten von Arsenal auf, inzwischen so alt oder jung wie seine Rückennummer. Für ihn großer Jubel und respektvoller Applaus von den Chelsea-Fans. Beim Erscheinen von Arsène Wenger erhob sich Mourinho und begrüßte diesen standesgemäß. Die Stamford Bridge natürlich ausverkauft. Bald wird ihr letztes Stündchen schlagen und der alte wie traditionsreiche Kasten in einen Fußballtempel der Moderne umgebaut, die Zahl von 60.000 Zuschauern fassen. Für drei Jahre Bauzeit werden die Blues eine andere Heimspielstätte für sich finden müssen. Bei Anpfiff der Partie dann tatsächlich Fußball. Es sollte dramatisch und fragwürdig werden. Weiterlesen