Schlagwort-Archive: Situation

Die Sache mit dem Du


Veröffentlicht am 1. Dezember 2015

„Trainerfuchs Hans Meyer hat einmal gesagt: Wenn es bei einer Feier auf 23 Uhr zugeht, dann kommen die Situationen, wo es zum Du kommen könnte. Dann heißt es gehen.“

(Sven Köhler, Trainer Hallescher FC, taz, 9. August 2015)

Alex Ferguson über:


Veröffentlicht am 14. Oktober 2015

José Mourinho
„Für José ist es wahrscheinlich das erste Mal in so einer Situation. Fünftletzter in der Tabelle, unglaublich. Aber große Manager finden Lösungen. Er wird eine Lösung finden. Es kann aber einige Wochen dauern. Was ich immer an ihm bewunderte war wie seine Teams bereit sind, für ihn zu spielen. Er muss das Team jetzt wieder auf den richtigen Weg bringen und ich glaube, er wird es tun.“

Jürgen Klopp
„Ich kenne Jürgen sehr gut von unseren Treffen mit den Elite-Trainern in Genf. Er ist eine gute Wahl, ich bewundere ihn. Eine starke Persönlichkeit. Er ist sehr hartnäckig, zielstrebig. Seine Karriere in Dortmund war ein schillernder Aufstieg an die Spitze. Ich denke, er wird sich sehr gut machen. Und ich sage das nicht gerne. Schließlich geht es um Liverpool.“

Transferkomitee FC Liverpool
„Wenn du deinem Manager nicht vertraust, warum hast du ihn dann verpflichtet? Er ist der Mann, der entscheiden sollte, welche Spieler er haben will. Für welche Position er sie haben will, welchen Charakter sie haben sollen. Der Manager weiß mehr als jeder andere. Die Moneyball-Idee, der ständige Blick auf Statistiken ohne die Gedanken des Trainers zu berücksichtigen – in meinen Augen ist das falsch. Warum jemandem einen Job geben, wenn er ihn nicht ausführen kann?“

(Sir Alex Ferguson, Interview ESPN, 9. Oktober 2015)

Schade!


Veröffentlicht am 21. September 2015

„Isoliert betrachtet sage ich: schade! Allein an Lucien Favre ist die aktuelle Lage nicht festzumachen. Ich war mir sicher, dass er mit der Unterstützung des Vereins die Situation in den Griff bekommen hätte. Aber seine Entscheidung gilt es zu respektieren. Vielleicht war auch etwas anderes faul in der Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer und der Borussia. Was in meinen Augen überhaupt nicht sauber war, ist die Art und Weise seines Abgangs. Der Weg, seinen Rücktritt ohne Rücksprache mit dem Verein zu verkünden, war falsch. Damit hat Favre den Verein, der mit ihm durch die Krise gehen wollte, in eine schwierige Situation gebracht und die Verantwortlichen brüskiert. Das ist nicht in Ordnung!“

(Felix Magath, Kolumne, tz München, 21. September 2015)

Ein Mann zu jeder Jahreszeit


Veröffentlicht am 13. September 2015

„Diese Ergebnisse sind die schlimmsten in meiner Karriere, sie entsprechen nicht meiner Qualität und meinem Status. Aber ich bin in der Lage, die Situation zu bewältigen. Ich habe nicht das Gefühl, unter Druck zu stehen und bin der richtige Mann für den Job. Ich glaube nicht, ein anderer, der kommen könnte, wäre besser darin, meine Arbeit zu machen. Um den Titel noch zu gewinnen, wird es nicht nur von uns abhängen, sondern auch von den Clubs, die über uns stehen. Selbst wenn wir jedes Spiel gewinnen bis zum Ende der Saison, wir werden immer abhängig sein von anderen Ergebnissen. Ich weiß, dass eine Menge Leute froh sind, mich nach so vielen Jahren in einer Situation wie dieser zu sehen. Sie sollen es genießen. Aber ich werde meinen Tag morgen auch genießen, wieder hart arbeiten, damit wir am Mittwoch gewinnen können.“

(José Mourinho, Interview BBC Sport, 12. September 2015)

Mr. Maximum


Veröffentlicht am 5. August 2015

„Für mich ist er der beste Trainer der Bundesliga: Lucien Favre! Denn man sollte das Ergebnis der Arbeit eines Trainers immer in Relation zu den finanziellen Möglichkeiten setzen. Er hat die Borussia in einer ausweglosen Situation übernommen und holt aus dem ihm zur Verfügung stehenden Kader stets das Maximum heraus.“

(Felix Magath, Kolumne, Express, 4. August 2015)

Gelenkte Gier


Veröffentlicht am 18. Juli 2015

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Das aberwitzige Wechseltheater des Raheem Sterling

Ein Paradeexemplar des modernen Jungprofis, längst kein Einzelfall, ließ dieser Tage den Fußball in den Spiegel schauen und offenbarte mal wieder die dunkle Seite des Sports. In England ging ein gewaltiges Schmierentheater über die Fußballbühne. Der Hauptakteur eine Mischung aus unreifem Kind, großer Hoffnung und hohem Risikofaktor. Seine Torquote ist ausbaufähig, der linke Fuß schwach, die Launenhaftigkeit greifbar. Er ist jung und schnell, bringt Leben auf die Außenbahn, zeigt dabei erstaunliche Dribblings, die Flanken kommen meistens an. Dazu besitzt er noch einen englischen Pass. So etwas reicht aus, um in Englands Fußball als große Nummer zu gelten und für 69 Millionen Euro Ablöse den Verein zu wechseln. Weiterlesen

Felix Magath vor Partie gegen Derby County


Veröffentlicht am 23. August 2014

„Es passiert, dass man Spiele verliert, aber drei hintereinander ist eine Menge. Ich bin aber überzeugt, dass wir in dieser Saison den Aufstieg in die Premier League schaffen. Auch Eigentümer Shahid Khan weiß, dass es vielleicht schwieriger wird als wir dachten. Ich wusste, dass es eine sehr harte Liga ist – ich habe nie etwas anderes gesagt. Wir haben eine Menge neue und viele junge Spieler. Ich sagte ihnen, dass ich jedem eine Chance gebe. Natürlich sind die Fans nicht mit der Situation zufrieden. Aber wir wollen die Dinge ändern und Fulham wird kämpfen. Wenn die Dinge so lange in die falsche Richtung liefen kann man Änderungen nicht in ein paar Wochen herbeiführen. Es braucht Zeit, ich hoffe, die Fans werden mehr Geduld haben und werden uns in den nächsten Spielen unterstützen. Derby County habe ich im Play-Off-Finale beobachtet. Nur in der letzten Minute haben sie dieses Spiel verloren. Sie sind eine Mannschaft, die guten Fußball spielt und einer der Favoriten für den Aufstieg. Es wird ein schweres Spiel werden. Derby ist physisch nicht so stark wie die Wölfe, Millwall oder Ipswich, aber sie sind ein spielerisch besseres Team. Für uns wird es daher ein besseres Spiel werden. Wir haben nicht das physisch stärkste Team, aber das war nicht die Idee. Unsere Idee war, eine Mannschaft, die Fußball spielt.“

(Craven Cottage, 22. August 2014)

Felix Magath vor Partie gegen FC Millwall


Veröffentlicht am 15. August 2014

„Als ich im Februar begann, war die Situation offenkundig. Die Mannschaft war zu alt. Ich kam hierher, um eine neue Mannschaft aufzubauen. Es ist phantastisch mit jungen Spielern zu arbeiten und so nahm ich sechs Spieler aus unserer Nachwuchsakademie in den Profikader. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine junge und ehrgeizige Mannschaft aufbauen, die in der Lage ist, sich Richtung Premier League zu entwickeln. Das ist unser erklärtes Ziel. Wir waren nach dem Spiel in Ipswich enttäuscht. Aber wir haben intensiv über das Spiel gesprochen und wissen, was wir besser machen können, woran wir arbeiten müssen. Ich bin zuversichtlich und überzeugt, dass wir in der Lage sind, ein sehr gutes Spiel am Samstag abzuliefern. Wir freuen uns auf die Partie, wollen das Heimspiel gegen Millwall gewinnen und die ersten drei Punkte holen. Kostas Mitroglou und Bryan Ruiz sind beides Spieler, die uns gezeigt haben, dass sie auf höchsten Niveau spielen: Bryan Ruiz bei der Weltmeisterschaft und Mitroglou in der Champions League. Es könnte sein, dass sie den Verein in den nächsten Tagen verlassen. Mein Gegenüber bei Millwall, den Trainerkollegen Ian Holloway schätze ich sehr. Ich traf ihn vor einiger Zeit auf einer Trainertagung. Er ist ein Kämpfer und Arbeiter, er liebt und lebt Fußball so wie ich es auch mag und ich wünsche ihm für die Saison alles Gute.“

(Craven Cottage, Pressekonferenz, 15. August 2014)

Felix Magath vor Partie gegen Chelsea


Veröffentlicht am 1. März 2014

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„Es ist ein wichtiges Spiel für mich, weil es mein erster Auftritt im Craven Cottage. Wenn wir Kampfgeist auf dem Spielfeld zeigen, können wir die Menge auf den Rängen hinter uns bringen. Bei Heimspielen kann das Publikum der 12. Mann sein und das ist, was wir brauchen. Wir brauchen alle Unterstützung, die wir bekommen können.“

„Ich bin überzeugt, dass wir am Samstag ein gutes Spiel machen. Ein kleiner Vorteil für uns. Chelsea spielte am Mittwoch in der Champions League, hatte eine lange Reise. Sie müssen Zeit am Flughafen verbringen, fliegen ein paar Stunden, haben das Spiel am späten Abend. Die Spieler können nicht auseichend schlafen, sind am nächsten Tage müde. Dann geht es wieder zum Flughafen und es wird Zeit mit Warten verbracht. Darin liegt eine Chance für uns. Natürlich bleibt Chelsea Favorit. Aber wir haben uns gut vorbereitet, das Training zeigt Wirkung, wir werden alles versuchen, kämpfen und ein schnelles Spiel machen.“

„Mir ist grundsätzlich egal wer der Manager auf der anderen Seite ist. Hier in der Premier League haben sie viele große Manager – Pellegrini, Wenger und Mourinho. José Mourinho hat Titel gewonnen, mit jedem Team das er trainierte. Ich glaube Mourinho ist vielleicht derjenige, der mir ähnlich ist. Beide verlieren wir nicht gern.“

(Felix Magath, London, 28. Februar 2014)