Schlagwort-Archive: Sohn

Erwartet und unerwartet


Veröffentlicht am 31. Oktober 2015

„Mein Sohn ist Chelsea Fan. Dem habe ich schon vor der Saison gesagt, es wird nichts mit Chelsea in diesem Jahr. Dass es aber so schlecht läuft und sie gar nicht mehr in der Spitze sind, hätte ich nicht erwartet.“

(Felix Magath, Sky Sport News, 30. Oktober 2015)

100 Länderspiele und einen sozialen Blick


Veröffentlicht am 16. August 2015

„Jeden Penny den ich verdiene werde ich für wohltätige Zwecke an das „Temple Street Hospital“ und die Organisation „Heart Children Ireland“ geben. Diese Wohltätigkeitsorganisationen sind nah an meinem Herzen. Ich will nicht einen Penny für mich. Ich werde etwas Gutes tun und ansonsten nur Fußball spielen. Das einzige, was ich von den Rovers genommen habe ist ein von Hyundai gesponserter Leihwagen. Jeder Penny – egal ob Gehalt, ob Boni, Prämien oder was auch immer – geht zu gleichen Teilen an diese beiden wohltätigen Organisationen. Ich habe in der Vergangenheit mit Wohltätigkeitsorganisationen zu tun gehabt, einschließlich „Heart Children Ireland“ wegen meines Sohnes. Die Operation meines Sohnes fand in London statt, die Untersuchungen und Kontrollen aber hier. Ich will daraus keine große Geschichte machen. Es ist für mich selbstverständlich.“

(Damien Duff, Shamrock Rovers, Reportage, Irish Independent, 16. August 2015)

Wenn die Söhne mit dem Vater


Veröffentlicht am 29. November 2014

imago18168240m_c

Zinédine Zidane und sein persönliches Fußballquartett

Im Meer der Nachrichtensaat des Weltfußballs nur ein kleines Korn, aber aus was für einem Speicher! Enzo Fernández, mit vollem Namen Enzo Alan Zidane Fernández, wurde am 16. November 2014 beim 2:1-Sieg von Real Madrid Castilla im Ligaspiel gegen UB Conquense in den Schlussminuten eingewechselt und gab damit im Alter von 19 Jahren sein Punktspieldebüt bei den Madrilenen. Sein Trainer ist ein Mann mit einem der größten Namen des Weltfußball und im Hauptberuf auch noch der Vater von Enzo, kein geringerer als Zinédine Zidane. Real Madrid Castilla ist die Talentschmiede und zweite Mannschaft des spanischen Fußballclubs Real Madrid, die dem eigenen Nachwuchs als Anlaufstätte zum ersten Team dient. Man spielt gegenwärtig in der dritthöchsten Spielklasse des spanischen Fußballs, der Segunda División B. Seit Saisonbeginn 2014/15 ist Vater Zidane dort Cheftrainer. Die „10“ im Team trägt Enzo, eine Nummer, die dem Vater durchaus bekannt sein sollte. Weiterlesen

Die Passion des Pep Guardiola


Veröffentlicht am 29. April 2014

imago08564173m_c

Lissabon vor Augen und Katalonien im Herzen

Neben der Leidenschaft für das vollendete Spiel und dem Traum vom ewigen Ballbesitz, treibt Pep Guardiola noch eine andere Leidenschaft um. Pep Guardiola ist ein wahrer Musterkatalane, Verfechter der Unabhängigkeit seines Heimatlandes, ein Vorkämpfer und eine Symbolfigur für alle Gleichgesinnten. Geboren in der Provinz Barcelona, erblickte Guardiola 1971 in der kleinen Gemeinde Santpedor das Licht der Welt, in der Herzkammer Kataloniens. In Santpedor ist der Fußballplatz schon zu seinen Lebzeiten nach ihm benannt. Gegen den Bau eines Denkmals hat er aber dann doch sein Veto eingelegt. Ihm geht es nicht um Eitelkeiten, ihm geht es um Katalonien. Seiner Heimatgemeinde und den dort lebenden Menschen ist ihr Pep bis heute treu geblieben. Katalonien trägt er im Herzen, ob er sich nun in der Weltmetropole New York aufhält oder in der bajuwarischen Hauptstadt München seiner Arbeit nachgeht. Worte wie „wir spielen linken Fußball, alle machen alles“ wird er allerdings in München und beim FC Bayern nicht in die Mikrofone sagen. In Barcelona tat er dies regelmäßig. Darin dem großen César Luis Menotti ähnlich und inhaltlich nah beim Che Guevara Verehrer Óscar Tabárez, seines Zeichens uruguayischer Nationaltrainer. Weiterlesen