Schlagwort-Archive: Spieler

Vereine entwickeln


Veröffentlicht am 1. März 2020

„Die letzten Jahre habe ich erst Spieler entwickelt, dann habe ich Mannschaften entwickelt. Jetzt gehe ich dazu über, Vereine zu entwickeln. Ein neues Projekt. Ich fühle mich sehr wohl und glaube, dass ich mit meinen Kontakten, mit meiner Erfahrung und meinem Wissen Vereinen helfen kann vorwärtszukommen.“

(Felix Magath, NDR Sportclub, 23. Februar 2020)

Würzburger Eindrücke


Veröffentlicht am 10. Februar 2020

„Was ich sagen kann ist, dass die Leistungen seit Januar gut waren. Man kann sehen, dass hier gute Arbeit gemacht wird. (…) Es ist ja klar, dass wir aus dieser Liga raus müssen, alleine aus wirtschaftlichen Gründen. (…) Die Kraft, die ein Trainer hat, bekommt er vom Verein. (…)  Ich freue mich, dass ich mit Thorsten Fischer jemanden gefunden habe, der bereit ist, dieses Risiko einzugehen, sich auf meine Vorstellungen vom Fußball einzulassen.“

(Felix Magath, Gespräch mit Main-Post, Würzburg, 10. Februar 2020)

Einzelkämpfer Trainer


Veröffentlicht am 31. Dezember 2019

„Der Fußballsport wurde immer mehr zum Sportgeschäft. Die Konsequenz daraus ist, dass in Vereinen immer mehr Positionen entstanden sind und immer mehr Personen im sportlichen Bereich mitreden. Den Kopf hält in der Regel nur der Trainer hin. Deswegen werden bei weniger guten Ergebnissen die Trainer ständig entlassen. Trainer waren immer Einzelkämpfer, sie haben keine Interessenvertretung wie die Spieler oder die Liga mit der DFL. Den Trainer schützt niemand.“

(Felix Magath)

Psychologie des Trainerwechsels


Veröffentlicht am 29. November 2019

„Ich habe, wenn ich – wie in Frankfurt, Bremen oder Wolfsburg – während der Saison einstieg, zuallererst Spieler aufgestellt, die anpackten, arbeiteten und diszipliniert spielten. Wichtig war für mich in einer derartigen Lage die Kommunikation. Ich sprach mit den Spielern, dem Kapitän und dem Umfeld, um zu erfahren, wo die Probleme innerhalb der Mannschaft lagen. Solche Informationen sind elementar, um auf das Team psychologisch optimal einwirken zu können. Es geht da nicht zuallererst um die fußballspezifischen Fähigkeiten eines Trainers, nein, man muss motivieren, Impulse setzen. Für manche Spieler bedeutet ein Trainertausch einen Neustart, andere müssen sich neu bewähren, sodass im Idealfall der ganze Kader wieder funktioniert, auch wenn es immer Unzufriedene geben wird.“

(Felix Magath)

Torgarant + Weltklasse = Gerd Müller


Veröffentlicht am 27. November 2019

Felix Magath, Ludger Schulze, Müller-Biograph Hans Woller (© Catherina Hess | © Pierre Jarawan)

„Gerd Müller würde in der heutigen Zeit wohl noch mehr Tore als Robert Lewandowski schießen. Das Mittelfeld beim FC Bayern ist heute einfach besser besetzt als in den 1970er Jahren. Lewandowski ist ein Weltklasse-Spieler. An die Genialität eines Gerd Müller reicht er meines Erachtens nicht heran. Für mich war Gerd Müller der beste Fußballspieler der Welt – und womöglich wäre er es heute auch noch.“

(Felix Magath, Literaturhaus München, Podiumsdiskussion, 20. November 2019)

Pro Hallenfußball


Veröffentlicht am 12. November 2019

„Spieler, die sich auf einem engen Raum im Eins-gegen-Eins durchsetzen, gibt es leider immer weniger. Für mich war das immer ein ganz wichtiger Teil der Trainingsarbeit und deswegen bin ich auch immer ein Verfechter des Hallenfußballs gewesen.“

(Felix Magath, Nord West Zeitung, 12. November 2019)

Den Weg aufzeigen


Veröffentlicht am 12. April 2019

„Ich habe Erfolg damit gehabt und habe nichts anderes gemacht als das, was ich als Spieler selbst machen musste. Dabei schaue ich auf eine große Erfahrung zurück. Wenn man wie ich in der zweittiefsten Liga gespielt hat, aber mit dem Finale der Fußballweltmeisterschaft seine aktive Laufbahn beendet hat, dann hat man alles mitgemacht und kann schon einschätzen was ein Spieler in der Lage ist zu leisten und wie viel er trainieren kann. Der Trainer ist dafür da, dass er den Spielern den Weg aufzeigt. Was ich in meiner Trainerzeit gelernt und mitgenommen habe, dass viele Spieler und Menschen sich selbst limitieren, statt offen zu sein für Weiterentwicklungen.“

(Felix Magath im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk am 8. April 2019.)

 

Fußball: Spiel von Menschen


Veröffentlicht am 29. Dezember 2018

„Was ich als Problem sehe in der Bundesliga, ist diese systematische Spielweise, die seit Jahren Einzug gehalten hat. Ich bin immer ein Vertreter der Ansicht, Fußball wird von Menschen gespielt und Menschen entscheiden, was zu tun ist und nicht das System. Mir ist die Spielweise längst zu schematisch. Ich glaube, es ist auch ein Grund, warum wir uns international in der Breite nicht mehr durchsetzen. Es liegt leider an der DFB-Politik, die in den Nachwuchsleistungszentren bestimmt wie trainiert wird und alle müssen sich daran halten. Es gibt Punkte, wenn man es so macht, wie der DFB es will und Geldabzug, wenn es jemand anders macht. Ob man so Spieler auf den Platz bekommt, die in der Lage sind sich international durchzusetzen, möchte ich bezweifeln.“

(Felix Magath, Gast bei Sky 90, 23. Dezember 2018)

Klare Ansage


Veröffentlicht am 8. Oktober 2018

„Spieler agieren nicht für den Job des Trainers. Das ist lächerlich. Wenn sie für den Manager spielen würden, wären sie keine guten Profis.“

(José Mourinho, Äußerung nach dem 8. Premier League Spieltag, ESPN, 6. Oktober 2018)