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Kicken mit Herz am 14. Juni 2015 in Hamburg


Veröffentlicht am 11. Juni 2015

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Felix Magath mit dabei

Der Countdown läuft, der Herzschlag steigt: Am 14. Juni 2015 stehen sich Promis und Ärzte beim Benefiz-Fußballspiel Kicken mit Herz gegenüber. Mit dabei sind prominente Unterstützer wie Felix Magath, Tim Mälzer, Fabian Boll, Jupiter Jones und viele mehr. Alle Einnahmen gehen an die Kinder-Herz-Station am UKE. Am Sonntag, 14. Juni 2015, bringen mehr als 30 Prominente und 5.000 Fans das Stadion Hoheluft zum Beben – dann heißt es zum achten Mal Anstoß für Kicken mit Herz. Die Hamburg Allstars haben sich für den Benefiz-Kick ordentlich verstärkt: Felix Magath, Ivan Klasnic, Patrick Owomoyela, Kai Pflaume, Fernanda Brandao und Jupiter Jones stehen erstmals auf dem Kicken-mit-Herz-Rasen. Außerdem wieder mit dabei: Kicken-mit-Herz-Legenden Tim Mälzer, Elton, Bjarne Mädel, Johannes Oerding, Steffen Hallaschka, Fabian Boll, Peter Lohmeyer, Thomas Meggle und viele mehr. Weiterlesen

Gunners vs. Blues


Veröffentlicht am 26. April 2015

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Arsenal empfängt Chelsea zum Spitzenspiel der Premier League

Der 65-jährige Franzose glaubt nicht an Statistiken, der 52-jährige Portugiese verachtet den über jede Facette des Fußballs hereinbrechenden Zahlensalat. Dennoch wurden vor dem anstehenden Spitzenspiel der Premier League Bilanzen gequält. Da liest man, Arsène Wenger hat gegen José Mourinho keinen Sieg, fünf Remis und sieben Niederlagen auf dem Zettel. So etwas gehört zum medialen Vorgeklapper, sachlich betrachtet empfängt der Tabellenzweite der Premier League den Tabellenführer, ein Derby erfreut London, die Blues sind Gast bei den Gunners im Emirates Stadium. Fünf Spieltage vor Saisonschluss hat der FC Chelsea wie der FC Arsenal noch ein Nachholspiel im Köcher, das Mourinho-Team verfügt außerdem über zehn Punkte Vorsprung vor der Wenger-Truppe. Weiterlesen

Old Firm


Veröffentlicht am 1. Februar 2015

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Scottish League Cup: Celtic Glasgow – Glasgow Rangers 2:0 (2:0)

In 54 Ländern auf fünf Kontinenten wurde die Partie ausgestrahlt. Nicht etwa Barca gegen Real stand auf dem Programm. Celtic Glasgow und Glasgow Rangers spielten im neutralen wie ausverkauften Hampden Park (Glasgow) um den Einzug ins Finale des schottischen League Cups. Wie immer ging es – besonders im Vorfeld – in diesem „Old Firm“ um mehr als Fußball. Zu alt und zu groß die Rivalität. Erstmals seit dem Zwangsabstieg der Rangers 2012 kam es wieder zum „Old Firm“. Statistiker und Historiker tun, was sie gerne tun: sie streiten. Die einen behaupten, es sei Nummer 400 gewesen, andere pochen auf die 401. Über ein Jahrhundert verteilt können Zahlen schon mal durcheinander kommen. So oder so, Rangers und Celtic, im Sinne des Wortes zwei Religionen, zwei Welten, eine Stadt. Die letzten drei Jahre ruhte dieses 127 Jahre alte Derby. Die Rangers wurden nach finanzieller Pleite aufgelöst, dann neugegründet und mussten in der vierten Liga neu anfangen. Am Sonntag standen sie nun immerhin schon als Zweitligist im Ligapokal-Halbfinale. Ausgerechnet gegen Celtic! Weiterlesen

Auf den Gabentisch – Weihnachtsempfehlung I


Veröffentlicht am 14. Dezember 2014

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Berliner Fußballplätze und Stadien

Fußball einmal anders. Aber pur und mit Genuss. Arm und sexy bezeichnete ein Berliner Bürgermeister seine Stadt. Er vergaß dabei etwas fundamentales, Berlin war stets sportlich, immer fußballverrückt und ständig in Bewegung. „Der Berliner hat keine Zeit. Er hat immer etwas vor, er telefoniert und verabredet sich, kommt abgehetzt zu einer Verabredung und etwas zu spät – und hat sehr viel zu tun“, so einst Kurt Tucholsky, Berlins großer Journalist in einem seiner unvergessenen Wortgebilde über Deutschlands Hauptstadt. Wenn Tucholsky zum Buch griff, übertitelte er seine Rezensionen „Auf dem Nachttisch“. Diese Weihnachtsempfehlung unserer Redaktion hätte er dort sicher gern platziert. Ein engagiertes und kundiges Autorenteam hat im Verlag „edition else“ unter dem Titel „Rasen der Leidenschaften“ den Fußball Berlins anhand der Geschichte seiner Stadien und Fußballplätze eingefangen. Über ein Jahrhundert Berliner Fußballgeschichte wurden sachkundig dokumentiert, Freud und Leid einer Großstadt und seiner Menschen spiegeln sich in den Porträts der Fußballorte. Denoch ist dieses Buch kein lokal begrenztes Kompendium der Berliner Fußballbiographie, sondern vielmehr ein beeindruckendes Zeugnis deutscher und europäischer Fußballkultur. Dieses Buch kommt trotz historischer Last nie angestaubt oder antiquiert daher, es prickelt frisch und hebt den Blick erhellend, erzählt auch vom vibrierenden Temperament der Stadt Berlin und lädt zum sofortigen Spaziergang durch die Metropole an der Spree ein. Damit auch ein kommunikatives wie familienfreundliches Buch. Weiterlesen

Spott im Sozialen Netzwerk


Veröffentlicht am 10. November 2014

„Für Schalke ist Konstanz nur eine Stadt am Bodensee.“

(@zeitonlinesport, Twitter, 10. November 2014)

Nachbarschaftsduelle


Veröffentlicht am 27. September 2014

Derbys bereichern Liga-Spieltag in Europa

Der anstehende Spieltag in Fußballeuropa bietet viel Hausmannskost, aber auch interessante Derbys. Die Bundesliga wirft das Revierderby in den Ring, wartet mit Schalke gegen Dortmund auf. Die Knappen haben in den letzten Jahren die Augenhöhe zu Dortmund verloren, wer am Ende dieser Saisonende die Nase vorn hat, steht für neutrale Betrachter wohl außer Frage. Durch einen Sieg bietet sich für Königsblau aber die seltene Gelegenheit, in der Tabelle an Schwarz-Gelb vorbeizuziehen, zumal Dortmunds Lazarett größer wird. Beide Vereine marschieren bisher in trauter Eintracht was lausige Defensivleistungen anbelangt. Keine Eintracht mehr in Sachen sportlicher Kompetenz. Die Arbeit des Trainers wird in Dortmund vor den Augen der Welt geschätzt und sogar geliebt, vorbehaltlos unterstützt. Ein Grundpfeiler Dortmunder Erfolgsjahre. In Schalke ist der Trainer stets eine Art Manövriermasse, wird zur bedauernswerten Figur, kämpft allein auf weiter Flur. Bei Bedarf Alleinschuldiger und Sündenbock, muss er Prügel kassieren für die schreiende Inkompetenz anderer. Ob Jürgen Klopp eigentlich weiß, wie gut er es hat? Weiterlesen

Nottingham Forest Football Club


Veröffentlicht am 17. September 2014

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FC Fulham Gast im City Ground

Zwischen dem Craven Cottage und dem City Ground von Nottingham Forest liegen 256 km. Nottingham beheimatet zwei der ältesten Fußballclubs der Welt. Notts County, aktuell League One, wurde 1862, Nottingham Forrest, aktuell Championship, wurde 1865 gegründet. 1866 bestritten beide Teams das erste Derby der Fußballgeschichte. Robin Hood durchstreift nicht mehr die Wälder um Nottingham, aber seine Legende lebt. Auf allen Kontinenten kennt man die Taten des ehrlichen Räubers und seiner Gefährten, auch Hollywood sei Dank. Ein Denkmal des Helden mit dem Bogen steht heute vor dem Schloss von Nottingham. Die Stadt in den East Midlands beherbergt nicht nur rund 300.000 Einwohner, sondern auch weitere Legenden. Der „Ye Olde Trip To Jerusalem“ soll angeblich ältester Pub in England sein, aus der Zeit der Kreuzzüge stammen. Auch Könige wirkten in Nottingham. Wilhelm der Eroberer ließ im Jahr 1068 auf dem Sandsteinfelsen von Nottingham ein Schloss errichten. Der englische Bürgerkrieg nahm 1642 in Nottingham seinen Anfang. In Nottingham atmet man in allen Straßen Tradition. Die britische Industrie sah in Nottingham stets ein wichtiges Zentrum. Die berühmte „Raleigh Cycle Company“ versorgt seit 1887 die Briten mit Drahteseln, die „Imperial Tobacco Group“ mit Zigaretten und Tabak. Die Stadt in der Grafschaft Nottinghamshire ist auch bedeutendes Bildungszentrum, nennt zwei Universitäten ihr Eigen. Zur Universität Nottingham gehört das „Queen’s Medical Centre“, größtes Krankenhaus in Großbritannien. In der Stadt gibt es vier Theater. Nottinghams zentrale Lage macht die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Schiene und Straße. Seit 1969 ist Karlsruhe die deutsche Partnerstadt von Nottingham. Weiterlesen

Ipswich Town


Veröffentlicht am 8. August 2014

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Der Fulham FC reist zum Saionauftakt nach Ipswich

Zwischen dem Craven Cottage und dem Stadion von Ipswich Town liegen 150 Kilometer. Beschauliche Stadt mit ca. 140.000 Einwohnern, liegt Ipswich an der Mündung des Flusses Orwell in der Grafschaft Suffolk im Osten Englands. Die Stadt ist der Geburtsort des legendären Kardinal Thomas Wolsey, Lordkanzler unter dem berüchtigten Tudorkönig Heinrich VIII.  Ipswich verfügt über einen florierenden Handelshafen, in dem mehrere Millionen Tonnen Frachtgut im Jahr umgeschlagen werden. Und was dem Briten so teuer wie dem Deutschen, die Stadt verfügt seit 1746 über eine legendäre Brauerei, die Greene King Brewery. Großer Stolz der Stadt Ipswich und der Menschen ist natürlich ihr Fußballverein, der Ipswich Town Football Club. Tradition allerorten. Stadt, Menschen und Verein leben den Fußball gemeinsam, eine ganze Region steht zu ihren „Tractor Boys“, identifiziert sich mit Club und Spielern. Unter dem legendären Alf Ramsey sicherte sich Ipswich Town in der Saison 1961/62 den englischen Meistertitel. Eine andere herausragende Persönlichkeit der englischen Managerzunft lenkte die Geschicke der zweiten Erfolgsphase des Vereins. Unter Bobby Robson holte der Club den FA Cup mit einem 1:0 im Wembley Stadion über Arsenal London. 1981 folgte der Sieg im UEFA Cup Endspiel gegen den AZ Alkmaar. Bis heute größter Triumph der Vereinsgeschichte. Die Erfolgsmanager wurden später geadelt, heute stehen die Statuen von Sir Alf Ramsey und Sir Bobby Robson vor dem Portman Road Stadium, der 30.000 Zuschauer fassenden Heimstätte von Ipswich Town im klassischen englischen Stadionstil. Nach Bobby Robson ist außerdem auch eine Tribüne benannt. Weiterlesen

Hans „Joan“ Gamper – Vater des FC Barcelona


Veröffentlicht am 23. Januar 2014

Ein Mann aus Winterthur beschenkte Katalonien

Joan Gamper an seinem Schreibtisch – eine historische Nachbildung des Gründungsmitglieds im Museum des FC Barcelona.

Joan Gamper an seinem Schreibtisch – eine historische Nachbildung des Gründungsmitglieds im Museum des FC Barcelona.

„Wer hat’s erfunden? Die Schweizer!“ Wer kennt ihn nicht, den Werbeslogan eines Pastillenherstellers. In Barcelona braucht man witterungsbedingt wenig Halsbonbons, ein Eidgenosse hat dort aber einen besonders guten Ruf, er erfand den Katalanen ihren FC Barcelona: Hans „Joan“ Gamper. Der lebenskluge Gamper war, was es angeblich nicht gibt, eine Art „eierlegende Wollmilchsau“. Wenige Dinge, in denen dieser Mann nicht zu Hause, wenige Hürden die ihn schreckten. Sieht man heute seine Silhouette im Vereinsmuseum des FC Barcelona, gleicht diese Peter Ustinov in dessen Paraderolle von Agatha Christies Superdetektiv Hercule Poirot. Gezwirbelter Schnurrbart und stilvoller Kneifer, Gamper scheint dem Großschauspieler wie aus dem Gesicht geschnitten. Weiterlesen