Schlagwort-Archive: Stiftung

„Hamburg kann Olympia!“


Veröffentlicht am 24. November 2015

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Hamburgs Erster Olympia-Botschafter Alexander Otto im Interview

Alexander Otto ist ein global erfolgreicher Unternehmer, der sich mit Enthusiasmus nicht nur für Sport und Fußball einsetzt, sondern als Mäzen auch die schönen Künste in Hamburg fördert. Der gebürtige Hamburger steht als Hamburgs Erster Olympia-Botschafter in vorderster Reihe, um die Olympischen Spiele 2024 in seine Heimatstadt zu holen. Mit Verve wirbt Alexander Otto dabei weltweit und mit gleichermaßen Herzblut in Hamburg bei seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern für einen positiven Ausgang des Olympia-Referendums. Darüber hinaus ist der jüngste Sohn des Versandhausgründers Werner Otto der Macher des HSV-Campus – ein Projekt, welches den Hamburger Sport-Verein in Sachen Nachwuchsarbeit zukunftstauglich und wettbewerbsfähig machen soll. Dabei ist Alexander Otto bei weitem nicht nur auf der großen Sportbühne zu Hause, sondern unterstützt mit seiner Alexander Otto Sportstiftung intensiv die nachhaltige Förderung des Breitensports. Nun möchte der leidenschaftliche Sportförderer und Olympia-Werber die Elbmetropole für die Olympische Idee begeistern und ist mit seinen Mitstreitern dabei schon ein gutes Stück des Weges vorangekommen. Inzwischen läuft die letzte Abstimmungswoche für das Olympia-Referendum – noch bis einschließlich Sonntag, 29. November, entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger abschließend über die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in der Hansestadt. Magath & Fußball befragte Hamburgs tatkräftigen Olympia-Macher zum Stand der Dinge. Weiterlesen

Felix Magath im Talk am Sonntag


Veröffentlicht am 18. Oktober 2015

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„Von Beginn an, seit ich laufen konnte, habe ich gegen den Ball getreten. […] Man war von klein auf an Kritik gewohnt – es war nichts Außergewöhnliches kritisiert zu werden. Im Grunde war ich auch immer selbstkritisch genug und mit meinen Leistungen selten zufrieden. Ich habe immer nach Höherem gestrebt, immer versucht das Maximale zu machen. Das hat mich dazu gebracht mehr zu trainieren und mich weiterzuentwickeln. […] Niederlagen konnte ich immer schwer akzeptieren. Das ist bis heute so geblieben. Ich wollte immer gewinnen, ich will immer gewinnen. Dementsprechend fordere ich mich selbst. […] Ich habe im Herzen, mit Jugendlichen und jungen Männern zu arbeiten die ihr Leben völlig verändern könnten indem sie durch gute Leistungen beim Fußball Außergewöhnliches leisten, dadurch eben auch außergewöhnlich verdienen. […] Im Profisport geht es um Erfolg, geht es darum möglichst maximalen Erfolg zu erreichen. Die Entwicklung geht immer mehr hin zum Geld. Wer mehr Geld hat ist auch erfolgreicher. Ich habe gelernt, es geht auch anders. Man braucht nicht unbedingt Geld um erfolgreich zu sein. Das möchte ich jungen Menschen zeigen und vorleben, auch weitergeben. Was ich von meinen Spielern verlange, die mir anvertraut werden, ist was ich selbst gemacht habe. Ich verlange nichts was ich nicht selbst gemacht hätte oder selbst auch bereit wäre zu machen.“

„Für mich ist der Glaube ein ganz wichtiger Teil der Gesellschaft.“

„Die Phytokids-Stiftung, in deren Beirat ich tätig bin, hat z.B. Projekte in der Ukraine und in Turkmenistan. Dort habe ich Kinderkrankenhäuser und Waisenhäuser besucht. Wenn man in solche Gegenden kommt und sieht wie Kinder dort leben, lernt man was eigentlich Sache ist. Diesen Kindern geht es viel schlechter als denen die hier in Deutschland aufwachsen. Wenn man diese Dinge sieht wird man wieder geerdet und weiß was wichtig und was nicht so wichtig ist.“

(Auszüge)

Hier geht’s direkt zum Interview.

(Felix Magath, Talk am Sonntag mit Bruder Paulus, katholisch.de/Sat1, 18. Oktober 2015)

„Mit Schwarz am liebsten den Igel“


Veröffentlicht am 16. Juli 2015

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Unternehmer und Mäzen Wolfgang Grenke im Interview

Ein Lieblingswort des innovativen Unternehmers und passionierten Schachspielers ist Nachhaltigkeit. Er weiß es mit Leben zu füllen. Zu diesem Leben gehören Kultur und Sport. Dank ihm haben die Berliner Philharmoniker und Schachweltmeister Magnus Carlsen in einer kleinen wie feinen Kur- und Bäderstadt einen zweiten Heimathafen. Was er an vielschichtiger Lebensleistung den 24 Stunden des Tages zu entreißen vermag ist staunenswert. Der 1951 in Baden-Baden geborene Unternehmer Wolfgang Grenke ist als Vorsitzender des Vorstands der GRENKELEASING AG auch verantwortlich für Strategie und Konzernentwicklung. Dem leidenschaftlichen Schachspieler sind diese Aufgaben wie auf den Leib geschnitten. 1978 gründete er die GRENKELEASING KG, aus dieser Erfolgsgeschichte wurde dann im April 2000 der Börsengang der GRENKELEASING AG, die heute Teil der Grenke Gruppe ist. Wolfgang Grenke wirkt schon sehr lange weit über sein Unternehmen hinaus. Er lässt die Gesellschaft teilhaben an seinem Erfolg, unterstützt vehement Jugend- und Bildungsprojekte, engagiert sich in Sachen Kultur, fördert die schönen Künste. Herausragendes Beispiel das Festspielhaus Baden-Baden. Ohne Grenkes Engagement wäre dies wohl nur ein Traum, heute ist es als größtes Opern- und Konzerthaus Deutschlands staunenswerte Realität. Mit viel Herzblut unterstützt Wolfgang Grenke außerdem unterschiedliche, wohltätige und soziale Projekte. Als Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe leistet er einen gewichtigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Beitrag. Seinen Erfolgsweg aufzuzeigen und sein Engagement aufzuzählen hieße Bände verfassen. Hier soll der Blick nun auf den Schachmäzen und Schachspieler Wolfgang Grenke gerichtet werden, der im Interview auch einen klugen Blick auf den Fußball wirft. Im Schach hat er den Club OSG Baden-Baden zur absoluten Top-Marke im Reich von Caissa gemacht. Die WM-Duellanten Magnus Carlsen und Viswanathan Anand gehören zum Team. Ihre Mitspieler, unter ihnen Deutschlands Nummer eins Arkadij Naiditsch, sind die Crème de la Crème der Schachwelt. Als Mensch hat Wolfgang Grenke seiner Heimat und als Schachspieler den 64 Feldern lebenslang die Treue gehalten. Über das Brett gebeugt schlug er manche Schlacht und zog viele Lehren. Ein Leben mit Schach. Weiterlesen

Spaß und Spannung für den guten Zweck


Veröffentlicht am 17. Juni 2015

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Viele Sieger beim 12. Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags

Groß war die Begeisterung bei allen Aktiven und Zuschauern im Hanns-Braun-Stadion im Berliner Olympiapark, als Moderator Dirc Seemann gemeinsam mit Felix Magath und dem Kapitän des FC Bundestag, Marcus Weinberg MdB, am Dienstagabend um kurz vor 18 Uhr das traditionelle Benefiz-Turnier des Deutschen Bundestags eröffnete. Im Verlauf eines jederzeit kurzweiligen, bisweilen sogar spannenden und hochklassigen Fußballabends spielten zehn Mannschaften in 27 teils dramatischen Begegnungen den Gewinner der zwölften Turnierauflage aus. Platz eins ging nach zwei denkbar knappen Siegen im Elfmeterschießen schließlich an das Team von Coca Cola, das vom Punkt aus sowohl im Halbfinale gegen das Team Würth als auch im Endspiel der beiden spielstärksten Auswahlen gegen das Team der Deutschen Automatenwirtschaft die besseren Nerven bewies. Abseits der bestens präparierten Spielfläche, die unter anderem als Heimspielstätte der Juniorenmannschaften von Hertha BSC dient, war die Phytokids-Stiftung der große Gewinner des Abends und durfte sich über eine willkommene Spende in Höhe von 12.000 Euro freuen. Weiterlesen

Engagement für Phytokids


Veröffentlicht am 26. Mai 2014

„Zu meiner Zeit als Bayern-Trainer wollte ich neben meinem Beruf etwas Sinnvolles machen und mich sozial engagieren. Zuerst hatte ich die Idee, eine eigene Stiftung zu gründen, aber dann fand ich es sinnvoller, Phytokids zu unterstützen. Die Stiftung wirkt nicht punktuell, sondern unterstützt die Projekte langfristig. In den letzten Jahren hatten wir viele wunderbare Aktionen und großartige Dinge für die Kinder bewegt. Ich war Einzelkind und bin ohne Vater aufgewachsen. Meine Mutter hat gearbeitet. Ich habe mir früher immer Geschwister gewünscht. Meine Frau und ich hatten die Idee, ein Kind zu adoptieren, sind aber dann vor den behördlichen Anforderungen zurückgeschreckt. Für mich ist das Charity-Dinner für die Phytokids-Stiftung heute Abend wichtiger als das Champions League Finale. In meiner jetzigen Funktion muss ich das Spiel aus Berufsgründen nicht zwingend verfolgen.“

(Felix Magath, Vorsitzender Stiftungsrat Phytokids-Stiftung, 24. Mai 2014)

 

Das kann er


Veröffentlicht am 19. Februar 2014

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„Magath war der Alte, der die jungen Wilden in Stuttgart fand, er war doppelter Doublesieger mit dem FC Bayern München und Meister mit VW. Die Zeit, aus der Magath stammt, hat er mal selbst so beschrieben: „Bei der Fußballlehrerausbildung habe ich gelernt, dass der Mensch aus freien Stücken seine Höchstleistung nicht ausschöpfen kann.“ Sein Spitzname Quälix hat ihn auch deswegen nicht gestört, weil er früher so gerne Asterix gelesen hat. Asterix, Obelix, Quälix – welche Legion hätte da schon eine Chance. Die Welt, in der Magath gerade versucht, mehr ein Familienmensch zu sein, einer auch, der sich um seine Stiftung kümmert, Tennisturniere eröffnet und Segeln geht, diese Welt wird ihn wahrscheinlich schon bald wieder verlieren. Irgendwo wartet schon der nächste Vereinspräsident, vielleicht auch ein Verbandschef, der Felix Magath zutraut, eine Mannschaft zu führen. Denn das kann er.“

(Berliner Zeitung, Auszug aus Artikel zum 60. Geburtstag, 25. Juli 2013)

Adventszeit im Phytoland


Veröffentlicht am 21. Dezember 2013

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Liebe Leser, Freunde, Fans und Fußballinteressierte,

hier einige Fotoeindrücke von meinem Advents-Besuch im „Phytoland-Gelsenkirchen“ und unserer dortigen, kleinen Weihnachtsfeier. Das „Phytoland“ möchte mit seiner Spielwelt den Kindern bei ihrer persönlichen Entfaltung zur Seite stehen und ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung fördern, als eine Anlaufstelle für Kinder dienen, die ihre Freizeit auf der Straße verbringen und sich kaum altersgerecht entwickeln können. Unser Engagement gilt den einsamen, kranken oder schutzbedürftigen Kindern, die besonderer Zuwendung bedürfen. Die „Phytokids-Stiftung“ möchte mit ihrem Engagement und dem Phytoland dazu beitragen, dass Kinder wieder Lebensfreude und Hoffnung schöpfen. Zweck der Stiftung ist es, weltweit Kinder und Jugendliche in sozialen und medizinischen Einrichtungen sowie Heimen zu betreuen, zu fördern und zu unterstützen. Gerade Kinder sollten unseren besonderen Schutz und Zuwendung erfahren. Es war mir eine Herzensangelegenheit dort Zeit zu verbringen. Weiterlesen