Schlagwort-Archive: Stunden

Verschworenheit


Veröffentlicht am 26. November 2015

„Wir zogen in meinem sechsten Lebensjahr direkt neben einen Fußballplatz. Die schönsten Sonntage verbrachte ich dort mit meinem Vater: Über Stunden und Stunden standen wir an dem eisernen Gatter und guckten uns von der A- Jugend bis zu den „Alten Herren“ Bauernfußball an. Selbst das Mittagessen wurde nach den Halbzeitpausen ausgerichtet. Das waren Stunden inniger Verschworenheit.“

(Roger Willemsen, Der leidenschaftliche Zeitgenosse, S. Fischer Verlag, 1. Auflage 2015)

Kein Genuss


Veröffentlicht am 1. September 2015

„Habe ich den letzten Tag der Transferfrist genossen? Nein. Es war immer ein Albtraum. Die Wahrheit ist ziemlich einfach. Viele Angebote gehen bis zur letzten Minute, weil die Clubs untereinander bluffen und alle versuchen natürlich, mehr Geld zu bekommen. Diese letzten 48 Stunden im Transferfenster sind sicherlich nicht der Teil des Fußballs, der mir fehlen wird. Es kann alles sehr kompliziert werden, weil es auch schwierig ist, herauszufinden, wer die Spieler steuert. Ich denke, das Transferfenster sollte geschlossen werden, bevor die Saison beginnt. Es ist eine ernste Ablenkung für alle sportlichen Leitungen und Führungskräfte, die ja vor allem Fußballspiele gewinnen sollen.“

(Harry Redknapp, Kolumne The Telegraph, 30. August 2015)

Das Allerhöchste


Veröffentlicht am 30. August 2015

„Wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte, würde ich von jedem Spieler verlangen, Schach zu erlernen, um seine Konzentrationsfähigkeit zu schulen. Wenn man Schach erlernt, kann es anfangs drei oder vier Stunden dauern, bis ein Spiel endet. Aber wenn man es beherrscht und beginnt, Blitzschach zu spielen, ist es das Allerhöchste. Schnelle Entscheidungen unter Druck zu treffen – um nichts anderes geht es im Fußball.“

(Alex Ferguson, Meine Autobiographie, Edel Books, 2014)

Felix Magath vor Partie gegen Chelsea


Veröffentlicht am 1. März 2014

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„Es ist ein wichtiges Spiel für mich, weil es mein erster Auftritt im Craven Cottage. Wenn wir Kampfgeist auf dem Spielfeld zeigen, können wir die Menge auf den Rängen hinter uns bringen. Bei Heimspielen kann das Publikum der 12. Mann sein und das ist, was wir brauchen. Wir brauchen alle Unterstützung, die wir bekommen können.“

„Ich bin überzeugt, dass wir am Samstag ein gutes Spiel machen. Ein kleiner Vorteil für uns. Chelsea spielte am Mittwoch in der Champions League, hatte eine lange Reise. Sie müssen Zeit am Flughafen verbringen, fliegen ein paar Stunden, haben das Spiel am späten Abend. Die Spieler können nicht auseichend schlafen, sind am nächsten Tage müde. Dann geht es wieder zum Flughafen und es wird Zeit mit Warten verbracht. Darin liegt eine Chance für uns. Natürlich bleibt Chelsea Favorit. Aber wir haben uns gut vorbereitet, das Training zeigt Wirkung, wir werden alles versuchen, kämpfen und ein schnelles Spiel machen.“

„Mir ist grundsätzlich egal wer der Manager auf der anderen Seite ist. Hier in der Premier League haben sie viele große Manager – Pellegrini, Wenger und Mourinho. José Mourinho hat Titel gewonnen, mit jedem Team das er trainierte. Ich glaube Mourinho ist vielleicht derjenige, der mir ähnlich ist. Beide verlieren wir nicht gern.“

(Felix Magath, London, 28. Februar 2014)