Schlagwort-Archive: Tennis

Mentale Stärke


Veröffentlicht am 9. Juli 2015

José Mourinho beim Fachgespräch mit dem ehemaligen spanischen König Juan Carlos I. (links) und Toni Nadal, dem Onkel und Trainer von Tennisstar Rafael Nadal.

José Mourinho beim Fachgespräch mit dem ehemaligen spanischen König Juan Carlos I. (links) und Toni Nadal, dem Onkel und Trainer von Tennisstar Rafael Nadal.

 

„Ich bin ein großer Tennisfan, ich liebe diesen Sport. Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Spieler, denn im Tennis kommt es nicht nur auf Physis und Technik an, sondern insbesondere auch auf die mentale Stärke. Einzelsportarten sind aus meiner Sicht schwieriger als Mannschaftssportarten. Hier ist nur der Einzelne oder die Einzelne auf dem Platz – und damit ganz allein verantwortlich für Erfolg oder Misserfolg. Die Fähigkeit, diesen enormen Druck auszuhalten, versuche ich mir anzunehmen und auf meinen Sport und meinen Job zu übertragen.“

(José Mourinho, Interview Sky Sports News, 23. Juni 2015)

Magath und die Heimatstadt


Veröffentlicht am 17. März 2015

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Herr Magath, wie lange ist denn Ihr letztes Bier im Schlappeseppel her?
Felix Magath: Das ist leider schon zu lange her. Weil der Schlappeseppel immer so voll ist. Aber wenn die sich mal überlegen, in München einen Laden aufzumachen, dann wäre ich da sicherlich Stammgast.

Es ist in letzter Zeit ruhiger um Sie geworden. Was machen Sie so?
Magath: Ich bin vielleicht nicht mehr so im Blickpunkt, aber trotzdem noch viel unterwegs. Mal in Berlin und mal in Hamburg, Außerdem habe ich endlich mal ein Privatleben. Unternehme viel mit meiner Frau und meinen Kindern. Langweilig ist mir also noch nicht.

Wie sieht es mit Hobbies bei Ihnen aus? Die meisten Fußballer golfen…
Magath: Ich bin auf jeden Fall kein Golfer. Letztens habe ich mir einen Tennislehrer geleistet, der mir schon viel beigebracht hat und ich bin zufrieden mit meinen Fortschritten. Es wird nicht mehr zum Profi reichen, aber bei den Ü60 greif ich noch mal an. Weiterlesen

„Beim Fußball kein Sushi, sondern Bratwurst“


Veröffentlicht am 20. Februar 2015

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Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestags im Interview

Dieser Mann hat Courage und redet Klartext. Ein Politiker mit Leib und Seele, ein eigenständiger Kopf und Kämpfer in allen Lebenslagen. Wolfgang Bosbach, der einst als Lehrling im Supermarkt begann, das Abitur nachgemacht und Jura studiert hat, ist heute wohl der profilierteste Innenpolitiker der Bundesrepublik Deutschland. Ein Ausnahmepolitiker von Format, wie die Demokratie sie dringend benötigt. Intensiv kümmert sich der CDU-Mann um seinen Wahlkreis und die Anliegen seiner Wähler und Mitbürger. Vom Wahlkreis bis zur großen Bundespolitik legt der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestags ein leidenschaftliches Engagement an den Tag. Trotz schwerster Krankheit bürdet dieser Politiker sich einen 16-Stunden-Tag auf, wirkt dabei so energiegeladen als sei er einem Jungbrunnen entstiegen. Eine empfehlenswerte Biographie über Wolfgang Bosbach, der viele Leser zu wünschen sind, trägt den kämpferischen Titel „JETZT ERST RECHT!“. Der kraftvollen Lebensbejahung von Wolfgang Bosbach muss man großen Respekt zollen. Sein tägliches Arbeitspensum sollte einmal mit dem von Fußballprofis verglichen werden, die es mittlerweile schon als Zumutung empfinden, zweimal am Tag zu trainieren. Seine Familie, Frau und Kinder sowie Eltern sind für Wolfgang Bosbach ein steter Kraftquell, ihnen gehört seine ganze Liebe. Neben dieser Liebe gibt es für den Vollblutpolitiker natürlich den Karneval und eine lebenslange aktive Sportbegeisterung, hier sind besonders Tennis und Fußball genannt. Die ewige Treue zu seinem 1. FC Köln, in dessen Beirat wie in der AG Fankultur er mitwirkt, gehört zu den Selbstverständlichkeiten im Leben des Wolfgang Bosbach. Die Redaktion Magath & Fußball erlebte einen sach- und fachkundigen Fußballexperten, der über seinen Verein und die große Leidenschaft Fußball sprach. Im Interview kann man seine Sichtweise auf die Stadionatmosphäre zwischen Opernpublikum und Hardcore-Fans erfahren, wie auch von seiner Sympathie für Kölns Trainer Peter Stöger. An so manch denkwürdiger Begegnung auf dem Fußballplatz lässt Wolfgang Bosbach den Leser teilhaben, gibt freimütig Einblick in eigene Trainingserfahrungen und nimmt in Sachen FIFA selbstverständlich kein Blatt vor den Mund. Temperamentvoll lässt Wolfgang Bosbach auch ein Tennismatch mit eigener Beteiligung erneut aufleben. Weiterlesen

Klassiker vs. Sport


Veröffentlicht am 2. Oktober 2014

„…man weiß nicht warum trotz des Aufschwungs bei Leibesübungen der Ausübung von Sportarten wie wie wie Tennis Fußball Rennen zu Fuß und mit dem Fahrrad Schwimmen Reiten Fliegen Siegen Tennis Kegeln Kunstlauf auf Eis und auf Asphalt Tennis Fliegen Sport Sport Wintersport Sommersport und Herbstsport Herbstsport Tennis auf Rasen auf Tanne und auf Asche Fliegen Tennis Hockey zu Lande zu Wasser und in der Luft Penicillin und Surrogate kurzum ich wiederhole zugleich parallel dazu kleiner zu werden man weiß nicht warum trotz Tennis ich wiederhole Fliegen Golf mit neun und mit achtzehn Löchern Tennis auf Eis kurz man weiß nicht warum…“

(Samuel Beckett, Warten auf Godot, 1952, Monolog Lucky, Verlag Suhrkamp 1971)

Hans „Joan“ Gamper – Vater des FC Barcelona


Veröffentlicht am 23. Januar 2014

Ein Mann aus Winterthur beschenkte Katalonien

Joan Gamper an seinem Schreibtisch – eine historische Nachbildung des Gründungsmitglieds im Museum des FC Barcelona.

Joan Gamper an seinem Schreibtisch – eine historische Nachbildung des Gründungsmitglieds im Museum des FC Barcelona.

„Wer hat’s erfunden? Die Schweizer!“ Wer kennt ihn nicht, den Werbeslogan eines Pastillenherstellers. In Barcelona braucht man witterungsbedingt wenig Halsbonbons, ein Eidgenosse hat dort aber einen besonders guten Ruf, er erfand den Katalanen ihren FC Barcelona: Hans „Joan“ Gamper. Der lebenskluge Gamper war, was es angeblich nicht gibt, eine Art „eierlegende Wollmilchsau“. Wenige Dinge, in denen dieser Mann nicht zu Hause, wenige Hürden die ihn schreckten. Sieht man heute seine Silhouette im Vereinsmuseum des FC Barcelona, gleicht diese Peter Ustinov in dessen Paraderolle von Agatha Christies Superdetektiv Hercule Poirot. Gezwirbelter Schnurrbart und stilvoller Kneifer, Gamper scheint dem Großschauspieler wie aus dem Gesicht geschnitten. Weiterlesen

Sport und Entertainment


Veröffentlicht am 14. Juni 2013

Felix Magath verfolgte Tennis-Showkampf

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Am 11. Juni 2013 standen sich die Tennis-Legenden Henri Leconte und Carl-Uwe Steeb während eines Schaukampfes in St. Wendel gegenüber. Dem Publikum wurde Sport mit guter Unterhaltung und viel Spaß geboten. Überall herrschte Wohlfühlatmosphäre. Unter den Zuschauern auch Felix Magath. „Es machte mir richtig Spaß, gutes Tennis, guten Sport, zu sehen. Heute bin ich ein großer Fan von Roger Federer und Rafael Nadal. Aber zu ihren Glanzzeiten mochte ich auch Steeb und Leconte, der ein echter Entertainer geblieben ist“, so Felix Magath.

Redaktion Magath & Fußball