Schlagwort-Archive: Trainer

Chinese Super League, 8. Spieltag


Veröffentlicht am 7. Mai 2017

         

Shandong Luneng Taishan – Guangzhou R&F  3:0  (2:0)

1:0 Chi Zhang (14.), 2:0 Chi Zhang (21.), 3:0 Tardelli (60.)

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Solidarität unter Trainern


Veröffentlicht am 22. Februar 2017

Unterstützung für Arsène Wenger

Pep Guardiola platzte der Kragen. Vehement sprang er dieser Tage seinem medial bedrängten Berufskollegen Arsène Wenger bei. Die unsachlichen und hämischen Anfeindungen gegen den Arsenal Coach brachten bei Guardiola das Fass zum Überlaufen. Die Protagonisten der Anti-Wenger-Kampagne ekeln den derzeitigen Manager von Manchester City offenbar zutiefst an. „Was ich in den letzten zehn Tagen gehört habe, wie Ex-Spieler, Journalisten und andere Leute mit Arsène Wenger umgehen – das ist für mich inakzeptabel.“ Deutlicher konnte man es nicht sagen. Der Katalane zog den Kreis noch weiter und legte den Finger in die eigentliche Wunde. „Niemand hat momentan auch nur ein bisschen Respekt für unseren Job. Es ist respektlos, was da passiert.“ Nach seinem Abschied aus Barcelona und entspannten Zeiten im fußballfernen New York musste auch ein Pep Guardiola in Deutschland wie in England Gestalten kennenlernen, welche ihm immer öfter die Freude am Beruf vergällen. Weiterlesen

Arsène Wenger über…


Veröffentlicht am 28. Dezember 2015

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Louis van Gaal
„Ich möchte nicht in eine Welt der Spekulationen tauchen. Ich persönlich habe großen Respekt vor Louis van Gaal. Das, was da gerade vor sich geht, ist sehr respektlos. Dieser Mann arbeitet mit großer Qualität seit 40 Jahren im Fußball und hat phantastische Arbeit geleistet. Es ist einfach respektlos ihm gegenüber. Natürlich verdient er mehr Zeit.“

Pep Guardiola
„Natürlich ist er ein Top-Trainer, niemand wird das abstreiten wollen. Gar nicht so sehr wegen seiner Erfolge, denn Bayern hat auch vor ihm gewonnen, und Barcelona gewinnt heute noch immer, aber ich denke, dass er eine tolle Einstellung gegenüber dem Spiel hat und dass er seine Mannschaften einen tollen Fußball spielen lässt. Das respektiere ich sehr. Ich würde ihn, um der Konkurrenz willen, hier sehr begrüßen.“

Trainer in England
„Wir wollen, dass diese Liga die beste der Welt ist. Wir wollen aber auch die richtige Balance finden. Man braucht 40 bis 50 Prozent ausländische Trainer, aber man muss auch den einheimischen Trainern eine Chance geben. Man will doch nicht, dass die Premier League exklusiv für ausländische Trainer ist – auch wenn ich selbst einer bin. Sie bringen neue Ansätze und andere Ideen, aber man will doch auch die lokale Kultur beibehalten.“

(Arsène Wenger, Pressekonferenz London, 23. Dezember 2015)

Andere Sicht der Dinge


Veröffentlicht am 24. Dezember 2015

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„Ich denke, die Premier League wird Mourinho vermissen. Ich muss niemanden vermissen. Dennoch bevorzuge ich die Premier League mit Mourinho als ohne ihn. Die besten Spieler und die besten Trainer arbeiten hier. Ich trainiere ganz anders als er. Ich würde viele Dinge anders machen als er. Das bedeutet jedoch nicht, dass er kein guter Trainer ist.“

(Manuel Pellegrini, Pressekonferenz, 18. Dezember 2015)

Ein Verlust für die Premier League


Veröffentlicht am 17. Dezember 2015

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„Ich bin geschockt, um es milde auszudrücken. Ich glaube, sie müssen schon jemanden in der Hinterhand haben, der übernehmen kann. Ob das kurz- oder langfristig ist, werden wir sehen. Es macht mich traurig, dass José gehen muss, weil ich ihn gut kenne. Er ist ein guter Trainer mit einem guten Charakter. Es ist ein Verlust für die Premier League.“

(Sam Allardyce, Pressekonferenz AFC Sunderland, 17. Dezember 2015)

Trainerkaleidoskop


Veröffentlicht am 16. Dezember 2015

2:1 gegen José Mourinho und den FC Chelsea: Claudio Ranieri und Leicester City stehen weiterhin an der Tabellenspitze der Premier League.

2:1 gegen José Mourinho und den FC Chelsea: Claudio Ranieri und Leicester City stehen weiterhin an der Tabellenspitze der Premier League.

Trainer im Auf- und Abwind

Der 1951 in Rom geboren Claudio Ranieri hat einige Trainerstationen hinter sich. Eher unscheinbar waltet er seines Amtes. Mit Valencia gewann er so den UEFA Supercup, mit Griechenlands Nationalmannschaft scheiterte er während der EM-Qualifikation, dortige Nachfolger waren darin keinen Deut besser. Beim FC Chelsea musste er einst dem charismatischen José Mourinho auf unwürdige Art und Weise weichen. Als Ranieri zu Saisonbeginn bei Leicester City anheuerte, sollte und wollte er den Club sicher in der Premier League halten, den Abstieg vermeiden. Die Aufgabe schien schwer. Ohne Theaterdonner machte sich Ranieri ans Werk. Seither produziert er Erfolg und keine Schlagzeilen. Die machen sein Verein und vor allem die beiden Stürmer Riyad Mahrez und Jamie Vardy. Ob Bundesliga, Serie A oder Primera División, oben immer die üblichen Verdächtigen und in Frankeich der erwartete Überflieger. Nur in Englands Premier League funktioniert derzeit ein Fußballmärchen. Leicester City vor den Giganten des Systems, die dem frischen wie frechen Team aus der Mitte Englands lahm und ohne Esprit hinterherhecheln. Nach dem 16. Spieltag Platz eins der Tabelle, dies völlig verdient. Regisseur der Erfolgsgeschichte: Claudio Ranieri. Weiterlesen

Doppelfunktion


Veröffentlicht am 10. Dezember 2015

„Das Entscheidende ist doch: Welche Macht gibt die Vereinsführung einem Trainer? Sie gibt ihm Macht und nimmt sie ihm. Gegen die Vereinsführung haben Sie als Trainer überhaupt keine Chance. Die sind vor Ort vernetzt, sie kommen von außen. Die bestimmen die Kommunikation. Und die Spieler merken sofort, wenn ein Trainer geschwächt wird. Sie spüren, wer hat Macht, wer hat das Sagen. Deshalb war es eine meiner Stärken, dass ich in Stuttgart, Schalke und Wolfsburg die beiden Funktionen als Trainer und Manager vereinigen konnte. Das war der eigentliche Grund, warum ich beides gemacht habe. […] Durch die Doppelfunktion habe ich bei den Spielern eine große Leistungsbereitschaft erlebt. Weil sie wussten: Der entscheidet auch über Transfers. Das war Teil meines Erfolges. Wenn man diese Macht einem Trainer nimmt, spürten die Spieler das sofort. Hoeneß hat das gemacht, indem er die Spieler hochholte in sein Büro und sie sich ausweinen ließ. Und wenn er ihnen dann sagte, da muss ich doch mal mit dem Trainer reden, hat der Spieler schon gewonnen und der Trainer schon verloren.“

(Felix Magath, Interview FAZ-Sonntagszeitung, 6. Dezember 2015)

Wertschätzung und Respekt


Veröffentlicht am 28. November 2015

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„Ich stehe auf Trainer, die ihren Weg gehen, die sehr streng und einfach Charaktermenschen sind. Ich finde das super. Man ist das auch gewöhnt, wenn man aus England kommt, dass der Trainer alles entscheidet. In Deutschland ist es etwas diplomatischer, mit mehreren Leuten, die da zum Teil eine Rolle zu spielen haben. Ich finde es einfach spannend, ein Felix Magath liefert mehrere Geschichten. Ich finde es gut, wenn ein Trainer seinen Weg geht und wenn es schief geht, geht es auch schief und auf seine Schultern. Davor habe ich Respekt.“

(Kate Abdo, Sky-Chefmoderatorin, BILD Interview, 28. November 2015)

 

Gegner sollten mich fürchten


Veröffentlicht am 23. November 2015

„Es wäre für mich als Trainer ein Alarmsignal – wenn mich die Gegner immer loben. Die Gegner sollten mich fürchten und das wäre dann richtig. Wenn die Gegner mich loben, für verlorene Spiele, dann mache ich irgendwas falsch.“

(Felix Magath, SWR, Sport im Dritten, 22. November 2015)