Schlagwort-Archive: Training

Trainingslager in Cádiz


Veröffentlicht am 9. Februar 2017

Trainingslager Cádiz

Nachfolgend einige Fotoimpressionen aus dem Trainingslager im spanischen Cádiz, bevor Anfang März für Felix Magath und sein Team von Shandong Luneng Taishan FC die neue Saison in der Chinese Super League beginnt.

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„Erfolg oder Ausreden – aber nicht beides“


Veröffentlicht am 8. Dezember 2015

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Apnoetaucherin Anna von Boetticher im Interview

Leidenschaftlich liebt Anna von Boetticher ihren Sport. Die Berliner Buchhändlerin ist in einer außergewöhnlichen Sportart unterwegs, dem Apnoetauchen. Darin gehört sie mittlerweile zur absoluten Weltklasse, holte bereits bedeutende Titel und jagt weiter Rekorde. Sie ist im Apnoetauchen längst eine begehrte Expertin, die versierte Workshops abhält und ihr Wissen weitergibt. Außerdem ist die Spitzensportlerin ein gern gesehener wie charmanter Gast in Talkshows. Mit Herzblut wirbt sie dort für ihren Sport. Bei Markus Lanz im ZDF kamen Felix Magath und Anna von Boetticher ins Gespräch und stellten schnell eine völlige Übereinstimmung in Sachen Leistungsbereitschaft und sportlichem Anspruchsdenken fest. Wie Felix Magath hasst auch Anna von Boetticher jede Ausrede bei fehlender Einstellung und strebt ständig nach Erfolgen, genügt sich niemals im Mittelmaß. Felix Magath wünscht vielen Fußballern diese Denkweise der Anna von Boetticher, dann wäre so manches Team wesentlich weiter. Im Training und im Wettkampf schont Anna von Boetticher sich nicht, akzeptiert keine Grenzen und lässt sich auch von einer Ohnmacht beim Weltrekordversuch nicht von ihren Zielen abbringen. Magath & Fußball traf die außergewöhnliche Sportlerin zum Interview. Weiterlesen

Viel gelernt


Veröffentlicht am 12. September 2015

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„Das Training war gut, von Magath habe ich viel gelernt. England war eine gute Erfahrung, aber auch anstrengend. Wir spielten ständig Samstag-Mittwoch-Samstag und die gegnerischen Flügelspieler waren alle größer und stärker.“

(Konstantinos Stafylidis, Neuzugang FC Augsburg, bild.de, 24. August 2015)

Welcome United 03


Veröffentlicht am 10. September 2015

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Felix Magath trainiert ein ganz besonderes Team in Babelsberg

Wenn es um konkrete Hilfe für Menschen geht, steht Felix Magath nie im Abseits. Für die ZDF-Sondersendung „Menschen auf der Flucht – Deutschland hilft“ besuchte der Meistertrainer die Flüchtlingsmannschaft Welcome United 03 in Babelsberg und absolvierte mit der Truppe natürlich eine Trainingseinheit. Seit vergangenem Jahr führt der SV Babelsberg 03, dessen Erste Mannschaft in der Regionalliga Nordost nach sechs Spieltagen noch ungeschlagen ist, ein Team in seinen Reihen, das ausschließlich aus Flüchtlingen besteht. Ein ganz besonderes Projekt mit Vorbildcharakter, denn mehr noch als das Zusammenspiel der Mannschaft auf dem Platz steht die vollständige Integration der Spieler in das Vereinsleben im Mittelpunkt. Als Clubmitglieder haben sie identische Rechte und Pflichten wie die Spieler aller anderen Teams – dazu zählen beispielsweise eine Versicherung, die sportliche Ausstattung sowie eine umfassende Betreuung auch außerhalb des Platzes und nicht zuletzt ein geordneter Trainingsbetrieb. Gemeinsam mit Coach Sven George stellte Felix Magath anlässlich seines Trainingsbesuchs bei Welcome United ein durchaus anspruchsvolles Übungsprogramm auf die Beine, sah dabei so manches Kabinettstückchen und viele gute Spielzüge seiner Jungs. Spieler und Trainer waren gleichermaßen angetan voneinander und legten sich mächtig ins Zeug. Schnell wurde dabei deutlich, dass in dieser Mannschaft viel Potenzial steckt. Weiterlesen

Ist Vincent Keymer ein deutsches Schach-Jahrhunderttalent?


Veröffentlicht am 7. September 2015

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Ein Gastbeitrag von Chessbase-Chefredakteur André Schulz

Es gab einmal eine Zeit, da war Deutschland das führende Schachland und stellte mit Adolf Andersson, Siegbert Tarrasch oder Emanuel Lasker die besten Schachspieler der Welt. Doch das ist lange her. Lasker war von 1894 bis 1921 auch der einzige deutsche Weltmeister. Nach dem Krieg spielten Wolfgang Uhlmann aus Dresden und Robert Hübner aus Köln immerhin noch bei den Qualifikationsturnieren um die Weltmeisterschaft mit und Hübner war in seiner besten Zeit sogar kurze Zeit die Nummer zwei der Welt. Aber auch das liegt nun schon über 35 Jahre zurück. Inzwischen gibt es keinen einzigen deutschen Weltklassespieler mehr. Der letzte Deutsche, der sich immerhin unter den Top 50 der Welt befindet, der in Lettland geborene Arkadij Naiditsch, hat gerade dem Ruf des Geldes folgend den Verband gewechselt und spielt nun für Aserbaidschan. Im Schach ist man sehr liberal in solchen Dingen. Weiterlesen

Die Crux mit Messi und Tévez


Veröffentlicht am 31. Juli 2015

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„Seit vielen Jahren gibt es Dinge, die offenbar stören. So etwas muss man im Training beheben. Ein Team ist eine Idee, wie Musiker in einem Orchester müssen sie einen gemeinsamen Ton erzeugen. Ein Akkordeon und eine Geige können nicht allein aufspielen, sondern immer gemeinsam in einem Orchester. Wäre ein Team mit Di Stéfano, Pelé, Cruyff und anderen Koryphäen aufgestellt, würden viele Menschen fragen, ob es funktioniert. Di Stéfano hat diese Frage einmal beantwortet: „Das Einzige, was ich weiß, ist, dass ich glücklich war neben und mit Ferenc Puskás und Héctor Rial zu spielen.“ Messi und Tévez sind gute Menschen. Der erste ist großzügig, wenn er den Ball besitzt, denkt er zuerst an sein Team. Carlito [Tévez] ist ihm darin gleich. Ich sehe nicht, warum sie nicht miteinander spielen konnten. Dann muss man es eben trainieren und es nicht dem Zufall überlassen. Wenn es nicht funktioniert, bleibt alles weiter allein an Messi hängen. Ich hörte einen Mann sagen, dass Messi zwölf Sekunden ohne Ballberührung gewesen sei und ihn darüber mit heimischen Journalisten reden. Was für eine schreckliche Definition. Messi ist in der Welt unumstritten. Er wurde zehn Blocks von den CA Newell’s Old Boys geboren aber man ließ ihn einfach gehen, weil man die 20 Pesos für seine Behandlung nicht bezahlen wollte. Heute ist er der Beste in der Welt. Und Punkt.“

(César Luis Menotti, mundoD Online, 29. Juli 2015)

Datenflut


Veröffentlicht am 26. März 2015

„Mittlerweile werden unzählige Daten von Spielern erhoben, noch und nöcher. Wer läuft wie viel, wer läuft nach links, wer läuft nach rechts? Wie dick ist der Oberschenkel? Aus meiner Erfahrung ist das nicht zielführend. Von mir soll keiner gehindert werden, der glaubt, mit Daten bessere Fußballer zu entwickeln. Ich bezweifle aber, dass das Verhalten der englischen Fußballer und auch der Bundesligaspieler durch Datenerhebung besser wird.“

(Felix Magath, Interview sport1.de, 26. März 2015)

Stellung bezogen


Veröffentlicht am 15. Dezember 2014

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„Ich will immer Meister werden. Deshalb sage ich jedem Spieler vorab: Du musst künftig mehr tun, als du bisher getan hast. Wer Meister werden will, muss größere Anstrengungen erbringen.“

„Mit dem, was ich im Training mache, ist der FC Bayern zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger geworden, der VfB Stuttgart mit einer jungen und unbekannten Mannschaft Vizemeister, Schalke 04 ebenfalls Vizemeister und der VfL Wolfsburg sogar Meister.“

„Ich gehe den Weg über Facebook und über meine Website, weil ich dort genau sagen kann, was ich will und meine.“

(Felix Magath, RAN.ON, Gespräch mit Frank Buschmann, 12. Dezember 2014)

Grafite


Veröffentlicht am 26. November 2014

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11Freunde: Wer war der robusteste, ehrgeizigste Spieler, den Sie je trainiert haben?

Felix Magath: Grafite. Er war der einzige Spieler, der mich wirklich überrascht hat. Als er 2007 nach Wolfsburg kam, legten wir keinen guten Saisonstart hin. In einem Testspiel wurde er zu allem Überfluss umgetreten – doppelter Bänderriss. Es war sicher, dass er für das Spiel am Wochenende ausfallen würde. Trotzdem stand er am Freitagnachmittag plötzlich am Trainingsplatz. „Grafite, was machst du hier?“, fragte ich. „Ich will spielen“, sagte er. Die Ärzte und ich sprachen nachdrücklich unsere Bedenken aus, doch er bestand darauf, der Mannschaft zu helfen. Also nahm ich ihn am Sonntag mit nach Cottbus.

11Freunde: Und Sie ließen ihn mit einem doppelten Bänderriss spielen?

Magath: Nein, ich setzte ihn auf die Bank. Gespielt hat er erst wieder am darauffolgenden Dienstag in Bremen. Diese Partie war mir wichtiger. Grafite war wirklich einer der robustesten Spieler, die ich kennengelernt habe.

(Felix Magath, Interview 11Freunde, Ausgabe #157)