Schlagwort-Archive: Treffer

Große Fußballbühne


Veröffentlicht am 22. März 2015

FC Liverpool – Manchester United
Sonntag, 22. März 2015, 14:30 Uhr MEZ
30. Spieltag – Barclays Premier League
Stadion: Anfield Stadium, Liverpool

180 Spiele hat man gegeneinander bestritten. 59 Siege für Liverpool und 72 Triumphe für Manchester United stehen zu Buche. 49 Partien endeten Remis. Den 222 Treffern der Reds bieten die Red Devils in der Gesamtbilanz mit 246 Toren die Stirn. An der Anfield Road ging der FC Liverpool 40 Mal als Sieger vom Platz, musste 23 Heimniederlagen hinnehmen (19 x Remis). Im Old Trafford behielt United gegen den Rivalen 46 Spiele die Oberhand, musste 16 Mal eine Heimniederlage akzeptieren (27 x Remis). In der Meisterschaft gab es bisher 159 Ansetzungen, davon gewann Liverpool 53 und verlor 62 bei 44 Unentschieden. In Anfield zeigt die Statistik 37 Siege der Reds und 23 Niederlagen (19 Unentschieden), im Old Trafford siegte Manchester United in 39 Spielen und Liverpool in 16 Partien (25 Unentschieden). Das Torverhältnis aus allen Meisterschaftsspielen ergibt eine 218 zu 200 Bilanz für Manchester United. Die Red Devils gewannen bisher 20 Meistertitel, davon 13 in der Ära Ferguson. Die Reds konnten den Titel bisher 18 Mal nach Liverpool holen.

FC Barcelona – Real Madrid
Sonntag, 22. März 2015, 21:00 Uhr MEZ
28. Spieltag – Liga BBVA (Primera División)
Stadion: Camp Nou, Barcelona

El Clásico bietet ebenfalls eine atemberaubende Statistik. 169 Spiele bestritten der FC Barcelona und Real Madrid in der Primera División gegeneinander. Barca ging 66 Mal als Sieger vom Platz und Real gewann 71 Partien. 32 Spiele endeten Unentschieden. Den erzielten 266 Barcelona-Toren stehen 277 Real Treffer gegenüber. Barcelona gewann 48 seiner Heimspiele und verlor davon 19, Real gewann in Madrid 52 Mal und musste sich 18 Mal den Gästen beugen. In Katalonien gab es dabei 17 und in der Hauptstadt 15 Unentschieden. Real Madrid wurde bisher 32 Mal spanischer Meister, der FC Barcelona kommt auf 22 Meisterschaftstriumphe. Bei den Mitgliedern liegt Barca vorn, den ca. 100.000 Real-Mitgliedern stehen ca. 154.000 Barca-Mitglieder gegenüber. Beim Umsatz hat Real (ca. 600 Mio. Euro) die Nase vorn, Barca (ca. 530 Mio. Euro) um einiges dahinter. Lionel Messi schoss in allen offiziellen Clásico 21 Tore, sein Madrider Widerpart Cristiano Ronaldo schaffte es bisher darin auf 14 Treffer.

Redaktion Magath & Fußball

Pokalkampf auch in England


Veröffentlicht am 30. Oktober 2014

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Achtelfinale im Capital One Cup

Nicht nur in Deutschland drehte sich das Pokalroulette. Unter der Woche spielte der englische Fußball das Achtelfinale des bei uns wenig beachteten League Cup aus, der momentan unter dem Namen „Capital One Cup“ firmiert. Manche Überraschung war zu verzeichnen, natürlich stolperte auch ein Favorit. Weiterlesen

Sergio „Kun“ Agüero


Veröffentlicht am 19. Oktober 2014

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„Ich sage dies nicht nur, weil er heute vier Tore gemacht hat. Kun ist einer der besten drei oder vier Stürmer der Welt. Letztes Jahr hatte er mit Verletzungen zu tun, aber in dieser Saison ist er fit und funktioniert sehr gut. Er konnte das erste Spiel nicht bestreiten, damit er zu 100 Prozent fit in die Saison geht. Er wird nicht in jedem Spiel vier Treffer erzielen, aber er wird zeigen, warum er einer der besten Spieler der Welt ist.“

(Manuell Pellegrini, Pressekonferenz, 18. Oktober 2014)

Bollwerk – Defensive Glanzlichter


Veröffentlicht am 2. Oktober 2014

In der Serie A ist Juventus eine Bank der Abwehrstabilität

In Italien sind Abwehrkünstler eine natürliche Erscheinung, seit Helenio Herrera ist das Land eine exzellente Defensivadresse. Nicht nur die „Alte Dame“ aus Turin momentan ein unüberwindbares Bollwerk für Stürmer. Auch in Katalonien hält man den Kasten dicht. Der FC Barcelona bekommt in Paris drei Treffer eingeschenkt, weist aber in der heimischen Liga eine reine Weste vor, in sechs Spielen keinen Gegentreffer. Als hätte Luis Enrique das Tiki-Taka mit einem Schuss Catenaccio gepaart. Die Null kann nicht immer stehen, Gegentore und Fehler gehören zur Unausweichlichkeit des Wettkampfes. Des einen Freud bleibt auch im Fußball des anderen Leid. In der Bundesliga haben die Bayern die meisten Treffer erzielt, Leverkusen hält nur darin Schritt. Die Münchner stellen allerdings auch die beste Abwehr, welche nur zwei Gegentore kassierte und hinter sich noch Manuel Neuer weiß. Solche Werte machen Meister. Folgerichtig die Tabellenführung für Barca wie für Bayern. Auch Italien hat einen Tabellenführer: Juventus Turin. Weiterlesen

Kanoniere


Veröffentlicht am 30. September 2014

Stürmer weltweit gut in Schuss

Cristiano Ronaldo hat keine guten WM-Erinnerungen, diese Gefühlslage teilt er mit den Menschen am Zuckerhut. In Brasilien ist die Fußballwelt trotzdem nicht untergegangen, wenn auch auf die Seleção keiner mehr einen Real setzt. Dabei handelt es sich nicht um den Club des Portugiesen, sondern um die Währung der Brasilianer. Die erste Liga des Landes, Campeonato Brasileiro – unterbrochen durch die WM – hat bereits 25 Spieltage hinter sich. Es fallen dort tatsächlich Tore. Ein Bolivianer darin besonders gut und die Nummer eins der Torjäger. Für seinen Club Cruzeiro Belo Horizonte erzielte Marcelo Moreno in 20 Spielen bereits zwölf Treffer, damit besser als alle heimischen Kicker. Bester brasilianischer Torschütze ist Ricardo Goulart, der es als Sturmpartner von Moreno auf elf Tore brachte. Dieses Sturmduo erspielte Cruzeiro die Tabellenführung und ist wohl auch Garant für die greifbare Meisterschaft. Im Nachbarland Argentinien wird die Torschützenliste von einem Kolumbianer angeführt. Teófilo Gutiérrez erzielte in neun Spielen acht Treffer für River Plate. Gefolgt wird er von Federico Mancuello, der für Independiente bisher sieben Tore in neun Meisterschaftsspielen auf sein Konto brachte. Sucht man Brasiliens und Argentiniens Torjäger Nummer eins wird man nicht in Südamerika fündig, sondern in Katalonien. Neymar und Messi arbeiten dort an der Aufgabe, den FC Barcelona mit frischem Ruhm zu küren und Tore für Meisterschaft und Champions League Titel zu liefern. Nebenher wollen sie noch einer absoluten Torfabrik aus Madrid Paroli bieten. Weiterlesen

Himmlischer Beistand


Veröffentlicht am 4. September 2014

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Lieblingsverein von Papst Franziskus gewinnt Copa Libertadores

Fußball spielen können die Argentinier. Sie haben nicht nur einen Messi und Maradona hervorgebracht und augenblicklich Spitzenkicker wie di Maria und Agüero in ihrem Nationalteam, auch der große Fußballphilosoph Menotti ist Argentinier. Uns Deutschen verlangten die Gauchos auf dem Weg zum WM-Titel über 120 Minuten alles ab. Sie schlugen sich in Brasilien achtbar bis gut, nicht so einfallslos wie Spanien, Italien, England oder so blamabel wie der Gastgeber. Im ersten Spiel nach der WM trafen sie gleich auf ihren Bezwinger Deutschland, den für vier Jahre gekrönten Weltmeister. Argentinien gewann dieses Spiel ohne Wert und Muster mit 4:2, Trost werden sie darin nicht finden. Immerhin ein guter Einstand für Neu-Trainer Gerardo Martino. Messi hatte den Weg nach Düsseldorf erst gar nicht angetreten, wer mag es ihm verdenken. Wenn auch Lionel Messi kein Fußballweltmeister mehr wird, die Chance ist wohl vertan, er gehört den Argentiniern. Manchmal unverstanden, manchmal geliebt, aber immer einer von ihnen. Gehören tut dem Land am Río de la Plata seit Mitte August 2014 auch die Copa Libertadores. Das Team vom Club Atlético San Lorenzo de Almagro aus einem Vorort von Buenos Aires – unter der gestrengen Regie von Trainer Edgardo Bauza geformt – holte die Champions League Südamerikas nach Argentinien. Weiterlesen

Halbzeit – Ligue 1 (Frankreich)


Veröffentlicht am 4. Januar 2014

Die Reichen unter sich

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Die Fußballauguren der Ligue 1 kreisten vor Saison und waren sich einig: Es sollte das große Duell im französischen Fußball werden. Oligarch gegen Scheich, Aufsteiger gegen CL-Teilnehmer. Die Milliarden des Besitzers vom AS Monaco, Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew, gegen die Milliarden der FC Paris Saint-Germain Besitzer, die Qatar Sport Investment (QSI). Natürlich war auch für Volk und Rasen eine Menge Zauber vorgesehen. Falcao, der Sturmtank aus Kolumbien in Diensten des AS Monaco – frisch aus Madrid von Atlético an die Côte d’Azur gewechselt – hat ein Sturmduo der Extraklasse gegen sich, die Tormaschinen Zlatan Ibrahimović und Edinson Cavani auf Seiten von PSG. Nach der Hälfte der Spielzeit stehen bei Falcao neun Treffer zu Buche, Ibrahimović (15) und Cavani (zwölf) brachten es gemeinsam auf 27 Treffer. Vorteil PSG. Weiterlesen