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Entscheidung fällt im „El Monumental“


Veröffentlicht am 30. Juli 2015

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River Plate erkämpft sich Remis im Final-Hinspiel der Copa Libertadores

Das hatten sich die heißblütigen Anhänger der UANL Tigres sicherlich grundlegend anders vorgestellt. Runde eins im Endspiel um den bedeutendsten Wettbewerb auf südamerikanischer Clubebene endete mit einem klaren Punktsieg für River Plate. Der argentinische Traditionsverein aus der Hauptstadt Buenos Aires erkämpfte sich im mexikanischen Norden ein torloses Unentschieden und hält beim Rückspiel in der kommenden Woche nun den Trumpf des Heimvorteils im altehrwürdigen „El Monumental“ in seinen Händen. Dieser könnte dann möglicherweise ausschlaggebend sein für den dritten Copa-Triumph River Plates nach 1986 und 1996. Im Estadio Universitario in San Nicolás de los Garza – einer Stadt im Großraum des Industriezentrums Monterrey – konnte UANL nicht an die starke Vorstellung aus dem Halbfinale anknüpfen, als durch einen überlegenen 3:1-Sieg gegen Internacional Porto Alegre vor eigenem Publikum der erste Finaleinzug der Clubgeschichte gefeiert wurde. Überhaupt sind die Tigres das erste mexikanische Team, das es bis in ein Finale der Copa Libertadores geschafft hat – und obwohl nunmehr auch nach 17 Partien in der heimischen Festung ungeschlagen, hatte sich UANL vor der beschwerlichen Reise nach Argentinien, zwischen Monterrey und Buenos Aires liegen nicht weniger als elfeinhalb Flugstunden, zweifelsohne eines bessere Ausgangsposition erhofft. Weiterlesen

Große Fußballbühne


Veröffentlicht am 22. März 2015

FC Liverpool – Manchester United
Sonntag, 22. März 2015, 14:30 Uhr MEZ
30. Spieltag – Barclays Premier League
Stadion: Anfield Stadium, Liverpool

180 Spiele hat man gegeneinander bestritten. 59 Siege für Liverpool und 72 Triumphe für Manchester United stehen zu Buche. 49 Partien endeten Remis. Den 222 Treffern der Reds bieten die Red Devils in der Gesamtbilanz mit 246 Toren die Stirn. An der Anfield Road ging der FC Liverpool 40 Mal als Sieger vom Platz, musste 23 Heimniederlagen hinnehmen (19 x Remis). Im Old Trafford behielt United gegen den Rivalen 46 Spiele die Oberhand, musste 16 Mal eine Heimniederlage akzeptieren (27 x Remis). In der Meisterschaft gab es bisher 159 Ansetzungen, davon gewann Liverpool 53 und verlor 62 bei 44 Unentschieden. In Anfield zeigt die Statistik 37 Siege der Reds und 23 Niederlagen (19 Unentschieden), im Old Trafford siegte Manchester United in 39 Spielen und Liverpool in 16 Partien (25 Unentschieden). Das Torverhältnis aus allen Meisterschaftsspielen ergibt eine 218 zu 200 Bilanz für Manchester United. Die Red Devils gewannen bisher 20 Meistertitel, davon 13 in der Ära Ferguson. Die Reds konnten den Titel bisher 18 Mal nach Liverpool holen.

FC Barcelona – Real Madrid
Sonntag, 22. März 2015, 21:00 Uhr MEZ
28. Spieltag – Liga BBVA (Primera División)
Stadion: Camp Nou, Barcelona

El Clásico bietet ebenfalls eine atemberaubende Statistik. 169 Spiele bestritten der FC Barcelona und Real Madrid in der Primera División gegeneinander. Barca ging 66 Mal als Sieger vom Platz und Real gewann 71 Partien. 32 Spiele endeten Unentschieden. Den erzielten 266 Barcelona-Toren stehen 277 Real Treffer gegenüber. Barcelona gewann 48 seiner Heimspiele und verlor davon 19, Real gewann in Madrid 52 Mal und musste sich 18 Mal den Gästen beugen. In Katalonien gab es dabei 17 und in der Hauptstadt 15 Unentschieden. Real Madrid wurde bisher 32 Mal spanischer Meister, der FC Barcelona kommt auf 22 Meisterschaftstriumphe. Bei den Mitgliedern liegt Barca vorn, den ca. 100.000 Real-Mitgliedern stehen ca. 154.000 Barca-Mitglieder gegenüber. Beim Umsatz hat Real (ca. 600 Mio. Euro) die Nase vorn, Barca (ca. 530 Mio. Euro) um einiges dahinter. Lionel Messi schoss in allen offiziellen Clásico 21 Tore, sein Madrider Widerpart Cristiano Ronaldo schaffte es bisher darin auf 14 Treffer.

Redaktion Magath & Fußball

Dominanz in Ligue 1


Veröffentlicht am 9. Oktober 2014

Marcelo Bielsa haucht Olympique Marseille neues Leben ein – Favoriten hinken hinterher

Wie einst Winston Churchill im Krieg, vermittelt auch Marcelo Bielsa in seinem Schaffen den respektheischenden Eindruck, er lebe wie drei Personen, die sich den Tag untereinander aufteilen, um das Pensum an Arbeit zu bewältigen. Mit Akribie und Besessenheit übt der Argentinier den Trainerberuf aus. Seine Arbeit hat ihm kollegiale Anerkennung auf dem Fußball-Globus eingebracht. Von Óscar Tabárez und Diego Simeone über Pep Guardiola und Felix Magath bis zu Carlo Ancelotti und Vicente del Bosque reicht das Spektrum der Wertschätzung. Für Guardiola „der beste Trainer der Welt“. Ob bei den Newell’s Old Boys in Argentinien, der Nationalmannschaft seiner Heimat und der von Chile oder dem baskischen Club Athletic Bilbao, überall sind sich Fußballliebhaber einig, mit Marcelo Bielsa hat ein außergewöhnlicher Fußballlehrer dem Sport gedient und seine charismatichen Spuren hinterlassen. Weiterlesen