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Blick hinter die Raute


Veröffentlicht am 4. September 2018

Der Niedergang des HSV als Sachbuchkrimi

„Vermutlich reicht das eine Buch nicht aus, um die jahrzehntelange Misswirtschaft des Vereins aufzeigen zu können! Mein Exemplar wird morgen zugestellt!“  (Facebook User)

Dieser User kann getrost sein. „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinierenwird ihn eines Besseren belehren. Nicht jedes Buch wird einem dramatischen Sachverhalt vollumfänglich gerecht. Dem Autorengespann ist dieses gelungen. Ihr Buch seziert den Abstieg des HSV, betreibt klare Analyse und benennt Verantwortung. Dabei beherrschen die Autoren die Fülle des Materials, stützen sich auf Fakten und lassen sich nicht von persönlichen Ressentiments oder Sympathien leiten. Das Buch denunziert nicht, es zeigt vielmehr anhand von belegbaren Sachverhalten das Wirken und Handeln einer Führungselite unter dem Deckmantel der Raute. Kapitel um Kapitel gehen Tobias Escher und Daniel Jovanov einem hausgemachten Abstieg nach, beleuchten die falschen Weichenstellungen. Dabei werten sie nicht vorschnell, sondern geben den Blick frei auf Standpunkte und Handlungsweisen, lassen ihren Lesern Raum für eigene Wertungen. Darin liegt eine besondere Stärke des Buches. Die Spieler dieser Ära bekommen von den Autoren keinen Freibrief, auch ihre Verantwortung wird nicht unerwähnt gelassen. Weiterlesen

Bereit


Veröffentlicht am 18. November 2013

„Wenn es irgendwo eine Situation gibt, in der ich glaube, dass ich einem Club, der mich reizt, helfen kann und dessen Verantwortliche es auch so sehen, dann bin ich bereit, mich wieder von meiner Familie, die in München lebt, zu trennen.“

„Die Clubs, die regelmäßig in der Champions League spielen, haben riesige Vorteile. Eigentlich müsste man sie aus dem nationalen Wettbewerb ausschließen – eine Europa League wäre ehrlicher.“

„Ich bin mit dem HSV im Reinen! Ich habe als Spieler die erfolgreichste Zeit des Clubs mitgestaltet, habe ihn als Trainer in den UEFA Cup geführt.“

„Mein Eindruck als Fan ist: Zu viele Vereine geben sich mit Mittelmaß zufrieden.“

(Felix Magath, Interview Hamburger Morgenpost, 18. November 2013)