Schlagwort-Archive: Vergangenheit

Schiedsrichter


Veröffentlicht am 13. Juni 2014

„Die Schiedsrichter sind ja auch nur Menschen und werden sicher nicht gegen den Gastgeber pfeifen.“

(Felix Magath, Interview, Hannoversche Allgemeine, 11. Juni 2014)

„Und aus der Vergangenheit wissen wir, dass manche Schiedsrichterentscheidung im Zweifel auch mal für den Gastgeber ausfällt.“

(Felix Magath, Kolumne, Hamburger Abendblatt, 12. Juni 2014)

José Mourinho über Felix Magath


Veröffentlicht am 2. März 2014

„Persönlich kenne ich ihn nicht aber nach dem, was er als Spieler war, und was er als Trainer danach geleistet hat. Ich weiß nichts über seine Trainingsmethoden. Ich kenne nur seinen Lebenslauf. Und der Lebenslauf ist einer der besten Lebensläufe der 20 Manager der Premier League. Daher bin ich pragmatisch. Lesen Sie den Lebenslauf, und es ist sehr klar. Er hat einen Ruf und eine Vergangenheit, und ich respektiere ihn.“

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„Ich glaube, Magath ist ein Mann mit großer Erfahrung. Ein Mann, der solche schwierigen Situationen kennt, weil er schon öfter mit ihnen zu tun hatte. Sie werden kämpfen und sicher viele Punkte holen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade leicht ist. Während der Saison einen Verein zu übernehmen, ist sehr schwierig. Aber ich wünsche ihm, dass er in der Premier League bleibt und nächste Saison neu starten kann.“

(José Mourinho, London, 28. Februar 2014)

HSV in der Gegenwart


Veröffentlicht am 19. Januar 2014

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„In vielen Vereinen fehlten einfach ausreichend Fußballkompetenz und auch das nötige Erfolgsstreben, um ganz vorn zu landen. Das gilt auch für den HSV. Die Ansprüche, die sich aus der Vergangenheit ableiten lassen, gelten nicht für Gegenwart und Zukunft. Im Selbstbild ordnet sich der HSV bei den großen Clubs ein. Die Wahrheit ist, dass man mal ein großer Club war. Es reicht nicht, nur der Dino zu sein, der niemals aus der Bundesliga abgestiegen ist. Es waren nicht Strukturen, die den HSV in diese Situation geführt haben, es waren Personen. In den Diskussionen um die Struktur wird verkannt, dass der HSV aktuell ein erhebliches sportliches Problem hat. Man hat schon den Manager und den Trainer getauscht und steht trotzdem schlecht da. Die Verantwortlichen haben über die Jahre die Wirklichkeit verdrängt und immer nur den Trainer oder die sportlich Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen. Das ist zu kurz gesprungen.“

„Es ist ja keine schlechte Phase, die der HSV hat. Es läuft dauerhaft schlecht. Beim HSV herrscht eine negative Stimmung, dass es einem Himmelfahrtskommando gleichkäme, sollte man den HSV in kurzer Zeit wieder nach oben führen müssen. Mit etwas Zeit und einer neuen Philosophie ist das möglich, wobei ich weiß, dass es schwierig ist, auf Geduld zu pochen. Und selbst wenn man genug Geld hat, bekommt man nicht jeden Spieler, weil andere Vereine auch attraktiv sind. Ich habe fast ein Jahr lang versucht, mir einen Überblick darüber zu verschaffen, wie es beim HSV aussieht. Das ist mir bis heute nicht gelungen. Beim HSV müsste man mit einer schonungslosen Bestandsaufnahme beginnen, um eine neue Erfolgsära zu starten.“

(Felix Magath, Interview, FAZ-Sonntagszeitung, 19. Januar 2014)

Ausblick


Veröffentlicht am 2. Januar 2014

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„Statistiken sind ganz schön, haben mich aber noch nie so recht interessiert. Ich lebe nicht in der Vergangenheit, ich beschäftige mich nicht damit, was ich alles schon erreicht habe. Ich orientiere mich immer nach vorne zur nächsten Auf­gabe. Wo auch immer ich im Fußball arbeite, will ich Erfolg haben und Meister werden. Diese Perspektive muss da sein. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich gebraucht werde und die Auf­gabe reizvoll ist, dann bin ich sofort bereit. Es kann im Ausland sein, es kann in verschiedenen Positionen sein. Ich habe mein ganzes Leben lang im Fußball verbracht, als Aktiver in der zweittiefsten Klasse gespielt, in der obersten Amateurliga, in der zweiten Liga und in der Bundesliga, habe meine Karriere mit dem WM-Finale 1986 beendet. Ich war Trainer im Amateurbereich, Co-Trainer und Chef­coach bei den Profis, habe als Trainer die Champions League erlebt. Suchen Sie mal jemanden, der über dieses breite Spektrum verfügt. Ich bin bereit. Ausschließen will ich gar nichts.“

(Felix Magath, Interview Nürnberger Zeitung, 1. Januar 2014)

Blick nach vorn


Veröffentlicht am 2. August 2013

„Ich habe gelernt, mich von der Vergangenheit zu lösen, nach vorn zu schauen, mich mit der Zukunft zu beschäftigen und nicht mit dem, was war.“

(Felix Magath, Interview „Mona Lisa“ – ZDF, 25. Juni 2013)