Schlagwort-Archive: Weg

Wertschätzung und Respekt


Veröffentlicht am 28. November 2015

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„Ich stehe auf Trainer, die ihren Weg gehen, die sehr streng und einfach Charaktermenschen sind. Ich finde das super. Man ist das auch gewöhnt, wenn man aus England kommt, dass der Trainer alles entscheidet. In Deutschland ist es etwas diplomatischer, mit mehreren Leuten, die da zum Teil eine Rolle zu spielen haben. Ich finde es einfach spannend, ein Felix Magath liefert mehrere Geschichten. Ich finde es gut, wenn ein Trainer seinen Weg geht und wenn es schief geht, geht es auch schief und auf seine Schultern. Davor habe ich Respekt.“

(Kate Abdo, Sky-Chefmoderatorin, BILD Interview, 28. November 2015)

 

Magie Teamsport und die Art des Denkens


Veröffentlicht am 21. November 2015

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„Ich entschied mich für einen Teamsport. Es gibt eine Art von Magie, wenn die Menschen ihre Kräfte vereinen, um eine gemeinsame Idee auszudrücken. Mannschaftssport hat einen Wert, der seiner Zeit voraus ist. Sie können mit elf Spielern aus elf verschiedenen Ländern spielen und bieten dabei eine kollektive Arbeit. Der heutige Sport kann zeigen, was die Welt von morgen sein wird.“

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Abgehobene Ansprüche


Veröffentlicht am 4. Oktober 2015

„Die Leute sind zu ungeduldig. Zumindest empfinde ich das so. Träumen ist erlaubt – aber man darf dann nicht beleidigt sein, wenn nicht alles in Erfüllung geht. Dann sind für mich die Ansprüche abgehoben. Das könnte das Problem hier in Köln sein. Man sollte sich daran erinnern, wo wir herkommen, was vor drei Jahren war. Wir gehen in den Oktober und haben das ganze Jahr zu Hause noch nicht verloren. Da haben sich die Jungs Kredit verdient – und den spüre ich nicht. Dagegen müssen wir uns wehren. Mich belastet das nicht. Wir gehen unseren Weg – und es war mir wichtig, dass auch die Mannschaft das weiß!“

(Peter Stöger, Express Köln, 27. September 2015)

Schade!


Veröffentlicht am 21. September 2015

„Isoliert betrachtet sage ich: schade! Allein an Lucien Favre ist die aktuelle Lage nicht festzumachen. Ich war mir sicher, dass er mit der Unterstützung des Vereins die Situation in den Griff bekommen hätte. Aber seine Entscheidung gilt es zu respektieren. Vielleicht war auch etwas anderes faul in der Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer und der Borussia. Was in meinen Augen überhaupt nicht sauber war, ist die Art und Weise seines Abgangs. Der Weg, seinen Rücktritt ohne Rücksprache mit dem Verein zu verkünden, war falsch. Damit hat Favre den Verein, der mit ihm durch die Krise gehen wollte, in eine schwierige Situation gebracht und die Verantwortlichen brüskiert. Das ist nicht in Ordnung!“

(Felix Magath, Kolumne, tz München, 21. September 2015)

Und jährlich grüßt das Murmeltier


Veröffentlicht am 3. September 2015

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RB Salzburg kommt nicht von der Stelle

Dieses Déjà-vu ist kein Traum, sondern wiederkehrende Realität im Fußballuniversum FC Red Bull Salzburg. Man bekommt international keinen Fuß auf die Erde – was in der Heimat strahlt, wirkt auf europäischem Parkett nur blass und desaströs, pendelt zwischen Fiasko und Blamage. In zehn Jahren haben es eine Heerschar von dauerhaften und wechselnden Verantwortlichen nicht geschafft, dem Verein eine unbedingte Siegermentalität einzuimpfen, die für das Bestehen auf internationalem Parkett unabdingbar. Im April 2005 übernahm die Red Bull GmbH die Salzburg Sport GmbH, in der Folge auch den SV Austria Salzburg, der unter neuem Namen und mit fürstlichen Mitteln ausgestattet das Paradepferd der roten Brause in Sachen Fußball werden sollte. Unter dem Namen Red Bull Salzburg holte man seither sechs österreichische Meistertitel und drei heimische Pokalsiege. Toll. Der alte Verein schaffte in den 90er Jahren ohne Energiedrink allerdings auch drei Meistertitel. Red Bull ist natürlich die Fußballmarke in Österreich, eine Art Abonnementmeister. Aber die Musik der Champions League, immer Anspruch eines Weltkonzerns, der dem Fußball üppige Zuschüsse anvertraut, hört man nur von ferne klingen, in den Konzertsaal der Großen gibt es keinen Zutritt. Weiterlesen

Der letzte Schotte


Veröffentlicht am 11. August 2015

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Manager aus Schottland prägten englische Liga

Sein Premier League Debüt ging schief, Norwich City unterlag zum Auftakt im heimischen Stadion den Gästen von Crystal Palace mit 1:3. Schottlands einziger, aktueller Premier League Manager heißt Alexander Francis Neil, von Freunden Alex genannt. Den Namen hat er mit einem berühmten Landsmann gemein, auch dieser Fußballmanager und Schotte. Alex Ferguson ist zwar außer Dienst, dennoch Geschichte und Glanzpunkt schottischen Wirkens in der höchsten englischen Spielklasse seit deren Bestehen von Beginn der Saison 1888/89. Kein britisches Fußballvolk hat die englische Eliteliga so geprägt und beherrscht wie die Männer Schottlands. Weiterlesen

Nie stehen bleiben


Veröffentlicht am 14. Februar 2015

„Ich bin immer gut damit gefahren, hinzulernen zu wollen. Nicht zu sagen, so jetzt bin ich fertig. Immer weiter lernen, quasi nie stehen bleiben. Und wenn du das machst, dann kann dir später nie jemand etwas vorwerfen. Und selbst wenn es nicht funktioniert, kannst du zu dir sagen, ich habe es wenigstens probiert. Das ist, glaube ich, der richtige Weg.“

(Dirk Nowitzki, Interview, jetzt.de, 29. Dezember 2003)

Erfolg und Charakter


Veröffentlicht am 6. Februar 2015

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Miguel Muñoz gewann als Spieler und Trainer 23 Titel mit Real Madrid

Dieser Trainer gewann zweimal den Europapokal der Landesmeister, einmal den Weltpokal, neunmal die spanische Meisterschaft und zweimal die Copa del Rey, diente von 1959 bis 1975 seinem Club Real Madrid als Cheftrainer. Zuvor hatte Miguel Muñoz Mozún von 1948 bis 1958 im Mittelfeld des Weißen Balletts 223 Spiele absolviert und dabei 23 Tore geschossen. Reals Präsidentenikone Santiago Bernabéu war nach dem Bürgerkrieg bemüht, ein internationales Ensemble zusammenzustellen und darin äußerst erfolgreich. Miguel Muñoz stieß von Celta Vigo zu den Königlichen. Seine Mitspieler klangen nach ganz großer Fußballoper. Francisco Gento, José María Zárraga, Alfredo Di Stéfano, Héctor Rial, José Santamaría, Luis Molowny, Raymond Kopa und Ferenc Puskás hießen die Giganten, die den heutigen Real-Akteuren an Leistung, Ruhm, Erfolg und Größe nicht nachstanden, nur deutlich weniger verdienten. Bis heute gelten die Fünfziger Jahre als die erfolgreichste Epoche in der Vereinsgeschichte von Real, daran ändern auch Carlo Ancelotti und Cristiano Ronaldo nichts. Muñoz hatte als Spieler Anteil an drei Europapokalsiegen im Landesmeistercup und vier spanischen Meisterschaften. Weiterlesen

Authentisch bleiben


Veröffentlicht am 9. Januar 2015

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„Ich habe mit Felix viele Jahre vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet. Jetzt geht er seine Wege, und ich gehe meine. Ich bin Felix sehr dankbar für die Zeit. Ich beschäftige mich jetzt mehr mit der Gegenwart als mit der Vergangenheit. Ich hatte viele Trainer. Felix hat mich aus Kaiserslautern geholt und gefördert. Er ist ein absoluter Profi, ich habe viel von ihm gelernt: Disziplin, Ordnung und Dinge über die körperliche Fitness. Aber ich versuche natürlich, meinen eigenen Weg zu gehen. Es macht keinen Sinn, irgendjemanden zu kopieren, man muss authentisch bleiben. Jeder ist eine eigene Person.“

(Bernd Hollerbach, Trainer Würzburger Kickers, Interview 11Freunde, 5. Januar 2015)